- Anzeige - Ein Interview mit Apollinaris-Geschäftsführerin Barbara Körner und Betriebsleiter Julian Weiske

„Wir werden weiter in Apollinaris investieren – Qualität und Geschmack sind top“

23.07.2019 - 13:57

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein Interview mit Apollinaris-Geschäftsführerin Barbara Körner und Betriebsleiter Julian Weiske.

Frage: Frau Körner, seit 13 Jahren gehört Apollinaris zu Coca-Cola Deutschland, welchen Stellenwert haben die Marke und der Standort Bad Neuenahr für das Unternehmen?

Barbara Körner: Wir sind gemeinsam mit den Menschen der Region stolz auf die Apollinaris Mineralquelle, die vor über 165 Jahren hier im Ahrtal entdeckt wurde. Für Coca-Cola ist Apollinaris eine sehr wichtige und traditionsreiche Marke. Gemeinsam mit ViO bildet sie die wesentliche Säule unseres Wassersegments. In den vergangenen Jahren haben wir rund 37 Millionen Euro in die Marke Apollinaris und den Standort investiert – und wir werden weiter investieren.

Frage: Auch dieses Jahr erwarten wir wieder einen heißen und trockenen Sommer. Wie wirkt sich die Hitze auf den Verkauf von Apollinaris aus?

Julian Weiske: Natürlich wird in einem heißen Sommer besonders viel Apollinaris getrunken. Deshalb haben unsere 330 Mitarbeiter in den letzten Monaten fleißig vorproduziert und sogar einige Samstagsschichten eingelegt.

Frage: Der 23. Juli ist der Namenstag des Heiligen Apollinaris von Ravenna, ihres Schutzpatrons. Liest man die Juli-Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test kann man sich fragen: Lässt ihr Schutzpatron sie im Stich?

Barbara Körner: Zu allererst: Apollinaris ist ein Naturprodukt von sehr hoher Qualität. Diese Qualität steht für uns an oberster Stelle. Deshalb überprüfen wir unser Mineralwasser sowie alle unsere Produktionsabläufe regelmäßig. Fakt ist: Apollinaris entspricht in allen Belangen der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Es kann also ohne Bedenken getrunken werden und ist geschmacklich sowie qualitativ top.

Frage: Wie kommt die Zeitschrift Öko-Test zu der Bewertung „ungenügend“?

Julian Weiske: Öko-Test bewertet Apollinaris Classic in zwei von drei Kategorien mit „sehr gut“. Es wird aber bemängelt, dass die Werte für Bor und Arsen erhöht seien. Beide Stoffe kommen in der Natur vor und finden sich in zahlreichen Lebensmitteln wieder. Trotzdem gibt es Grenzwerte für beide Elemente in Lebensmittel. Diese sind so festgelegt, dass jeder von uns sie täglich sein Leben lang völlig unbedenklich konsumieren kann.

Frage: Wer regelt die Grenzwerte für die Inhaltsstoffe in Mineralwässern?

Barbara Körner: Die Grenzwerte sind in der staatlichen Mineral- und Tafelwasserverordnung festgelegt. Wir untersuchen Apollinaris regelmäßig entlang dieser externen und unserer strengen internen Vorgaben. Dabei arbeiten wir mit unabhängigen Instituten wie SGS Fresenius zusammen.

Für Mineralwasser gilt ein Grenzwert von 30 Milligramm Borat pro Liter, dies entspricht etwa 5,5 Milligramm Bor pro Liter. Öko-Test legt dagegen willkürlich den Grenzwert der Trinkwasser-Verordnung an. Diese definiert 1,0 Milligramm pro Liter als Maximum. In unseren Proben haben wir 2018 und 2019 immer einen Bor-Gehalt unterhalb von 1,0 Milligramm pro Liter ermittelt. Öko-Test gibt als Testwert für Apollinaris Classic nun 1,4 Milligramm Bor pro Liter an. Aufgrund dieses Messergebnisses hat Öko-Test seine Bewertung von ansonsten wahrscheinlich „gut“ auf „ungenügend“ herabgestuft. Warum Öko-Test nur bei diesem Stoff das Testergebnis gleich um vier Noten abwertet, ist nicht klar.

Julian Weiske: Ähnliches gilt auch für Arsen. Arsen kommt in der Erdkruste vor und ist ebenfalls in vielen Lebensmitteln enthalten. Der in Apollinaris Classic ermittelte Wert liegt bei 0,009 Milligramm pro Liter und befindet sich damit unterhalb des für Mineralwasser geltenden Grenzwertes.

Frage: Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dem Urteil von Öko-Test?

Barbara Körner: Ganz wichtig ist: Apollinaris Classic entspricht voll und ganz der Mineral- und Tafelwasserordnung, es ist also qualitativ top. Das Wasser wurde sowohl für seine besonders hohe Mineralisierung, als auch für seinen hervorragenden Geschmack vielfach ausgezeichnet. 2018 erhielt Apollinaris Classic zum Beispiel die höchste Bewertung beim Superior Taste Award. Hohe Qualität, natürliches Mineralwasser und hervorragender Geschmack – ich finde, das sind mehr als genug Gründe für die Region und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stolz auf Apollinaris zu sein.


Kurz-Biographien Barbara Körner und Julian Weiske:


Barbara Körner (56 Jahre) ist seit 2013 die Geschäftsführerin der Apollinaris Brands GmbH und der Coca-Cola GmbH in Berlin. Vorher arbeitete die Juristin seit 1998 bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, bevor sie 2008 als Rechtsabteilungsleiterin zur Coca-Cola GmbH wechselte.

Julian Weiske (41 Jahre) ist seit Dezember 2018 Betriebsleiter des Apollinaris-/Coca-Cola Werks in Bad Neuenahr. Zuvor war der Wirtschaftsingenieur unter anderem Betriebsleiter des Kölner Coca-Cola Abfüllstandortes.

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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