Gut besuchte Hegeringversammlung des Hegerings Altenahr
Stolze Trophäen der Muffelwidder schmückten die Ausstellungstafeln
Altenahr. Bei der Hegeringversammlung des Hegerings Altenahr konnte der Hegeringleiter Stefan Zavelberg im Hotel „Zur Post“ in Altenahr Jagdpächter, Jäger und Gäste aus elf des insgesamt 19 Reviere zählenden Hegerings begrüßen. Aus dem Hegering hatten neun Reviere die imposanten Trophäentafeln bestückt, die mit herausragenden Muffelwiddern sowie Rehbockgehörnen und einigen Rotwildgeweihen einen Querschnitt aus dem vergangenen Jagdjahr boten.
Jagdhornbläser wieder im Einsatz
Erfreut zeigte sich der Hegeringleiter über die Jagdhornbläser, die endlich mal wieder die Hegeringversammlung mit ihren Jagdhornsignalen untermalten. Lange Zeit musste darauf verzichtet werden, aber jetzt hatte der Nachwuchs mit den Jungjägeranwärtern zu den Jagdhörnern gegriffen und wird die Tradition hoffentlich fortsetzen, so Hegeringleiter Zavelberg.
Im Jagdjahr 2014/2015 wurden im Hegering insgesamt 103 Stück Rotwild, 302 Stück Rehwild, rund 304 Schwarzwild, 67 Stück Muffelwild und 26 Stück Damwild erlegt. Die Auszeichnungen für die stärksten Rehwildtrophäen, die von Helmut Rausch besprochen wurden, gingen mit Gold und Bronze an das Revier Vischel, wo der Berufsjäger Jürgen Gehlken für Baron von Holzschuhe die Medaillen entgegennahm und mit Silber an das Revier Kirchsahr mit Anton Weber.
Rotwild beschäftigt die Jäger
Kreisjagdmeister Joachim Polch und der stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Ahrweiler, Dirk-Siegfried Hübner, informierten die Anwesenden über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten. Hier ging es insbesondere durch die Oberste Jagdbehörde in Aussicht gestellte Erweiterung des Rotwildbewirtschaftungsgebietes, das bei den Jägern für viel Diskussionsstoff sorgte, da das Rotwild in den letzten Jahren auch die Reviere des Hegering Altenahr als Lebensraum entdeckt und erobert hat. Auch wenn der Abschuss mit insgesamt über 100 weiblichem und männlichem Rotwild die Abschussergebnisse belegt, gelten die Reviere doch als Rotwildfreigebiet und das heißt, es dürfte kein Rotwild vorkommen. Das Gesetz verlangt, dass alles weibliche Rotwild erlegt werden muss, um diese herrliche Schalenwildart komplett aus diesen Revieren zu vertreiben. Jetzt geht es den Jagdpächtern und Jägern darum das Rotwildbewirtschaftungsgebiet zu erweitern, umso dem Rotwild einen dauerhaft gesicherten Lebensraum zu bescheren und langfristig auch den Wert der Jagdreviere zu erhalten und sogar zu steigern. Dies müssten die Verpächter, also die Jagdgenossenschaften, besonders erfreuen, da ihre Reviere weiter an Attraktivität gewinnen dürften, waren sich die Jäger bei ihrer Forderung einig. Ein ausuferndes Anwachsen der Bestände sei nicht zu erwarten, da durch geprüfte Mindestabschussvorgaben und Kontrollen durch den Forst gerade im Bewirtschaftungsgebiet besondere Beachtung auf einer verträglichen Wilddichte liegt. Es kann nur allen Jagdgenossen und Jagdgenossenschaften der betreffenden Reviere empfohlen werden den nötigen Antrag bei der Unteren Jagdbehörde zu stellen und somit dem Rotwild, der größten Schalenwildart, einen gesicherten Lebensraum und den Revieren die Erhaltung dieser Wildart zu sichern, so Stefan Zavelberg für den Hegering Altenahr.
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