Allgemeine Berichte | 26.08.2025, 08:50 Uhr

Die neue Ampelanlage soll ein gesichertes Abbiegen ermöglichen

Ab 28.08.: Ampel an unfallreicher Kreuzung geht in Betrieb

v.l.n.r.: Nicole Simons, Bernd Cornely, Sascha Richter und Andreas Wey.Foto: LBM
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Ulmen. Die Arbeiten zum Aufbau einer Ampelanlage im Einmündungsbereich der L 101 in die B 257 bei Ulmen kommen in Kürze zum Abschluss. Die Ampelanlage wird am 28. August 2025 in Betrieb genommen.

Mit der verkehrsabhängig geschalteten Ampelanlage mit neuester Technologie wird künftig ein gesichertes Ein- und Abbiegen ermöglicht. Das Ampelsystem ist mit Sensoren und Kameras ausgestattet, die den Verkehr erfassen und bei Bedarf die Signalphasen anpassen. Die Fahrzeugerkennung erfolgt über Kameras und sog. Induktionsschleifen, die in die Fahrbahn eingebaut sind.

„Ich bin überzeugt davon, dass damit endlich diese neuralgische Unfallstelle beseitigt werden kann“, so Bernd Cornely, Leiter des LBM Cochem-Koblenz. Er informierte sich, gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Andreas Wey, dem die Projektleitung oblag, und Nicole Simons (Studentin im LBM) sowie Sascha Richter von der Firma AVT Stoye GmbH über den Stand der Bauarbeiten.

Bis zur Montage der Schutzplanken, die im Laufe der 38. KW vorgesehen ist, bleibt auf diesem Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h bestehen. Die Kosten für die Ampelanlage belaufen sich auf ca. 380.000 Euro und werden in Höhe von 68,35 % vom Bund und in Höhe von 31,65 % vom Land Rheinland-Pfalz getragen.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der neuen Verkehrsführung und um erhöhte Aufmerksamkeit im Einmündungsbereich.

Hintergrund: Der Großteil aller Unfälle in der Vergangenheit ereignete sich zwischen Linksabbiegern auf der B 257 und entgegenkommenden Fahrzeugen. Hierauf wurde seitens des LBM in enger Abstimmung mit der Polizei und der Verkehrsbehörde der Kreisverwaltung Cochem-Zell bereits mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen, wie z. B. Änderung der Vorwegweiser und einer zusätzlichen Pfeilmarkierung auf den jeweiligen Fahrspuren, reagiert.

Auch die Wartelinie zur Verbesserung der Sicht wurde vorgezogen und zusätzliche Blitzer an der Brücke sollten als Vorwarnung und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit dienen. Außerdem wurde die Linksabbiegespur verkürzt, der Haltebalken versetzt und die Beschilderung „Unfallgefahr“ angeordnet. Auch das Anbringen von sog. „Leitboys“ zur frühzeitigen Einordnung des Rechtsabbiegers und zur besseren Erkennbarkeit der Fahrspuren für den Linksabbieger sowie zusätzliche Kontrollen durch die Polizei führten jedoch bislang leider nicht zur gewünschten kompletten Vermeidung von Unfällen.

Pressemitteilung LBM Cochem-Koblenz

v.l.n.r.: Nicole Simons, Bernd Cornely, Sascha Richter und Andreas Wey. Foto: LBM

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