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„VOR-TOUR der Hoffnung“ radelte durch die Großregion Trier, Luxemburg, Saarland

613.331 Euro für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder

22.08.2019 - 11:45

Region. An der „24. VOR-TOUR der Hoffnung“ nahmen in diesem Jahr rund 130 Radfahrerinnen und -fahrer teil. Beheimatet und ausgehend von den Landkreisen Neuwied und Ahrweiler hat sich das Teilnehmerfeld in der Entwicklung der letzten 24 Jahre stets erweitert. Insbesondere die große Teilnahme prominenter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Showbusiness unterstreicht die Herzensangelegenheit der Akteure, durch eine Benefizradtour Spenden für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu sammeln. Nach der diesjährigen Tour durch die Großregion Trier, Luxemburg und Saarland konnte ein stolzer Spendenbetrag von 613.331 Euro verkündet werden. Dieser kommt zahlreichen Kliniken, Elterntinitiativen, Selbsthilfegruppen, dem Deutschen Kinderschutzbund und vielen mehr zugute. So werden beispielsweise auch die Stiftung „Lottoglück“, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Mariennhaus Klinikums in Neuwied, die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V., die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Kemperhof in Koblenz und der „Bunte Kreis Mittelrhein“ Neuwied begünstigt. Insgesamt sind es in diesem Jahr 23 Einrichtungen in Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern, dazu kommen bundesweite Forschungsprojekte unter anderem am Universitätsklinikum Freiburg (Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin) und am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim (Schneesport in der Rehabilitation krebskranker Kinder). Nicht zuletzt wird international die Reiner-Meutsch-Stiftung „Fly and Help“ unterstützt.

Erstmals machte die rheinland-pfälzische VOR-TOUR der Hoffnung auch Station im Saarland, wo das Fahrerfeld unter von Ministerpräsident Tobias Hans im Perler Schengen-Lyzeum empfangen wurde. Dieser zeigte sich von dem großen Engagement sehr begeistert und steckte 300 Euro mit in den Spendentopf.

Während es für Hans die erste Begegnung mit der jährlichen, großen Benefizaktion war, fand man unter den Prominenten auch zahlreiche „Wiederholungstäter“, die sich schon seit Jahren in den Dienst der guten Sache stellen.

Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel im Gespräch mit BLICK aktuell: „Die VOR-Tour der Hoffnung entwickelt ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl. Im Team gemeinsam etwas für die gute Sache zu tun, gibt eine unglaubliche Zufriedenheit. Eine Wohlfühltour der Hoffnungsradler für die, denen es heute nicht so gut geht. Die gute Laune im Fahrerteam überträgt sich auf das gesamte Umfeld.“

Dem kann auch Jürgen Grünwald, aus Waldbreitbach, der die erste VOR-TOUR der Hoffnung vor nun 24 Jahren zusammen mit seinem Freund Gregor Waldorf startete und Vorsitzender des Vereins VOR-TOUR der Hoffnung e.V. ist nur beipflichten. „Eine Tour mit sehr vielen emotionalen Stopps, vielen Kindern vor Ort, die sich mächtig ins Zeug gelegt haben und eigene Programmpunkte auf die Beine gestellt haben. Das länderübergreifende Radeln, das im Vierländereck gelebte „Europa ohne Grenzen“, hat mächtig Eindruck gemacht. Eine tolle, pulsierende Region mit einem großen und äußerst interessantem touristischen Angebot.“

Natürlich präsentierten die Hoffnungsradler an den einzelnen Stopps auch wieder eigene Programmpunkte, so gab es die beliebten Fallschirmsprünge von Eberhard Gienger, Hans Hermann Walkenbach aus Roßbach sang mit den Kindern vor Ort das Tour-Lied „Für alle Kinder diese Welt“ von Chris Bennett und verschiedene Prominente aus dem Showbusiness traten auf.

Die VOR-TOUR der Hoffnung radelt jährlich dem Tourstart der TOUR der Hoffnung in Gießen entgegen. Diese „große“ Tour ist seit 1983 bundesweit unterwegs. Nähere Informationen findet man unter www.vortour-der-hoffnung.de bzw. www.tour-der-hoffnung.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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