Politik | 04.05.2019, 13:00 Uhr

Bürgerversammlung in der Stadthalle

Quartiersentwicklung – Mitten in Vallendar

Foto: privat
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Vallendar. Im April haben das Quartiersmanagement Vallendar, die Generationenbrücke St. Josef GmbH und das Seniorenheim St. Josef zu einer Bürgerversammlung in die Stadthalle Vallendar eingeladen, um gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern über den aktuellen Stand des geplanten „Sozialen Quartiers im Zentrum“ zu informieren, sich auszutauschen und über weitere Bedarfe und Vorstellungen zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Sozialen Quartiers steht der Neubau des neuen Seniorenheims mit 85 Plätzen in einem Hausgemeinschaftskonzept. Bernd Wienczierz, einer der beiden Geschäftsführer der Generationenbrücke St. Josef GmbH erläutert, dass ein Wohngruppenmodell geplant sei, bei dem etwa 14 Bewohner eine Wohngruppe bilden würden und deren Appartements sich um eine zentrale Wohnküche und einem gemeinschaftlichen Wohnzimmer gruppierten. Für dieses Modell gäbe es bereits sehr gute Referenzen, wobei der größte Vorteil darin läge, dass die Bewohner wechselseitig stark voneinander profitieren könnten. Auch sei geplant, 20 Plätze für ein Angebot der Tagespflege vorzuhalten. Ebenfalls im Gebäude des neuen Seniorenheims wird das neue Pfarrzentrum geplant, worüber die Pfarreiengemeinschaft Vallendar hoch erfreut ist. Der Investor des Neubaus stellte erstmals die Pläne vor, die großes Interesse fanden. Auch wurde die Neugier der interessierten Besucher durch die Pläne des weiteren Investors geweckt, der den jetzigen, denkmalgeschützten Altbau für ein Wohnprojekt umbauen wird. Im ehemaligen Schwesternwohnheim plant die katholische Frauengemeinschaft kfd, zwölf Wohnungen für eigene Projekte anbieten zu können. Auch weiter Kooperationspartner, wie die Ökumenische Sozialstation und die PTHV stellten ihre Arbeit im Zusammenhang mit dem Sozialen Quartier vor. Die beiden bereits gut vernetzten Quartiersmanager präsentierten unter dem Motto „Quartier braucht Orte“ bereits realisierte Projekte, wie das Angebot des gemeinsamen Mittagstisches, Ausstellungen oder Ausflüge, die in Vallendar allesamt sehr gut angenommen wurden. Sie verteilten Karten an die Besucher, um unter dem Motto „Herzenswunsch an das Quartier ….“ weitere Bedarfe und Anregungen abzufragen. Denn, es besteht Einigkeit, dass soziale Kontakte für ein gutes Leben im Alter unverzichtbar sind und alle Akteure bereichern. Beide betonten aber auch noch einmal, dass die Förderung durch die deutsche Fernsehlotterie viele Aktionen erst ermöglicht hätten. Ganz besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Schwester Dr. h. c. M. Basina Kloos, die inzwischen in Vallendar lebt. Sie war es, die bereits in 2016 in ihrer damaligen Funktion als stellv. Vorsitzende des Vorstandes der Hildegard-Stiftung den Auftrag erteilt hatte, herauszufinden, wie „sorgende Gemeinschaften“ dem alternden Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in einer Quartiersgemeinschaft ermöglichen könnten. Ohne ihre beharrliche Unterstützung hätten die Widerstände, die immer wieder überwunden werden mussten, vielleicht eine weitere Verzögerung der Umsetzung bewirkt. 150 interessierte Besucher nutzten die Zeit für Dialog und Diskussion rege, um sich mit allen Akteuren lebhaft auszutauschen. „Die komischen Harmoniker“ haben mit ihren musikalischen Einlagen zwischen den Programmpunkten für Kurzweiligkeit gesorgt und so manchem Besucher ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Pressemitteilung der

Generationenbrücke

St. Josef GmbH

Foto: privat

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