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Integrationskurs: Migranten erfolgreich bei Deutsch-Test

16 Sprachzeugnisse bei der Volkshochschule Andernach vergeben

16 Sprachzeugnisse bei der
Volkshochschule Andernach vergeben

Bürgermeister Claus Peitz (2. von rechts) und VHS-Geschäftsführer Günter von Blohn (4.v.r.) überreichten die Deutsch-Zertifikate an die erfolgreichen Absolventen.Foto: Stadt Andernach/Maurer

23.03.2018 - 12:28

Andernach. Bei der Integration von ausländischen Bürgern ist die deutsche Sprache ein elementarer Schlüssel - auch was die berufliche Zukunft anbelangt. Deshalb sind nach dem neuen Ausländerrecht Zuwanderer zur Integration und zum Nachweis entsprechender Deutschkenntnisse verpflichtet. Dieser Verpflichtung hat sich jetzt erneut eine Gruppe neuer Mitbürger aus Andernach und den Verbandsgemeinden Pellenz und Weißenthurm bei der Volkshochschule Andernach gestellt und an einem Verbund-Integrationssprachkurs teilgenommen. Jetzt haben 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einem weiteren Integrationskurs nach Auswertung der Testunterlagen durch die Prüfungsinstitution ihre entsprechenden Zertifikate aus den Händen von Bürgermeister Claus Peitz und VHS-Geschäftsführer Günter von Blohn während einer Feierstunde im Historischen Rathaus erhalten.


Ein bedeutsamer Schritt zur Integration


Innerhalb von sechs Monaten erlernten die Teilnehmer bei täglich fünf Unterrichtsstunden am Vormittag die deutsche Sprache in Wort und Schrift. Nach dem Sprachkurs erhielten die Migranten in einem sich nahtlos anschließenden Orientierungskurs Einblicke in das politische, soziale und rechtsstaatliche System der Bundesrepublik Deutschland, wobei auch Grundlagen der deutschen Geschichte und Kultur vermittelt wurden. Schließlich haben sich die neuen Mitbürger nach intensiver Sprachschulung im Januar 2018 der Abschlussprüfung für das Zertifikat Deutsch für Zuwanderer (DTZ) unterzogen. Durch das erfolgreiche Ablegen dieser Zertifikats-Prüfung dokumentieren die Absolventen die erworbene sprachliche Handlungsfähigkeit in Deutsch und somit auch den bedeutsamen Schritt zur Integration nach außen, insbesondere für eine erfolgversprechende Eingliederung in den Arbeitsmarkt.


Ein hervorragendes Prüfungsergebnis


Bürgermeister Peitz gratulierte den Teilnehmern zu ihren ausgezeichneten Leistungen und wünschte ihnen weiterhin den gleichen Erfolg bei der Ausgestaltung ihres Lebens in der neuen Heimat. Das hervorragende Prüfungsergebnis – 11 der Teilnehmer erreichten bei der Prüfung das begehrte B 1 Sprachniveau B 1 - ist erneut ein augenfälliges Beispiel gelungener Integration und ein weiterer Beweis für den guten Erfolg der Kooperations-Initiative „Sprechen und arbeiten“.

Anschließend überbrachte Bürgermeister Peitz beste Wünsche von Lothar Kaspers, als zuständigem Regionalkoordinator bei der Außenstelle Trier des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie von Ursula Busenkell, der verantwortlichen Koordinatorin beim Jobcenter Mayen - Koblenz. Weiterhin dankte der Leiter der Volkshochschule Andernach den Dozentinnen Dr. Elisabeth Fritsch und Doris Schwager für die lebendige und erfolgreiche Gestaltung des Unterrichts wie auch Jasna Vujinovic für das große Engagement bei der Integrationsbegleitung der Teilnehmer. Auch schloss Bürgermeister Peitz die zuständigen Ansprechpartner bei den Migrationserstberatungsstellen, der AWO Rheinland sowie dem Caritasverband Koblenz für die darüber hinausgehende sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmer während des Integrationskursbesuchs in seine Dankesworte ein.

Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Andernach

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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