Politik | 04.05.2019

SPD-Bürgergespräch mal anders

Politik auf dem Rhein

Foto: Ulrich von Hammé / SPD-Vallendar

Vallendar. Trotz des stürmischen Wetters folgten mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger der Einladung der SPD zum Bürgergespräch auf das Schiff der Gilles-Flotte „Stadt Vallendar“. Begrüßen konnte der Bürgermeisterkandidat Wolfgang Heitmann neben den interessierten Bürgerinnen und Bürgern den Verbandsgemeindebürgermeister Fred Pretz, den Ehrenvorsitzenden der SPD Vallendar und ehemaligen Landtagsabgeordneten Dieter Klöckner, die Bürgermeisterin aus Urbar, Karin Küsel, sowie die Bürgermeisterkandidatin der Inselgemeinde Niederwerth, Klaudia Follmann-Muth. Fred Pretz sprach sich in seinem Grußwort als SPD-Mitglied für die Wahl von Wolfgang Heitmann als Bürgermeister aus. Aus seiner Sicht benötigt Vallendar dringend Veränderung und neue Impulse. Nach seiner Vorstellung als Bürgermeisterkandidat in Person und Inhalten ging Wolfgang Heitmann auf die geplante Gestaltung des Rheinufers in Vallendar ein. Neben der Offenlegung des Leerbachs und der geplanten Grünanlagen mit Terrassen wurde der nördliche Teil des Rheinufers als, so der Wunsch der SPD-Fraktion, Mischgebiet für eventuelle Wohnbebauung und Gewerbe vorgestellt.Darüber hinaus wurde die Unternaturschutzstellung der Rheinhänge betrachtet. Mit Erläuterungen zu Verhinderungsmaßnahmen zu einer weiteren massiven Wohnbauverdichtung stand der Verkehr in der Innenstadt und insbesondere die Wiederbelebung der Hellenstraße zur Diskussion. Dabei machte Wolfgang Heitmann nochmals sehr deutlich, dass er und die SPD-Fraktion gegen eine Öffnung der Hellenstraße für den Verkehr sind. Jedoch ist man sehr daran interessiert, die Straße wiederzubeleben und möchte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, der Institutionen in Vallendar, insbesondere mit der WHU und natürlich mit den Gewerbetreibenden an Ideen arbeiten, welche Maßnahmen ergriffen werden können, damit die Hellenstraße attraktiver für die Bevölkerung werden kann und so auch den Einzelhandel zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung waren die „Runde –Tisch - Gespräche“, in denen die Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen, Fragen und Anregungen formulieren konnten. Diese wurden von den Stadtratskandidatinnen und -Kandidaten, die sich erst einmal einzeln vorstellten, gesammelt und im Anschluss im Plenum vorgestellt. Zu den einzelnen Fragestellungen bezog Wolfgang Heitmann Stellung und nahm viele Themen und Anregungen in seine politische Arbeit mit. So wurden unter anderem bessere Öffnungszeiten des Sportplatzes auf dem Mallendarer Berg für die Bevölkerung gefordert, ein bürgerfreundliches Ratsinformationssystem wurde angemahnt, der Kauf des Bahnhofs zu öffentlichen Zwecken, eine Urnenwand auf dem Friedhof, eine bessere Zusammenarbeit von Stadt und Verbandsgemeinde und vieles mehr. Mit der Bitte von Wolfgang Heitmann an alle, auf jeden Fall am 26. Mai wählen zu gehen, endete nach circa zweieinhalb Stunden eine sehr informative und diskussionsfreudige Fahrt auf dem Rhein.

Pressemitteilung der

SPD-Vallendar

Foto: Ulrich von Hammé / SPD-Vallendar

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