Projekt „AMBITO“ fördert Biodiversität in Weinberglandschaften

Zwei Betriebe aus dem Ahrtal sind mit dabei

11.08.2020 - 09:13

Kreis Ahrweiler. Im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wurde im März 2020 das Projekt „AMBITO“ gestartet, das bundesweit Weinbaubetriebe dabei unterstützt, die biologische Vielfalt in der Rebenlandschaft zu fördern. Die trockenheißen Rebhänge mit Trockenmauern, Steinriegeln und Böschungen bieten vor allem wärmeliebenden Tier- und Pflanzenarten einen besonderen Lebensraum. Zu den Teilnehmern gehören auch zwei Weinbaubetriebe aus dem Ahrtal.

„Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensbedingungen unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Dies passe auch hervorragend zur aktuellen Naturschutzoffensive, die der Kreis mit dem Projekt „Artenreiche Wiese - Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ verfolge.

AMBITO steht für „Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland“ und soll dem Rückgang von typischen Tier- und Pflanzenarten in Weinberglandschaften entgegenwirken. Dazu werden deutschlandweit in 30 Modellbetrieben, darunter zwei aus dem Ahrtal, Strategien und gezielte Maßnahmen zum Erhalt von Tieren und Pflanzen entwickelt und getestet. Neben verschiedenen Anbauweisen und Betriebsformen stehen nicht nur die Rebflächen im Fokus, sondern auch Rand- und Nebenflächen, Wege und Gebäude der teilnehmenden Betriebe.

Rund 4,48 Millionen Euro stehen zur Entwicklung eines innovativen Bewirtschaftungsmanagements für die langfristige und artenreiche Rebzeilenbegrünung zur Verfügung. Das auf sechs Jahre angelegte Projekt wird vom Verband für nachhaltigen Weinbau „Fair and Green e.V.“ koordiniert und durch die Hochschule Geisenheim Universitiy wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse werden über eine digitale Anwendung allen Weinbaubetrieben in Deutschland zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fließen sie in Fördermaßnahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung d es Ländlichen Raumes (ELER) ein.

In Deutschland werden auf rund 102.000 Hektar Weinreben angebaut. In dieser meist schon seit langem bestehenden Kulturlandschaft sind vielerorts - sowohl auf den Rebflächen als auch im unmittelbaren Umfeld - viele typische Tier- und Pflanzenarten der Weinberglagen selten geworden, darunter der Wolfsmilchschwärmer, die Mauereidechse und die Wilde Tulpe.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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