Politik | 07.10.2014

Neues zur Ortsumgehung Gimmersdorf

Umsetzung möglich

CDU und Grüne im Kreistag haben es nun in der Hand

Wachtberg/Gimmersdorf. „Ist das Glas nun halb voll oder halb leer?“, fragte Siegbert Heid für die SPD in der Gimmersdorfer Ortsvertretung, nachdem Verkehrsminister Groschek der Wachtberger Bürgermeisterin Renate Offergeld auf die einstimmige Resolution des Gemeinderates für die Ortsumgehung geantwortet hat. Erinnern wir uns: Die vorige CDU/FDP-Bundesregierung hat für das sogenannte „Entflechtungsgesetz“ kein Geld mehr bereitgestellt, über das der kommunale Straßenbau gefördert wurde. Das Land konnte deshalb mit den restlichen Mitteln lediglich die Vorhaben realisieren, mit denen schon begonnen wurde. Wie bekannt, wurde durch Verwaltungshändel von zwei Wachtberger Grundbesitzern – keine Gimmersdorfer - das Verfahren über Jahre hinausgeschoben. Formal müsste man nun darauf warten, bis die Bundesregierung wieder Mittel für die kommunale Straßenbauförderung bereitstellt. Das kann Jahre dauern. Aber es gibt einen Ausweg. Dafür müsste der für die Maßnahme zuständige Kreis einen Antrag auf einen vorzeitigen förderunschädlichen Baubeginn beim Land stellen und das Projekt vorfinanzieren, bis die Fördermittel wieder zur Verfügung stehen. Die Förderunschädlichkeit hat Verkehrsminister Groschek in seiner Antwort an Renate Offergeld nun in Aussicht gestellt. „Wir sind politisch einen wesentlichen Schritt weiter, aber noch nicht über dem Berg“, freut sich Bürgermeisterin Offergeld. SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Becker brachte es auf den Punkt: „Der Ball liegt nun im Feld der CDU, die im Kreis mit den Grünen zusammen eine Mehrheit hat.“ Genehmigt nämlich der Kreistag dieses Vorgehen, dann kann mit dem Bau der Umgehungsstraße unverzüglich begonnen werden. Es liegt nun an der Mehrheit im Kreistag, dass das Glas endlich voll wird. „Die SPD steht voll hinter diesem Weg. Wir hoffen das die Vernunft siegt“, meint abschließend Paul Lägel, stellvertretender Bürgermeister und für die SPD Mitglied im Kreistag.Pressemitteilung

SPD Wachtberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Imageanzeige Werbeplan 2026
EM-Anzeige
Grillsaison Filiale Mühlheim-Kärlich
Grillsaison Filiale Dernbach
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
1071

Biotonne im Sommer pflegen

Biotonne bei Hitze: Maden vermeiden

Kreis Neuwied. In den Sommermonaten können sich im feuchtwarmen Klima der Biotonne schnell unerwünschte Organismen bilden. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied fährt in den Sommermonaten eine wöchentliche Leerung der Biotonne, die das Problem deutlich reduziert. Sie gibt praktische Tipps, was Anwohner darüber hinaus tun können, um unerwünschter Organik vorzubeugen.

Von Laura Tries aus Neuwied

Weiterlesen

achtung baustelle
594

B 42 halbseitig gesperrt: Ampelanlage regelt Verkehr

Ab 18.06.: Hangsicherungsarbeiten zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein

Rheinbrohl/Niederhammerstein. Zwischen Rheinbrohl und Niederhammerstein sind an der B 42 nach einem Steinschlag dringend Hangsicherungsarbeiten notwendig. Diese Maßnahmen führen zu einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße vom 18. bis 20. Juni 2026. Der Verkehr wird in diesem Bereich mithilfe einer Ampelanlage geregelt, um den reibungslosen Ablauf trotz der Einschränkungen zu gewährleisten.

Weiterlesen

Wer kann Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben?
800

Bonn. Das Kriminalkommissariat 14 der Bonner Polizei sucht öffentlich nach einem unbekannten Mann. Dieser steht im Verdacht, am 23. Dezember 2025 in der Bonner Innenstadt eine 21-jährige Frau angegriffen und verletzt zu haben. Der Vorfall ereignete sich, als die junge Frau an einer Rolltreppe im Bonner Hauptbahnhof an dem Mann vorbeiging. Plötzlich trat er ihr ohne Vorwarnung in den Rücken. Trotz intensiver Ermittlungen konnte die Identität des Tatverdächtigen bisher nicht geklärt werden.

Weiterlesen