Zwölfte Auflage der Ließemer Scheunenkirmes war ein Bombenerfolg
Neuer Besucherrekord und tolle Stimmung
Am Samstagabend drängten sich 1200 Leute in der großen Scheune und im davor aufgebauten Raucherzelt
Ließem. Das Dutzend ist voll: Der Verein zur Förderung der historischen Kirmes in Ließem feierte am Wochenende die zwölfte Auflage der Scheunenkirmes seit ihrer Auferstehung im Jahr 2002. Dabei wurden wieder einige Neuheiten präsentiert, und nicht nur der Vorsitzende Bernd Hönscheid war überaus zufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung. Vor allem der Samstagabend war „der beste aller Zeiten“, so Vorstandsmitglied Henning Schwekendiek.
Mittlerweile habe sich nämlich herumgesprochen, dass das Motto „Ließem hat viel zu beaten“ zutreffe, vor allem wenn die zur „Hauskapelle“ ernannte Gruppe „Hot Peppers“ im größten Ballsaal des Drachenfelser Ländchens zum Tanz aufspielt. Erstaunliche 1200 Leute drängten sich am Samstagabend in der großen Scheune und im davor aufgebauten großen Raucherzelt mit eigener Bierversorgung. „Die Stimmung war einfach unvorstellbar gut, so etwas haben wir noch nie erlebt“, war Schwekendiek begeistert. Dazu habe auch die Gruppe „Kasalla“ aus Köln beigetragen, nichts zu vergessen die mehr als 100 Helfer aus dem Ort, die allein an diesem Abend für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Kranzniederlegung am Ehrenmal
Begonnen hatte der Kirmessamstag bereits nachmittags mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal im Dorfzentrum unter Beteiligung aller Ließemer Dorfvereine. Ortsvorsteher Hartmut Beckschäfer dabei eine bewegende Ansprache, anschließend setzt sich der Festzug, angeführt vom Tambour-Corps Züllighoven, in Bewegung zur Kirmesscheune. Dort servierte Ute Brodeßer mit ihrer erfahrenen Ladys-Barmixer-Mannschaft am späten Abend in der Cocktailbar die neuen, angesagten Drinks.
Ob „Caipi“, „Hugo“ oder „Aperol Spritz“ - jeder Drink wurde frisch gerührt, geschüttelt und gemixt.
Ebenso hatte der Kirmesverein seine viel gelobte „Fressbud“ in Fachwerk-Optik auf dem Kirmesplatz wieder aufgebaut. Spezialitäten aus der Pfanne und vom Grill wurden dort fast rund um die Uhr frisch zubereitet. Auch die 15 Meter lange Theke und die liebevoll gestalteten Theaterkulissen waren wieder aufgebaut und trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei. So war die Hallendecke geschmückt mit mehr als 150 roten und weißen Wabenbällen, in der Hallenmitte sorgte ein 35-armiger Kronleuchter für genügend Licht, und an der Seite feixte der Kirmesmann aus seinem Käfig.
Hüttengaudifür die Jugend
Los ging die Scheunenkirmes allerdings schon am Freitag mit einem Tag für die Jugend des Dorfes. Zur Hüttengaudi erwartete die Jugend ein zünftiges Fest mit Bullenreiten und Herzerlschießen. Die Musik legte DJ „Double C“ auf, dazu gab es einen Liveauftritt des Duos „The Real Safri“.
Restaurierte Skulptur wurde gesegnet
Der „Familiensonntag“ begann mit einer heiligen Messe, die Pfarrer Hermann Josef Zeyen als Familiengottesdienst gestaltete. Dabei segnete er auch die Skulptur der Heiligen Familie, die nach langen Jahren auf einem Dachboden wieder aufgetaucht und von Stefan Stich fachkundig restauriert worden war.
Die Kosten dafür hatte der Verein übernommen. Die Figur soll demnächst wieder an ihrem angestammten Platz im Heiligenhäuschen auf dem Weg zum Friedhof aufgebaut werden.
Beim anschließenden Frühschoppen ließ „Schnappe Hein“ seine Orgel erklingen. Draußen auf dem Kirmesplatz drehte sich das Kettenkarussell kostenlos für alle Kinder, und in der Scheune gab es noch mehr Kinderprogramm. Als Kirmesessen servierte der Kirmesverein „Original Rheinischen Sauerbraten“, und nachmittags wurde die meterlange Kuchen- und Kaffeetafel aufgebaut.
Deftige Brotzeitfür 120 Senioren
Zum Kirmesausklang am Montag führte der Kirmesverein die wiederbelebte Tradition fort, alle Senioren des Dorfes zur deftigen Mahlzeit einzuladen, die den 120 Senioren ausgezeichnet mundete. Zum Dämmerschoppen gab Alleinunterhalter Steff aus Köln das Motto aus „Loss mer singe“ und animierte mit seinem bekannten Schlagern und Volksliedern die Senioren des Dorfes zum kräftigen Mitsingen.
Zu guter Letzt wurde der Zacheies aus seinem Käfig hoch oben unter dem Hallendach geholt und auf die Anklagebank gesetzt. „Richter“ Volker Gütten leitete die Verhandlung in seiner bekannt launigen Art, das gerechte Urteil „Tod durch sofortiges Verbrennen auf dem Kirmesplatz“ wurde unter tiefer Trauer und Anteilnahme des Kirmesvolkes sofort vollstreckt.
Das Team des Ließemer Kirmesvereins sorgte wieder vier Tage lang für beste Stimmung in der Scheune des Vereinsvorsitzenden Bernd Hönscheid (l.). Am Montagabend für die Senioren des Dorfes eine kostenlose Mahlzeit mit Geschnetzeltem, Spätzle und Gurkensalat. Foto: VJ
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