Jahresrückblick des Heimatvereins Pech e.V.
Beständige Mitgliederzahl, positive Finanzlage und viele Aktivitäten
Pech. Der HVP setzte den zweiten Zyklus der Pecher Winterakademie fort mit einem Vortrag von Herrn Dr. Wolfgang Ule aus Pech mit dem Thema „Umbruch in der Arabischen Welt - Rückschritt oder Hoffnung“. Er erklärte detailliert die Geschichte und die Umwälzungenin den einzelnen arabischen Ländern bis hin zur Revolution, dem sogenannten „Arabischen Frühling“. In seinem spannenden und aktuellen Vortrag berichtete er über die Problematik der Veränderungen, die Chancen und Gefahren in dieser Krisenregion. Staatssekretärin a.D. Brigitte Schulte, Pecher Bürgerin und Stellvertretende Vorsitzende von CARE Deutschland, informierte in ihrem Vortrag über eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: die auseinanderklaffende Lücke zwischen den reichen, entwickelten Staaten und den Armenhäusern der Welt. „Verantwortung für Andere - moderne Entwicklungshilfe, Unterstützung bei Katastrophen und Aufbau einer Zivilgesellschaft“ lautete ihr Thema. In seinem Vortrag gab General a.D. Hans-Peter von Kirchbach, Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe einen tiefen Einblick in die Aktivitäten dieser Organisation unter dem Thema: „Die Johanniter-Unfall-Hilfe - mehr als der Name verspricht“. Nur durch Achtung der Freiheit und Menschenwürde, Verantwortung und Wahrnehmung von Problemen kann das Leben in einem freiheitlichen Staat gestaltet werden. Dazu trägt die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe mit konkreten Maßnahmen bei. Der Karnevalszug wurde vom Ortsfestausschuss organisiert. Das Motto lautete: „Musikantenstadel“. Entsprechend dem Motto waren einige Mitglieder des HVP als Stars der glitzernden Show-Welt stilgerecht verkleidet. Auch beim Maibaumsetzen waren Vorstandsmitglieder des HVP aktiv dabei. Bei der 28. ordentlichen Mitgliederversammlung berichtete der Vorsitzende, Günter Wagner, über eine beständige Mitgliederzahl, eine positive Finanzlage und die große Anzahl von Aktivitäten.
Nach der offiziellen Sitzung wurden die anwesenden Mitglieder zu einem kleinen Abendessen in der Gaststätte Küpper in Pech eingeladen, wo auch die Versammlung stattfand. In diesem Jahr beteiligte sich der HVP mit einigen Pecher Künstlern zum dritten Mal an den Wachtberger Kulturwochenunter dem Titel „Der Natur auf der Spur“. Die Ausstellung wurde bei einer Vernissage in den Geschäftsräumen der Pecher Volksbankfiliale vom Vereinsvorsitzenden eröffnet mit Beteiligung der Künstlerinnen Marilies Wagner, Annelie Siebert, Gundula Scholz und dem Künstler Michael Frechen. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von der Flötistin Cordelia Loosen-Sarr. Das Achte traditionelles Brunnenfest war wieder ein besonderer Treffpunkt für Mitglieder und Freunde des HVP, um bei Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen mit Bier und Wein zu feiern. Seitdem der Heimatverein Pech 2005 die Brunnenanlage renovieren ließ, feiert er traditionell Anfang September dieses Fest. In diesem Jahr gab es noch einen besonderen Anlass, denn rund um den Brunnen hat der HVP neu pflastern und pflanzen lassen. Ein echtes Schmuckstück ist entstanden und bereichert als weiteres Kleinod den Ort Pech. Bei der traditionellen Michaelskirmes veranstaltet vom Ortsfestausschuss zum dritten Mal als Oktoberfest, gab es Unterstützung von Vorstandsmitgliedern des HVP.
Höhepunkt im vergangenen Jahr
Vorsitzender, Günter Wagner, präsentierte die beiden neuen Dorfporträts, „Die Wachtberger Bäche“ und „Die St. Michaelskapelle in Pech“. Dem Ehrenpräsidenten des HVP, Dr. Hans-Dietrich Genscher, wurde das Dorfporträt Nr. 22, „Die Wachtberger Bäche“ gewidmet. Der frühere Außenminister und seine Frau Barbara, sowie Bürgermeister Theo Hüffel waren die Ehrengäste bei der Vorstellung der Hefte im feierlichen Ambiente des Trauzimmers im Rathaus in Berkum. Der Autor beider Publikationen ist Dr. Bruno P. Kremer.
Eine Vorschau auf die dritte Pecher Winterakademie
Am Donnerstag, 9. Januar Dr. Jürgen von Düsterlho, „Quo vadis Medizin?“ - Wollen wir Patient oder Kunde des Arztes sein? Am Donnerstag, 13. Februar Dr. Georg Schütte, „Wissenschaft muss die Lösungen finden“ - Globale Herausforderungen und nationale Forschungspolitik. Am Donnerstag, 13. März Dr. Ulrich Junker „Karl Carstens und die Entstehung der Römischen Verträge - zu seinem 100. Geburtstag“.
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