Wirtschaft | 26.08.2019

-Anzeige- Kulturbackhaus Schmitz setzt auf traditionelles Handwerk

Neu in Gladbach: Römerkruste und Vulkanbierbrot

Bäcker- und Konditormeisterin Ulrike Schmitz (rechts)und ihr freundliches Team freuen sich auf die Kunden. Fotos: FF

Neuwied - Gladbach. Das Kulturbackhaus Schmitz eröffnete seine neue Filiale im Netto Markt in Gladbach. Damit ist das gute duzend Niederlassungen voll und dabei soll es auch bleiben. „Wir backen immer noch nach alter Tradition“, sagt Ulrike Schmitz. Statt industrieller Massenwaren setzt die Geschäftsführerin auf handwerkliche Herstellung. Die Bäcker- und Konditormeisterin legt in der Backstube in Andernach-Miesenheim persönlich mit Hand an. Besonders wichtig sind Ulrike Schmitz hochwertige Zutaten. Butter statt Margarine ist bei ihr noch selbstverständlich. Der Hefeteig wird selbst hergestellt. Und auch sonst kommen für sie nur frische Zutaten in den Teig. Etwa bei den mit Pflaumenmus gefüllten Buchteln. Die Pflaumen kommen aus Mülheim-Kärlich. Fast das gesamte Obst kauft Ulrike Schmitz von den benachbarten Obstbauern.

Natürlich gibt es nicht immer über das runde Jahr jedes Obst zu kaufen. Das hat den Vorteil, dass sich das Sortiment im Laufe eines Jahres stets verändert. Wie beim Obst geht Ulrike Schmitz auch beim Korn auf Nummer sicher. Das Roggen wird vom Landwirtschaftsbetrieb ihres Bruders geliefert. Der Name Kulturbackhaus kommt auch nicht von ungefähr. Mit der heimischen Kultur beschäftigt sich Ulrike Schmitz und setzt diese bei den Produkten um. Beispielsweise bei der Römerkruste, einem Brot aus 80 Roggen und 20 Prozent Dinkel. Das Brot mit der besonders knusprigen Kruste ist einer der Renner. Der Gerstensaft für das Vulkanbierbrot wird im Vulkanbräu in Mendig gebraut. In den Broten verarbeitet Ulrike Schmitz gern sogenannte Mehlkochstücke. Die halten es auf natürliche Weise schön frisch und feucht. Mit dem „Brot des Monats“ bringt die Chefin regelmäßig Abwechslung ins Brotregal. Lecker sind auch die Teilchen und Kuchen. Manches wird frisch vor Ort gebacken. Wie übrigens auch die Brötchen, die somit rund um die Uhr frisch, knusprig und lecker sind.

Die Konditorenkunst ist das Steckenpferd von Ulrike Schmitz. In einigen anderen Kulturbackhäusern lädt ein Café mit großer Tortenauswahl zur gemütlichen Einkehr. In Gladbach ist dafür leider kein Platz. Torten werden hierhin aber gerne auf Bestellung geliefert.

„Immer mehr Kunden kommen sogar mit Auftragsarbeiten, die wir den Vorstellungen entsprechend umsetzen“, schmunzelt Ulrike Schmitz. Der Kontakt mit den Kunden liegt ihr besonders am Herzen. Die Rückmeldungen sind ihr sehr wichtig.

Daher besteht das 5-köpfige Team überwiegend aus bekannten Gesichtern, die zuvor beim Mühlenbäcker gearbeitet haben und die Gladbacher Kundschaft kennen. Der Vorgänger hat Gladbach übrigens verlassen, weil sich der Weg zur Zentrale in Hachenburg als zu weit erwiesen hatte. Beim Kulturbackhaus Schmitz kommen auch Freunde von eher Herzhaftem auf ihren Geschmack. Würzige Pizzaschnecken und Laugengebäck sind ebenso erhältlich wie belegte Brötchen und Fladenbrot zum Frühstück. Geöffnet ist das Kulturbackhaus Schmitz von Montag bis Samstag von 7.00 bis 19.00 Uhr. Sonntags von 8.00 bis 11.00 Uhr.

FF

Neu in Gladbach: Römerkruste und Vulkanbierbrot

Bäcker- und Konditormeisterin Ulrike Schmitz (rechts) und ihr freundliches Team freuen sich auf die Kunden. Fotos: FF

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