Allgemeine Berichte | 07.01.2014

Jahresrückblick des Heimatvereins Pech e.V.

Beständige Mitgliederzahl, positive Finanzlage und viele Aktivitäten

Pech. Der HVP setzte den zweiten Zyklus der Pecher Winterakademie fort mit einem Vortrag von Herrn Dr. Wolfgang Ule aus Pech mit dem Thema „Umbruch in der Arabischen Welt - Rückschritt oder Hoffnung“. Er erklärte detailliert die Geschichte und die Umwälzungenin den einzelnen arabischen Ländern bis hin zur Revolution, dem sogenannten „Arabischen Frühling“. In seinem spannenden und aktuellen Vortrag berichtete er über die Problematik der Veränderungen, die Chancen und Gefahren in dieser Krisenregion. Staatssekretärin a.D. Brigitte Schulte, Pecher Bürgerin und Stellvertretende Vorsitzende von CARE Deutschland, informierte in ihrem Vortrag über eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: die auseinanderklaffende Lücke zwischen den reichen, entwickelten Staaten und den Armenhäusern der Welt. „Verantwortung für Andere - moderne Entwicklungshilfe, Unterstützung bei Katastrophen und Aufbau einer Zivilgesellschaft“ lautete ihr Thema. In seinem Vortrag gab General a.D. Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe einen tiefen Einblick in die Aktivitäten dieser Organisation unter dem Thema: „Die Johanniter-Unfall-Hilfe - mehr als der Name verspricht“. Nur durch Achtung der Freiheit und Menschenwürde, Verantwortung und Wahrnehmung von Problemen kann das Leben in einem freiheitlichen Staat gestaltet werden. Dazu trägt die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe mit konkreten Maßnahmen bei. Der Karnevalszug wurde vom Ortsfestausschuss organisiert. Das Motto lautete: „Musikantenstadel“. Entsprechend dem Motto waren einige Mitglieder des HVP als Stars der glitzernden Show-Welt stilgerecht verkleidet. Auch beim Maibaumsetzen waren Vorstandsmitglieder des HVP aktiv dabei. Bei der 28. ordentlichen Mitgliederversammlung berichtete der Vorsitzende, Günter Wagner, über eine beständige Mitgliederzahl, eine positive Finanzlage und die große Anzahl von Aktivitäten.

Nach der offiziellen Sitzung wurden die anwesenden Mitglieder zu einem kleinen Abendessen in der Gaststätte Küpper in Pech eingeladen, wo auch die Versammlung stattfand. In diesem Jahr beteiligte sich der HVP mit einigen Pecher Künstlern zum dritten Mal an den Wachtberger Kulturwochenunter dem Titel „Der Natur auf der Spur“. Die Ausstellung wurde bei einer Vernissage in den Geschäftsräumen der Pecher Volksbankfiliale vom Vereinsvorsitzenden eröffnet mit Beteiligung der Künstlerinnen Marilies Wagner, Annelie Siebert, Gundula Scholz und dem Künstler Michael Frechen. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von der Flötistin Cordelia Loosen-Sarr. Das Achte traditionelles Brunnenfest war wieder ein besonderer Treffpunkt für Mitglieder und Freunde des HVP, um bei Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen mit Bier und Wein zu feiern. Seitdem der Heimatverein Pech 2005 die Brunnenanlage renovieren ließ, feiert er traditionell Anfang September dieses Fest. In diesem Jahr gab es noch einen besonderen Anlass, denn rund um den Brunnen hat der HVP neu pflastern und pflanzen lassen. Ein echtes Schmuckstück ist entstanden und bereichert als weiteres Kleinod den Ort Pech. Bei der traditionellen Michaelskirmes veranstaltet vom Ortsfestausschuss zum dritten Mal als Oktoberfest, gab es Unterstützung von Vorstandsmitgliedern des HVP.

Höhepunkt im vergangenen Jahr

Vorsitzender, Günter Wagner, präsentierte die beiden neuen Dorfporträts, „Die Wachtberger Bäche“ und „Die St. Michaelskapelle in Pech“. Dem Ehrenpräsidenten des HVP, Dr. Hans-Dietrich Genscher, wurde das Dorfporträt Nr. 22, „Die Wachtberger Bäche“ gewidmet. Der frühere Außenminister und seine Frau Barbara, sowie Bürgermeister Theo Hüffel waren die Ehrengäste bei der Vorstellung der Hefte im feierlichen Ambiente des Trauzimmers im Rathaus in Berkum. Der Autor beider Publikationen ist Dr. Bruno P. Kremer.

Eine Vorschau auf die dritte Pecher Winterakademie

Am Donnerstag, 9. Januar Dr. Jürgen von Düsterlho, „Quo vadis Medizin?“ - Wollen wir Patient oder Kunde des Arztes sein? Am Donnerstag, 13. Februar Dr. Georg Schütte, „Wissenschaft muss die Lösungen finden“ - Globale Herausforderungen und nationale Forschungspolitik. Am Donnerstag, 13. März Dr. Ulrich Junker „Karl Carstens und die Entstehung der Römischen Verträge - zu seinem 100. Geburtstag“.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Daueranzeige 2026
Dauerauftrag 2025
Hausmeister, bis auf Widerruf
Lampionfest in Weißenthurm
Sommerfest
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
14

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
37

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Gerade bei heißen Temperaturen können sich schnell Maden in der Biotonne bilden.
1668

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen

achtung baustelle
928

B 42 halbseitig gesperrt: Ampelanlage regelt Verkehr

Ab 18.06.: Hangsicherungsarbeiten zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein

Rheinbrohl/Niederhammerstein. Zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein sind an der B 42 nach einem Steinschlag dringend Hangsicherungsarbeiten notwendig. Diese Maßnahmen führen zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße vom 18. bis 20. Juni 2026. Der Verkehr wird in diesem Bereich mithilfe einer Ampelanlage geregelt, um den reibungslosen Ablauf trotz der Einschränkungen zu gewährleisten.

Weiterlesen