Politik | 03.06.2014, 17:49 Uhr

Der Nürburgring ist und bleibt auch in Zukunft das Mekka für Rockfans in Europa

20 15 steigt das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“

Der künftige Eigentümer des Rings, die capricorn Nürburgring GmbH (CNG) und die Deutsche Entertainment AG (DEAG) setzen bei ihrer Zusammenarbeit auf ein partnerschaftliches und transparentes Miteinander

(V.l.) Pietro Nuvoloni (Pressesprecher Nürburgring), Carsten Schumacher (Geschäftsführer capricorn NÜRBURGRING GmbH), Stuart Galbraith (CEO Kilimanjaro Live), Prof. Peter L. H. Schwenkow (Vorstandsvorsitzender der DEAG), und Ossy Hoppe (Wizard Promotions) freuen sich auf das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring 2015“. Mehr dazu auch am Wochenende in einer Sondersendung unter www.blick-aktuell.tvUte Weiner
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Nürburgring. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der DEAG, einem international erfahrenen und in Europa erfolgreich aufgestellten Konzertveranstalter, einen neuen Vertrag über zunächst fünf Jahre geschlossen haben.

Damit können wir auch in den kommenden Jahren die Fortsetzung der Rockmusiktradition am Nürburgring garantieren, zumal der Nürburgring bei den Rockfans international Kultstatus genießt.

Dies ist ein Gewinn für die Fans und ein Gewinn für den Nürburgring. Der Nürburgring ist und bleibt damit auch in Zukunft das Mekka für Rockfans in Europa“, freute sich Carsten Schumacher, Geschäftsführer der CNG über den Vertragsabschluss.

Die Zusammenarbeit mit der DEAG, so Schumacher, basiere auf den Säulen: Faire Verteilung der Gewinne, Transparenz und Partnerschaft. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir den Nürburgring weiterentwickeln. Er hat ein enormes Potential und ist der Motor dieser Region, wir wollen ihn auf Touren halten und bringen und das gilt nicht nur Veranstaltungen des Motorsports, sondern auch für alle anderen Veranstaltungsformate. Diese Weiterentwicklung nützt allen, dem Nürburgring, den Mitarbeitern und den Menschen in der Region.“

Für die aus dem In- und Ausland erwarteten rund 80.000 Rockfans bleibt in 2015 beim „Grünen Hölle - Rockfestival am Nürburgring“ fast alles, wie bisher, einzig der Veranstalter und der Name ist neu. Statt einer viertägigen Veranstaltung wird es bei dem künftigen Open-Air-Festival wieder zu der bewährten dreitägigen Veranstaltungsdauer kommen.

Erste Bands und Künstler stehen bereits unter Vertrag, werden aber erst zum Start des Vorverkaufs, wahrscheinlich im September, bekannt gegeben.

Die Fans müssen auch nicht tiefer in die Tasche greifen. Die Preise, das versprach Prof. Peter L. H. Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG mit Sitz in Berlin, sollen „mindestens stabil bleiben“. Orientiert werde sich an den Preisen des dreitägigen Festivals in 2013.

Hochwertiges und sehr

attraktives Musikprogramm

Garantiert ist auch die einzigartige Musikfestival-Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Die drei Bühnen mit unterschiedlichen Musikrichtungen werden ebenso erhalten bleiben wie die gewachsene Infrastruktur mit den zahlreichen Zelt- und Caravanplätzen.

Die Organisation bleibt in den bewährten Händen des Nürburgring-Teams. „Wir werden ein hochwertiges und sehr attraktives Musikprogramm liefern. Dabei kommt uns auch die jüngste Übernahme des namhaften britischen Konzert-, Tournee- und Festivalveranstalters Kilimanjaro Live zu Gute. Damit erhalten wir erhebliche Synergieeffekte beim internationalen Konzerteinkauf und in der Künstlervermarktung, die sich auch beim Programm am Nürburgring für die Fans bemerkbar machen wird“, erläuterte Prof. Schwenkow.

Mit Stuart Galbraith (CEO Kilimanjaro Live), dem Promoter legendärer Festivals wie Live Aid, Live8, den Hyde Park Events und vielen anderen sowie Ossy und Oliver Hoppe (Wizard Promotions) versammeln sich unter dem Dach der DEAG zwei der international profiliertesten Veranstalter von Hardrockevents. Damit ist garantiert, dass auch in den kommenden Jahren der Nürburgring die Kultstätte für das Rockfestival in Europa bleiben wird.

„Die wichtigste und beste Nachricht für die Fans ist, dass es weitergeht und dieses fantastische Event auch in Zukunft, wenn auch unter anderem Namen, fortgeführt wird. Hier ist in den vergangenen Jahrzehnten ein toller Platz für Musik entwickelt worden und ich bin bereit, diesem neuen Festival mit Rat und Tat und all meiner Kraft zur Seite zu stehen “, freute sich Ossy Hoppe auf die bevorstehende Aufgabe.

