Allgemeine Berichte | 04.03.2014

Gemeinde Wachtberg

Der „Reisswolf“ kommt

Erster Spatenstich ist im Gewerbegebiet Villip gemacht worden

Erster Spatenstich mit den beiden Reisswolf-Geschäftsführern Martin Dinier und Stefan Jerger (3. und 4. v. r.). und unter anderem Wachtbergs beigeordnetem Jörg Ostermann und Wirtschaftsförderer Jens Forstner (1. beziehungsweise 2. v. r).Gemeinde Wachtberg

Wachtberg-Villip. Neuzugang im Villiper Gewerbegebiet: Die Firma Reisswolf Bonn AKTEX GmbH hat auf dem Eckgrundstück Gimmersdorfer Straße / Wachtbergring mit dem Bau ihrer neuen Betriebsstätte begonnen. Zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die Räumlichkeiten bezogen werden.

Reisswolf steht für Akten- und Datenvernichtung

Damit ist dann auch das letzte verbliebene Areal im nördlichen Teil des Gewerbeparks verkauft, freut sich Wachtbergs Wirtschaftsförderer Jens Forstner. Mit der Firma Reisswolf siedelt sich dort ein Unternehmen an, das seit 1999 im Bereich der Akten- und Datenvernichtung tätig ist. Es ist Teil der Reisswolf-Gruppe, die in diesem Bereich zu den führenden Anbietern Deutschlands zählt.

Entstehen werden auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück eine Stahlsystem-Halle von 1.500 Quadratmetern Fläche für eine Vernichtungsanlage nach modernsten Richtlinien sowie ein vorgelagertes, 250 Quadratmeter großes Bürogebäude, erläuterten die beiden Geschäftsführer Martin Dinier und Stefan Jerger anlässlich des ersten offiziellen Spatenstiches. Die Investitionssumme bezifferten sie auf zweieinhalb Millionen Euro.

„Was lange währt wird endlich gut“

Auch Wachtbergs Beigeordneter Jörg Ostermann zeigte sich sehr froh über den Neuzugang im Villiper Gewerbegebiet. Ähnlich wie im Fußball oft formuliert sei der Gemeinde Wachtberg damit ein „Coup“ gelungen. Noch gut konnte er sich an die ersten Gespräche im Mai 2011 erinnern, seinerzeit noch von Forstners Vorgänger Klaus Huse angestoßen.

„Was lange währt, wird endlich gut“, meldete Dinier dann auch sehr zufrieden - mit Blick auf die ersten tätigen Bagger auf dem Gelände. Die bisher als Betriebsstätte in Bonn-Bad Godesberg genutzten Räumlichkeiten seien inzwischen zu klein geworden, seit Langem wurde nach einer geeigneten Ausweichfläche gesucht.

Korrekte, Datenschutz-Vorgaben erfüllende Aktenvernichtung, digitale Archivierung und einwandfreie Datenvernichtung werde ein immer größeres Thema, erläuterte Dinier sein umfassendes Arbeitsgebiet. In puncto Papierrecycling sei Deutschland Vorreiter in Europa.

Die Reisswolf-Gruppe habe bundesweit insgesamt 17 Standorte, die alle unter dem Dach des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. stehen, dabei habe jede Firma aber ihr eigenes Profil.

Mit dem Umzug zum Jahresende nach Wachtberg werde sich das jetzt vierzehn Mann starke Team vergrößern; zwei Neuanstellungen sind vorgesehen, später sogar noch eine Dritte, schaut Dinier äußerst positiv in die Zukunft. Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

Im ersten Bauabschnitt wird ein Ringfundament gelegt und der Rohbau des Bürogebäudes hochgezogen, anschließend wird die Halle aufgestellt.

Im ersten Bauabschnitt wird ein Ringfundament gelegt und der Rohbau des Bürogebäudes hochgezogen, anschließend wird die Halle aufgestellt.

Erster Spatenstich mit den beiden Reisswolf-Geschäftsführern Martin Dinier und Stefan Jerger (3. und 4. v. r.). und unter anderem Wachtbergs beigeordnetem Jörg Ostermann und Wirtschaftsförderer Jens Forstner (1. beziehungsweise 2. v. r).Fotos: Gemeinde Wachtberg

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