Die Deutsche Tourenwagen Masters lockte viele Motorsportfans an den Nürburgring
Spannende Rennen begleitet von toller musikalischer Unterhaltung
Nürburg. Zum 50. Mal gastierte die Deutsche Tourenwagen Masters DTM auf dem Nürburgring in der Vulkaneifel. 24 Piloten in ihren 500 PS starken Hightech-Tourenwagen von AMG Mercedes, Audi A6 und auch BMW M4 zeigten den vielen Tausend Fans Motorsport vom Feinsten.
In den beiden Rennen am Samstag über die Distanz von 40 Minuten plus eine Rennrunde und am Sonntag über eine Stunde plus eine Runde und einem Boxenstopp, denen jeweils ein 20-minütiges Qualifikationstraining vorausging, startete auch der Neuwieder Mike Rockenfeller auf seinem Schäffler Audi RS 5 DTM für das Team Phoenix Racing aus Meuspath unweit des Nürburgrings.
Auch die acht DTM Champions, darunter auch Rockenfeller, waren im 24 Wagen starken Feld der Boliden in den Qualifikationssitzungen von den Zeiten her ganz eng beieinander: Schon im freien Training waren 21 Piloten innerhalb eines Zeitfensters von sieben Zehntelsekunden und in den Abschlusstrainings ging es dann noch enger zu. Dazu erklärte der Neuwieder Mike Rockefeller: „Die Rennen auf dem Nürburgring sind das Heimspiel von meinem Team und mir und schon deshalb etwas ganz Besonderes. Leider fahren wir hier nur die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung der Grand Prix Strecke, doch trotzdem ist die Strecke sehr anspruchsvoll und man muss präzise fahren, um keine Zeit liegen zu lassen. Schlüsselstellen sind die erste Kurve, die sehr eng ist, und die Schikane auf der Gegengeraden. Beides sind gute Überholmöglichkeiten, vor allem mit dem DRS (Drag Reduction System), das heißt, drückt der Fahrer den DRS Button, dann klappt der Heckflügel nach unten, dadurch verringert sich der Luftwiderstand und ich habe mehr Geschwindigkeitsüberschuss. Ich stand schon zweimal bei meinem Heimrennen auf dem Podium, jetzt will ich auch gewinnen.“
Fokussierter Blick nach vorne
Es lief dann aber nicht ganz so rund wie erhofft für Mike Rockefeller und die Ergebnisse der laufenden DTM Saison setzten sich auch auf dem Nürburgring fort. „Ich habe mein Bestes gegeben, doch die DTM ist so eine enge Meisterschaft, bei der alle 24 Konkurrenten innerhalb von sechs oder sieben Zehntelsekunden liegen. Außerdem gehört auch ein Quäntchen Glück zu jedem Rennen dazu. Natürlich hätte ich mir bessere Ergebnisse hier beim Heimrennen gewünscht, aber wir müssen nach vorne schauen und in zwei Wochen in Ungarn bessere Resultate erzielen. Meinen vielen Fans möchte ich danken für die großartige Unterstützung hier am Ring und auch bei den bisherigen Rennen 2016“. Rockenfeller ist einer der beliebtesten DTM Piloten und stets sehr nah an den Fans dran.
Das Gesamtevent mit dem DTM Porsche Carrera Cup sowie der Formel 3 Europameisterschaft und dem Audi TT Cup bot für jeder Motorsportfan tolle Rennen, aber auch das tolle Konzert mit dem belgischen Superstar und Singer-Songwriter Milow auf der großen Showbühne war Unterhaltung vom Feinsten. Mit seinem aktuellen Hit „Howling at the Moon“ stürmt er zurzeit die Charts.
Ebenfalls zu Gast waren einer der besten Tischtennisspieler der Welt, Timo Boll, der bei Olympia Bronze gewann, sowie die Goldmedaillengewinnerin der Frauenfußballnationalmannschaft, Saskia Bartusiak, bei der DTM auf dem Nürburgring zu Gast und von der Atmosphäre begeistert.
Vom 23. bis 25. September geht es dann weiter mit den nächsten beiden Rennen auf dem Hungaroring in Ungarn.
DEB
