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SSV Hubertus Elsen

SSV-Neuzugang Röser wurde Matchwinnerin

Für die Luftgewehr-Asse hätte der Start in die neue Bundesliga-Saison nicht besser laufen können.

12.10.2018 - 10:31

Paderborn-Elsen. Für die Luftgewehr-Asse des SSV St. Hubertus Elsen hätte der Start in die neue Bundesliga-Saison nicht besser laufen können. In der heimischen Dreifachsporthalle an der Nesthauser Straße gelang am Samstag zunächst ein 3:2-Erfolg gegen den SV Gölzau. Und auch am Sonntag hatten die Gastgeber gegen die leicht favorisierte SSG Kevelaer mit 3:2 die Nase vorn.

Dabei avancierte ausgerechnet SSV-Neuzugang Annemarie Röser zur umjubelten Matchwinnerin. Die 21-Jährige, die am Wochenende ihr Erstliga-Debüt feierte, war zunächst schwer in den Wettkampf gekommen. Doch das ging den meisten anderen Schützen aus Elsen und Kevelaer ähnlich. Das Gegenlicht, das durch die Oberlichter der Halle schien, machte den Aktiven zu schaffen. Und so gab es gerade in den ersten Zehnerserien überraschend viele Neuner. Röser startete mit bescheidenen 96 Ringen. „Ich wollte es anfangs zu gut machen und habe bei den Schüssen zu lange gewartet. Ich musste erst selbstbewusster und aktiver werden. Dann hat es geklappt“, erklärte der Neuzugang vom Erstliga-Aufsteiger SV Kamen. Ihr Duell gegen Alexander Thomas sollte hierbei die Entscheidung im Wettkampf gegen Kevelaer bringen. Während sich die Elsener Peter Hellenbrand und Denise Palberg trotz makelloser 100er-Schluss-Serien an den Positionen eins und zwei hauchdünn geschlagen geben mussten, steuerten Routinier Dirk Steinicke und Amelie Kleinmanns an Vier und Fünf sicheren Siegen entgegen. Und so schauten die zahlreichen Zuschauer gebannt auf Annemarie Röser und Alexander Thomas. Letzterer lag nach 20 Schüssen noch mit drei Ringen in Führung. Doch zum Abschluss leistete sich der 25-Jährige eine 96er-Serie, sodass er nur auf 391 Ringe kam. Die betont langsam schießende Röser hatte noch 14 Schüsse vor sich und musste davon mindestens zwölf Versuche in die Zehn setzen. Und die nervenstarke Debütantin meisterte die Aufgabe mit Bravour. 47 Sekunden vor dem Ablauf der Wettkampf-Zeit gab Röser den letzten Schuss ab. Ergebnis: Zwei abschließende 100er-Serien und 394 Ringe standen zu Buche. Der zweite Elsener Saisonsieg war perfekt.

„Es hat mega Spaß gemacht. Vom Sportlichen und vom Menschlichen ist es hier in Elsen einfach super“, schwärmte die SSV-Heldin. „Das war ganz stark von Annemarie. Sie lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen“, lobte Elsens Sportlicher Leiter Dirk Hanselle.

Einen Tag zuvor hatte das SSV-Quintett gegen Gölzau ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Mit insgesamt 1.972 Ringen kamen die Elsener auf einen beeindruckenden Schnitt von 394,4 Ringen. Und auch in diesem Wettkampf punkteten Röser, Steinicke und Kleinmanns an den Positionen drei bis fünf in souveräner Manier. Hellenbrand (398 Ringe) und Palberg (395) zeigten zwar starke Leistungen, hatten aber Pech, dass ihre Konkurrenten 399 und 396 Ringe erzielten. Unterm Strich aber verbuchte Elsen die Maximalausbeute von vier Punkten.

