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Volleyball-Rheinland-Pfalz-Liga der Männer

Westerwald Volleys siegen sich an die Tabellenspitze

Gegen die SG Feldkirchen/Neuwied und gegen den TSV Speyer II gab es zwei verdiente 3:1-Erfolge

Westerwald Volleys siegen
sich an die Tabellenspitze

Jonathan Waters zeigte starke Leistungen.Foto: privat

12.11.2019 - 08:48

Wirges. In zwei ansehnlichen Partien gegen die SG Feldkirchen/Neuwied und den bisherigen Spitzenreiter TSV Speyer II setzten sich die Westerwald Volleys bei teilweise knappen Sätzen am Ende verdient mit jeweils 3:1 (25:21, 25:19, 23:25, 25:16 sowie 25:20, 25:19, 20:25, 25:21) durch. Die Kombinierten des Beach-Clubs Dernbach/Montabaur und des SC Ransbach-Baumbach behalten damit ihre Weiße Weste und stehen nach fünf Spielen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Rheinland-Pfalz-Liga. Nach überstandener Verletzung war Linus Munsch erstmals dabei, wurde aber noch geschont.

Trainer Johannes Delinsky und der noch verletzte Simon Krippes als Co-Trainer brachten gegen das mit einigen ehemaligen Regionalligaspielern gespickte Neuwieder Team die Breite der Bank zum Einsatz. Die mit dem herausragenden Libero Felix Diebus agierenden Gäste verlangten den Westerwäldern alles ab und lagen zwischenzeitlich in Führung. Beim Stand von 14:14 schickte das WWV-Trainergespann Jonathan Waters, der in beiden Partien mit viel Übersicht und einer bärenstarken Leistung in Annahme und Außenangriff glänzte, aufs Spielfeld. Beim Stand von 18:18 folgte Clemens Jahn, früher beim Zweitligisten Spandau-Berlin im Einsatz. Danach wurde der Satz mit 25:21 eingetütet.

Auch im zweiten Durchgang war Feldkirchen/Neuwied lange Zeit ebenbürtig. Beim Stand von 15:16 kam Spielertrainer Delinsky in die Partie, sorgte im Angriff und mit krachenden Sprungaufgaben für fünf Punkte in Folge und stellte den 25:19-Erfolg her. Im ebenfalls ausgeglichenen dritten Durchgang brachten die späten Wechsel den Westerwäldern diesmal nicht den erhofften Erfolg – knapp aber verdient hatten die Deichstädter mit 25:23 die Nase vorn. Im vierten Satz brachte das Trainergespann die Sechs aufs Feld, die im Spitzenspiel gegen Speyer an den Start gehen sollte. Der Durchgang war schon im ersten Drittel entschieden, als die Westerwald Volleys mit 11:6 führten und der Widerstand bei Feldkirchen/Neuwied sichtlich nachließ. Mit 25:16 war der finale Satz zum 3:1-Sieg eine klare Angelegenheit. „Feldkirchen/Neuwied hat stark gespielt, mit der Leistung spielt das Team im oberen Tabellendrittel. Unser Aufschlagdruck war leider nicht so groß wie geplant, dennoch haben wir verdient gewonnen“, zollte Delinsky dem Gegner ein Lob.

Die Regionalliga-Reserve des TSV Speyer reiste mit einigen Krachern an und könnte zum letzten Mal in der Formation angetreten sein. Spielertrainer Ulrich Fischer hatte überwiegend Regionalliga-erfahrene Spieler an Bord. Steller Arvid Schiller und Gerrit Jahn, Spielertrainer der ersten Pfälzer Mannschaft, dürften wohl demnächst im Regionalliga-Team ihren zweiten Einsatz haben und können dann in der Reserve nicht mehr eingesetzt werden.

So aber sahen die 80 Zuschauer in der Wirgeser Sporthalle mit dem Tabellenführer und punktgleichen Zweiten eine echte Spitzenpartie. Zunächst hatte Speyer die Nase vorn. Doch als bei einem 10:14-Rückstand Christoph Heibel das Parkett betrat, drehten die Westerwald Volleys das Spiel und holten sich Satz eins mit 25:20. In der Formation ging es nahtlos weiter, neben Heibel glänzte in der Mitte auch Thomas Martin, was zum verdienten 25:19 im Folgesatz führte.

Im dritten Durchgang machten sich bei den Westerwäldern Konzentrationsmängel bemerkbar. Das führte in der Folge zu mehr Eigenfehlern und weniger Druck. Die Geschenke nahmen die Pfälzer dankbar an und sicherten sich verdient mit 25:20 den Durchgang. Zu Beginn des vierten Satzes stand wieder Steffen Siry als Zuspieler auf dem Feld. Dem hatte eine zwischenzeitliche Pause im vorherigen Durchgang, der bereits der sechste Satz in Folge für den Routinier war, sichtlich die nötigen Körner zurückgebracht. Zudem schaufelte der glänzend aufgelegte Libero Dennis Schmidt auch im finalen Durchgang die Annahme präzise nach vorn, mit 25:21 behielten die Westerwald Volleys die Oberhand. „Die Westerwald Volleys waren einen Ticken zu gut für uns. Wir waren nicht clever genug und hätten weniger Fehler machen müssen“, gab Gästetrainer Fischer zu Protokoll. WWV-Co-Trainer Simon Krippes sah „ein bis zwei Dinge, die wir noch besser machen müssen, ansonsten passt es, wir haben das recht souverän runtergespielt.“

Die WWV-Herren stehen mit 15 Punkten an der Spitze, während die nachfolgenden vier Teams nur neun Zähler aufweisen, darunter Speyer mit einem Match weniger.

Es spielten: Johannes Delinsky, Marc Dilly, Christoph Heibel, Matthias Heibel, Philipp Heibel, Christoph Heuser, Clemens Jahn, Stefan Kreichauf, Thomas Martin, Dennis Schmidt, Steffen Siry, Jonathan Waters.

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Es ist löblich, wenn sich Zeitungsredaktionen als Pressestelle der Stadt Bad Breisig zur Verfügung stellen. Es ist nämlich für uns Angehörige die EINZIGE Informationsquelle! Selbst schriftliche Gesuche an den Landrat bleiben ungeachtet unbeantwortet. Das pietätlose Vorgehen und Benehmen der Stadt Bad Breisig ist nicht in Worte zu fassen

Ich schäme mich

Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.

In Europa vereint

Jean Seligmann:
"auch Vertreter aller demokratischen Fraktionen des Neuwieder Stadtrates " Hier sei die Frage gestattet, sind denn auch undemokratische Fraktionen im Neuwieder Stadtrat vertreten und wenn ja, wie sind diese dorthin gekommen? Ernannt durch obskure Mächte?
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