Ossy Hoppe gilt als der Wegbereiter des Hardrock in Deutschland. Er lebte mehrere Jahre in den USA, wo er für Künstler wie das Electric Light Orchestra und Gary Moore zuständig war, tourte als Teil des Management Teams mit Deep Purple um die Welt und verhalf während seines fünfjährigen Aufenthalts in Großbritannien Ozzy Osbourne zurück zu weltweitem Erfolg. Nach seiner Rückkehr aus England gründete er die Frankfurter Agentur Shooter Promotions, die das größte Festival im Hardrock-Bereich, „Monsters of Rock“, in Deutschland veranstaltete.

Anschließend verhalf er Bands wie Bon Jovi oder Metallica zum Durchstarten und etablierte damit das Rocksegment in Deutschland.

2004 gründete er Wizard Promotions, wo heute Weltstars wie Black Sabbath, Iron Maiden, Kiss, Sting, Lady Gaga oder Metallica zuhause sind. Über die Jahrzehnte hat Hoppe enge Verbindungen mit Künstlern wie Aerosmith, Guns N´Roses, Rolling Stones, Kiss, Scorpions, Fleetwood Mac, Whitesnake u.v.a.

Schumacher: Mit

Profitgier hatte unsere Forderung nichts zu tun

Einige klarstellende Worte zum Scheitern der Verhandlungen mit dem bisherigen Konzertveranstalter Marek Lieberberg (MLK) gab es zu Beginn der Pressekonferenz von Carsten Schumacher: „Der Vertrag mit dem bisherigen Konzertveranstalter Marek Lieberberg (MLK) wurde bereits im Januar 2014 wegen der EU-rechtlichen Anforderungen gekündigt. Die Verhandlungen mit Marek Lieberberg wurde seit Anfang April durch mich geführt.“ Als sich abzeichnete, so Schumacher, dass man nicht mehr zusammenkommen würde, habe man Verhandlungen mit anderen Veranstaltern aufgenommen. „Bei einem Vertrag sollte es doch so sein, dass beide Partner gleichermaßen profitieren. Um es klar zu sagen: Herr Lieberberg suggeriert den Medien, dass er kaum an der Veranstaltung „Rock am Ring“ verdient hat.

Tatsache ist aber, dass er in den letzten Jahren Millionen mit dem Nürburgring verdient hat. Anstatt uns als zukünftigen neuen Ringbetreiber Gewinnmaximierung vorzuwerfen, sollte man ihm selbst einen Spiegel vor Augen halten.“ Schumacher bestätigte: „Es trifft zu, dass wir eine höhere Gewinnbeteiligung gefordert haben, und zwar von 35 auf 45 Prozent. Das hat mit Profitgier aber nichts zu tun, sondern ist legitim. Wir fordern eine angemessene Beteiligung, die Veranstaltungen müssen sich für den Nürburgring rechnen, damit er zukünftig wirtschaftlich und erfolgreich am Markt bestehen kann.“ Dazu sei man den Mitarbeitern und der Region verpflichtet.

Angst vor einer eventuellen Konkurrenzveranstaltung, sollte „Rock am Ring“ zum gleichen Zeitpunkt in Mönchengladbach stattfinden, habe man nicht: „Konkurrenz belebt das Geschäft und die Fans entscheiden, wo es sie hinzieht. Und wir werden noch an einigen Optimierungsschrauben drehen“, so Prof. Peter L. H. Schwenkow, der sich sicher ist, dass die neue Partnerschaft und das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“ Erfolg haben werden.UWE

Die Fans von „Rock am Ring“ und die gesamte Region rund um die legendäre Rennstrecke können aufatmen: Auch im kommenden Jahr wird am Nürburgring ordentlich gerockt. Vom 5. bis 7. Juni 2015 findet das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“ statt. Der neue Veranstalter, die Deutsche Entertainment AG (DEAG), mit der der künftige Betreiber des Nürburgringes, die capricorn Nürburgring GmbH (CNG), einen Fünf-Jahresvertrag abgeschlossen hat, wird an diesem Datum ein hochkarätiges Programm mit international führenden Rockbands präsentieren. Das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“ wird somit „Rock am Ring“ ersetzen. Losgelöst von allen Emotionen der letzten Tage gaben die Vertragspartner in einer Pressekonferenz nun nähere Details und vor allem Fakten bekannt.

Ossy Hoppe  verhalf Bands wie Bon Jovi oder Metallica zum Durchstarten und etablierte damit das Rocksegment in Deutschland.

Prof. Peter L. H. Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG: „Wir haben uns recht schnell darauf geeinigt, den eigentlichen Spitznamen des Nürburgrings zum Namen dieses Festivals zu machen.“

Prof. Peter L. H. Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG: „Wir haben uns recht schnell darauf geeinigt, den eigentlichen Spitznamen des Nürburgrings zum Namen dieses Festivals zu machen.“

20 15 steigt das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“

20 15 steigt das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring“

(V.l.) Pietro Nuvoloni (Pressesprecher Nürburgring), Carsten Schumacher (Geschäftsführer capricorn NÜRBURGRING GmbH), Stuart Galbraith (CEO Kilimanjaro Live), Prof. Peter L. H. Schwenkow (Vorstandsvorsitzender der DEAG), und Ossy Hoppe (Wizard Promotions) freuen sich auf das „Grüne Hölle - Rockfestival am Nürburgring 2015“. Mehr dazu auch am Wochenende in einer Sondersendung unter www.blick-aktuell.tvFotos: Ute Weiner

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