Allgemeine Berichte | 05.04.2014

Freunde des Nürburgrings sehen positive Zukunft

„Konzept der Investoren überzeugt“

Vorsitzender Manfred Sattler berichtete der Jahreshauptversammlung über die aktuelle Entwicklung

Der Vorstand der „Freunde des Nürburgrings“: Vorsitzender Manfred Sattler (Mitte) mit (v. l.) James Stone, Herbert Clausen, Jochen Wessel, Friedhelm Demandt, Dieter Enders und Klaus Ridder. Dieter Lischitzki

Nürburgring. Manfred Sattler, seit einem Jahr Vorsitzender der Initiative „Freunde des Nürburgrings (FdN)“ ist mit der Entwicklung am Nürburgring, dem Verkauf an die mittelständische Firma capricorn zufrieden. „Das Konzept, das die neuen Inhaber Robertino Wild und Dr. Alex Heinemann dem Vorstand vorgelegt haben, hat uns überzeugt“, berichtete Manfred Sattler auf der Jahreshauptversammlung der Initiative FdN. Die etwa 70 Mitglieder zollten Beifall, denn Sattler hatte in den vergangenen Monaten viele vertrauliche Gespräche geführt mit Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft. Sattler berichtete weiter, dass er froh sei, dass es ein Mittelständler sei, der den Zuschlag gegen „Riesen aus der Finanzbranche“ bekommen habe. Er räumte aber auch ein, dass die Menschen aus der Region weiter kritisch blieben. Zu viel Negatives sei in den letzten Jahren am Ring passiert.

„Für die Initiative FdN fängt die Arbeit erst an“, so Sattler. Man wolle einen Beitrag leisten, der möglich sei. Der Investor könne allein die Nürburgring-Region nicht glücklich machen. Sattler forderte die Region ( Hotel, Gastronomie, Dienstleiter, Handwerk, Zuschauer, Veranstalter, Motorsportbetriebe) auf mitzumachen, dem Investor zu vertrauen und ihn auch zu unterstützen. Die Initiative hat mittlerweile 360 Mitglieder, Tendenz steigend. Neu in den Vorstand wurden gewählt der Pressesprecher Klaus Ridder aus Siegburg, der IT-Experte James Stone aus St. Johann und der Beisitzer Jochen Wessel aus Sonsbeck.

Informativ und höchst interessant der Vortrag von Dr. Alex Heinemann, einem der Investoren. Als ihre Ziele nannte er unter anderem: Teile der riesigen Anlagen sollen zurückgebaut werden, so auch das Eifeldorf und der Ringracer. Ein neues Hotelkonzept unter Einbindung der Region sei geplant. Weitere Industriebetriebe im Bereich Meuspath oder an anderer Stelle in Ringnähe sollen angesiedelt werden. Die Nordschleife soll mit Glasfaser verkabelt werden zur Erhöhung der Sicherheit und auch als Basis für eine professionelle mediale Vermarktung. Motorsport solle weiterhin der Hauptzweck des Nürburgrings sein, aber nicht um jeden Preis. So werde 2015 nur dann ein Formel-1-Rennen stattfinden, wenn die Veranstaltung sich wirtschaftlich trage. Zum Abschluss der Veranstaltung besuchte Frank Stippler, langjähriges Mitglied der FdN, der soeben das erste VLN-Rennen des Jahres gewonnen hatte, die Versammlung, und es gab ein paar Erinnerungsfotos mit dem Sieger.

Klaus Ridder, Pressesprecher der Initiative „Freunde des Nürburgrings“ wurde erneut in den Vorstand gewählt.

Klaus Ridder, Pressesprecher der Initiative „Freunde des Nürburgrings“ wurde erneut in den Vorstand gewählt.

Frank Stippler (2. v. l.) hatte auf einem AUDI R8 LMS ultra des Phoenix-Rennteams aus Meuspath den ersten VLN-Lauf gewonnen und stattete der Jahreshauptversammlung einen Besuch ab.

Frank Stippler (2. v. l.) hatte auf einem AUDI R8 LMS ultra des Phoenix-Rennteams aus Meuspath den ersten VLN-Lauf gewonnen und stattete der Jahreshauptversammlung einen Besuch ab.

Der Vorstand der „Freunde des Nürburgrings“: Vorsitzender Manfred Sattler (Mitte) mit (v. l.) James Stone, Herbert Clausen, Jochen Wessel, Friedhelm Demandt, Dieter Enders und Klaus Ridder. Fotos: Dieter Lischitzki

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