Wirtschaft | 05.09.2023, 11:41 Uhr

- Anzeige - Meckenheimer Wirtschaftsförderer schreiben Wettbewerb aus

Gründerideen für die Apfelstadt

Beste Ideen erhalten kostenlose Beratung und Unterstützung

V.l.: Wolfgang Haensch, Dirk Schwindenhammer und Nicole Bangert stellen den Ideenwettbwerb „Meckidea“ vor. Foto: CEW
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Meckenheim. Seit ihrem Bestehen steht die Meckenheimer Wirtschaftsförderung Gründern und eingesessenen Unternehmer mit Rat und oft mit hilfreichen Kontakten zur Seite. Weil sich mit dem allgemeinen Wandel in den Geschäftsstraßen und dem demografischen Wandel nunmehr zwölf Geschäftsleerstände entwickelt haben, stellte die Stadt im Rahmen des Altstadtfestes ihren aktuellen Ideenwettbewerb „Meckidea“ aus der Landesinitiative „Zukunft Innenstadt“ vor.

Jeweils die Hälfte der zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen befinden sich am neuen Markt und in der Altstadt, berichteten die Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer, Citymanagerin Nicole Bangert und Wolfgang Haensch vom Beratungsunternehmen Cima. Eigentlich sei für jeden Gründerbedarf etwas dabei, sagte Dirk Schwindenhammer. Aktuell gebe es frisch renovierte Geschäftsräume ebenso wie solche, die für den Einsatz fachkundiger Handwerkerhände dankbar sind. Außerdem sei in einigen Fällen noch das passende Geschäftsinventar vorhanden, in anderen wären die Räume leer. „Bei Interesse beraten wir, was zu dem passt, was ein Gründer vorhat und mit welchen Voraussetzungen er starten möchte“, sagte der Wirtschaftsförderer. Wolfgang Hansch betonte dabei, dass es zugunsten einer florierenden Innenstadt mit Aufenthaltsqualität auch auf den richtigen Geschäftsmix ankommt. In diesem Sinne sei es beispielsweise nicht zielführend, mehrere bereits vorhandene Läden der gleichen Art in unmittelbarer Nähe zu eröffnen.

Zwar ist die Beratung durch die Kräfte der Stadt regulär kostenlos. Für den Wettbewerb holte sich die die Wirtschaftsförderung jedoch zusätzlich Partner ins Boot. Am Start sind der Rhein-Sieg-Kreis mit fachkundiger Begleitung beim Erstellen eines Businessplans, die Gründerplattform mit einem Baukastensystem für Gründer und der Einzelhandelsverband Bonn-Rhein-Sieg-Euskirchen mit Coachingangeboten. Zusätzlich bietet die IHK Einzelberatungen zu möglichen Förderungen und zu rechtlichen und steuerlichen Fragen. Damit die Finanzen im fachkundigen Blick bleiben, beteiligen sich auch die Deutsche Vermögensberatung vom Finanz- und Versicherungscheck bis zur Erarbeitung eines Absicherungs-Gesamtkonzepts und die beiden Finanzhäuser Meckenheims, die Kreissparkasse Köln und die Raiffeisenbank Voreifel helfen bei den ersten Schritten in Richtung Geschäftskonto und Finanzierungsmöglichkeiten. Dieses Gesamtpaket runden die Unternehmen für Meckenheim mit einer Vorstellung im etablierten Netzwerk ab.

„Unser aller Ziel ist, die Gründer mit ihren Unternehmen schnell in die Meckenheimer Geschäftswelt zu integrieren, damit sie erfolgreich agieren können“, sagte Dirk Schwindenhammer und ließ durchblicken, dass viele der genannten Services der im „Meckidea“-Wettbewerb zusammenarbeitenden Partner normalerweise nicht kostenlos sind. „Insofern haben die drei Gründer mit den besten Ideen gute Chancen auf einen professionell begleiteten Start“, sagte die Citymanagerin Nicole Bangert. Wer mit seiner Bewerbung nicht auf einem der ersten drei Plätze landet, wird trotzdem nicht „im Regen stehen gelassen“. Sie werden die Beratung durch die Stadt erhalten, die nicht nur mit Rat, sondern auch mit vielen Kontakten zur Seite steht.

Bewerbungen für Geschäftsideen können bis zum 31. Oktober 2023 eingereicht werden. Umgesetzt werden sollen die Gewinner-Ideen anschließend innerhalb der nächsten zwölf Monate nach der Juryentscheidung. Gesucht werden kreative Geschäftsideen aus Gastronomie oder Einzelhandel, die in der Altstadt oder am Neuen Markt umsetzbar sind. Das zugehörige Geschäft darf bis zum Abgabeschluss der Bewerbung am 31. Oktober 2023 noch nicht eröffnet sein. Informationen und das herunterladbare Bewerberformular finden Interessierte unter www.meckidea.de.

V.l.: Wolfgang Haensch, Dirk Schwindenhammer und Nicole Bangert stellen den Ideenwettbwerb „Meckidea“ vor. Foto: CEW

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