„Ein perfekter Auftakt“, jubelte der SSV-Vorsitzende Markus Quickstern und fügte an: „Es macht richtig Spaß, dieser jungen Mannschaft zuzuschauen.“ Zugleich freute sich der Vereins-Chef an beiden Tagen über eine bestens gefüllte Sporthalle.


Vorschau


Die nächsten Schritte zur Bundesliga-Endrunde, die Anfang Februar im Paderborner Sportzentrum Maspernplatz steigt, wollen die Elsener am 20. und 21. Oktober machen.

Dann steigen im Westerwald-Städtchen Höhr-Grenzhausen die Wettkämpfe gegen TuS Hilgert und Aufsteiger Olympia Börm/Dörpstedt. Es wäre keine Überraschung, wenn der SSV dann wieder zwei Siege einfährt.

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Kommentare
juergen mueller:
Warum für eine Zukunft lernen die nicht existiert?Wenn das die allgemeine Meinung wiederspiegelt,dann wundert mich nichts mehr.Etwas in Abrede zu stellen,dessen Existenz zwar seit langem auf dem Prüfstand steht,aber lebend bereits für tot erklärt wird,das ist mehr als dümmlich und bestätigt nur die These der Faulheit beim Denken.Lernen ist der Grundstock dafür,überhaupt etwas bewirken zu können.Diverse hochgepuschte Äusserungen (zu) jugendlicher Teilnehmer,die damit zeigen wollen,dass sie anscheinend als einzige erkannt u.festgestellt haben,dass unsere Erde "brennt",gehören de Facto in den Bereich der vorgetäuschten Panikmache.Zweifel an der Begreifbarkeit dessen,was Umweltzerstörung,Klimaveränderung etc.u.ihre Folgen wirklich bedeuten,sind hier angebracht.Wer seine Freizeit mit Computerspielen, Gameboy etc. verbringt,keinen Fuß vor die Türe setzt u.mit offenen Augen durch unsere Welt geht,der ist einfach unglaubhaft
juergen mueller:
Mit Verlaub - ein Hundespielplatz gehört in einen Innenstadtteil,der keine Randlage an Wald oder Agrarfläche hat?Das ist Schwachsinn "hoch 3".Da befürchten Karthäuser unter anderem Lärmbelästigung durch Hundegebell und dann wird hier von einem Platz im Innenstadtteil gesprochen?Es gibt mit Sicherheit wesentlich geeignetere Flächen?WELCHE bitte?Wenn schon,dann bitte beim Namen nennen.Das ist Wahlkampfgeplänkel ohne Sachverstand und dem ist auch mit einem Hund auf dem Arm nicht abzuhelfen.Was in den USA seit Jahrzehnten Bestand hat,wird bei uns mal wieder totgeredet.

Sprechstunde der CDU Andernach

rudi rüpel:
Groteskes Bild der CDU Hallo Herr Hansen, wer berät sie eigentlich bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit? Wie kommt es dazu daß ihr Ortsverband sich damit brüstet, fair gehandelte Kamelle aus Afrika unters Volk zu werfen? Dies ist geradezu grotesk, wenn man bedenkt daß gerade ihre Fraktion sich lange gegen die Einführung eines Mindestlohns ausgesprochen hat. Und damit sie mich richtig verstehen, ein Mindestlohn von unter 10 euro kann nicht fair sein, solange Herr Schäuble es dem "Finanzmarkt" ermöglicht CumEx Geschäfte zu betreiben. Wo ich schonmal dabei bin, was ist mit all den "Freiwilligen" die sich um das Erscheinungsbild unserer kleinen Stadt kümmern und die dafür mit Almosen (1 euro) abgespeist werden und die Represalien zu befürchten haben wenn sie der Zwangsarbeit fern bleiben? Also tun sie mir einen großen Gefallen, werfen sie 2020 wieder fair gehandelte Kamelle aus Afrika, auch mir hängt das Wohl der Menschen dort am Herzen, nur hängen sie es nicht mehr an die große Glocke.
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