Politik | 02.02.2019, 09:20 Uhr

Förderprogramme des Kreises Ahrweiler

Zahl der Anträge spiegelt Engagement der Bürger wider

280.000 Euro für Jugend, Vereine, Ortsgemeinden, Senioren und Kultur

Kreis Ahrweiler. Insgesamt rund 280.000 Euro an Fördergeldern hat der Kreis Ahrweiler im Jahr 2018 vergeben. Das teilt die Kreisverwaltung Ahrweiler mit. „Wir haben auch im vergangenen Jahr einen großen Betrag in die Hand genommen um die Ehrenamtler und Vereine in dem zu unterstützen, was ihnen am Herzen liegt“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Mit rund 149.000 Euro floss der größte Teil dieses Geldes in die Vereins- und Ehrenamtsförderung. 131 Anträge gingen in der Kreisverwaltung ein. Damit sind die im Haushalt für diesen Bereich vorgesehenen 150.000 Euro fastvollständig ausgeschöpft worden. Die Vereinsförderung bezuschusst vor allem Baumaßnahmen auf vereinseigenen Geländen, die Ehrenamtsförderung im Wesentlichen Fortbildungen für Vereinsmitglieder.

Weitere rund 67.000 Euro hat der Kreis 2018 in die Kinder- und Jugendförderung investiert. Dabei ging es um verschiedene Projekte in den Bereichen Freizeitmaßnahmen, Ferienprogramme, Jugend- und Familienbildungsmaßnahmen sowie Gruppenleiterschulungen.

Im Jahr 2018 gingen insgesamt 16 Anträge auf Förderung im Förderprogramm Ländlicher Raum ein, davon wurden zwölf bewilligt. Ausgezahlt wurden dafür insgesamt rund 40.000 Euro. Die Förderprojekte im Programm Ländlicher Raum sind überwiegend bauliche Projekte. Dabei handelt es sich meist um gestalterische und wertsteigernde Arbeiten an Gebäuden, baulichen Anlagen, Plätzen, Wegen und gemeindlicher Infrastruktur.

Der Kreis Ahrweiler fördert jedes Jahr auch Initiativen im Bereich der Kultur. 2018 sind rund 15.000 Euro an 17 Projekte geflossen. Der Förderverein Burgruine Arenberg.V. zum Beispiel hat über die Kulturförderung Unterstützung für die Tage des offenen Turms bekommen, das Bürgerforum Sinzig erhielt einen Zuschuss für die Ausstellung Ahrtkomm. 40 Antragsteller haben für 53 Projekte Mittel aus der Seniorenförderung des Kreises beantragt. Alle wurden bewilligt, sodass auf die Seniorenförderung 2018 ein Betrag von insgesamt rund 10.000 Euro entfiel. Die Seniorenförderung zielt auf längerfristig wirkende Hilfestellungen für ältere Menschen, die Programmcharakter vorweisen, ab: Themen-Nachmittage etwa, Lernprogramme (Gedächtnistraining, gesunde Ernährung) oder Gymnastikangebote. Der Kreis bezuschusst die Projekte pauschal mit jeweils 200 Euro.

Pföhler verspricht, dass auch im neuen Jahr jeder Antrag willkommen ist: „Die vielen Anträge sind ein deutliches Signal dafür, wie engagiert die Bürger im Kreis Ahrweiler sind. Das unterstützen wir sehr gerne.“

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen gibt es unter www.kreis-ahrweiler.de > Bürgerservice > Förderprogramme sowie unter www.kreis-ahrweiler.de > Bildung > Familienportal.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Regionales aus Ihrem Hofladen
Speditions/Industrie/Bürokaufmann-frau // Disponent-in, Wir bieten eine Teilzeitstelle in Bad Breis
3. musikalische Weinprobe
Heimat aktiv
Heimat aktiv erleben
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Hier entsteht das neue Twin. Foto: ROB
701

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Neubau des nach der Flut abgerissenen Hallen- und Freizeitbades Twin in Bad Neuenahr nimmt zumindest so langsam Fahrt auf. Der Stadtrat hat im September ein auf solche Vorhaben spezialisiertes Projektsteuerungsbüro beauftragt. Die Antragstellung für die zugesagte Landes- und Bundesförderung ist weit vorangeschritten. Der Sportstättenausschuss und der Sportstättenbeirat...

Weiterlesen

Seit dem 3. Juni 2026 ist die Bonner Nordbrücke gesperrt.
127

Die städtische Taskforce prüft weitere Maßnahmen, um die Auswirkungen der Sperrung der Nordbrücke auf den Verkehr zu verringern. Dazu zählt auch die Idee, Teile der Strombrücke vorübergehend als Park-and-Ride-Standort (P+R) zu nutzen.

Weiterlesen