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LAF Sinzig, U14 weiblich

Gastgeber zahlte im Finale Lehrgeld

Mit dem zweiten Platz bei der Landesmeisterschaft durfte der Nachwuchs aber zufrieden sein

06.03.2018 - 14:34

Sinzig. Am vergangenen Samstag trafen sich die jeweils besten zwei Teams des weiblichen U14-Nachwuchses aus den drei Landesverbänden im Land Rheinland-Pfalz zur Austragung der Volleyball-Landesmeisterschaft in Sinzig. In der Vorrunde trafen die Sinzigerinnen als Rheinlandmeister auf die Zweiten der Bezirke Pfalz (Mutterstadt) und Rheinhessen (Bingen-Büdesheim). Gleich im ersten Spiel trafen die Barbarossastädter auf die stark eingeschätzten Jugendlichen aus Bingen-Büdesheim. Dass diese in ihrem Bezirk nicht Erster wurden, darf als Überraschung angesehen werden. Und so war das erste Spiel im Ergebnis gleich das wichtigste Spiel auf dem Weg ins Finale: Es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. Gewannen die Sinzigerinnen den ersten Satz noch vergleichsweise sicher, lief der Zug im zweiten Satz in die andere Richtung. Bingen-Büdesheim brachte die Annahme der Gastgeberinnen mit harten und flachen Aufgaben enorm unter Druck. Im entscheidenden Tie-Break lag Sinzig wieder kontinuierlich vorn und gewann so letztlich knapp, aber verdient mit 2:1.

Das anschließende Spiel gegen den gut auftretenden Mutterstädter Nachwuchs, der mit teilweise deutlich jüngeren Mädchen antrat, gewannen die Sinzigerinnen letztlich sicher mit 2:0. So ging es in den Überkreuzvergleich gegen den Rheinhessen-Meister Spabrücken, der gleichfalls sicher mit 2:0 für die Rheinländer entschieden werden konnte.

Im Finale mussten die Barbarossastädterinnen dann aber Lehrgeld bezahlen. Heiligenstein, bereits seit Jahren auf den Landestitel abonniert und auch an diesem Samstag favorisiert, holte den Titel nach anfänglich zahlreichen Eigenfehlern, die das Spiel zunächst ausgeglichen erschienen ließen, letztlich sicher und verdient in die Pfalz.

Dennoch dürfen die Sinzigerinnen diese Landesmeisterschaft als Erfolg verbuchen. Zum einen haben sie sich zum dritten Mal in Folge für die südwestdeutsche Meisterschaft qualifiziert, dem Drei-Länder-Vergleich der jeweils zwei besten Teams aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Zum zweiten sind selbst bei dieser Landesmeisterschaft das erst jüngst hinzugestoßene Talent Laura Müller und die erst acht beziehungsweise sieben Jahre alten Kinder Johanna Bongartz und Johanna Nigbur aus der Anfängergruppe des Volleyballnachwuchses zum Einsatz gekommen. Dies lässt für die Zukunft hoffen.

Für die LAF Sinzig spielten: Ann-Kathrin Bauer, Johanna Bongartz, Johanna Dahl, Henriette Deurer, Laura Müller, Franziska Nigbur, Johanna Nigbur und Hena Sukic.

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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