Dreyer, Spiegel, Schmitt: „Wiederaufbau macht große Fortschritte, wird uns aber noch lange beschäftigen“
Ahrtal: Schmerz, Leid, Hoffnung und Zuversicht
Kreis Ahrweiler. „Vor drei Monaten hat die Flutkatastrophe Rheinland-Pfalz ins Mark getroffen. Die Zerstörungen und das Leid der betroffenen Menschen vor allem im Ahrtal sind unvorstellbar groß und haben eine Dimension, die es in der Geschichte unseres Landes so noch nie gab. Beispiellos sind der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft bei der Bewältigung. Unser Land ist stark und wird den Wiederaufbau schaffen, das hat für die Landesregierung oberste Priorität“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Seit Ende September können die Hilfen aus dem rund 15 Milliarden Euro umfassenden Aufbaufonds beantragt werden. Die Betroffenen werden umfassend über die Fördermöglichkeiten und einen hochwasserangepassten Wiederaufbau beraten. Einen Schwerpunkt setzen wir auch bei der psychotherapeutischen Betreuung der Menschen, die unfassbares Leid erfahren haben. Wir beraten und unterstützen Unternehmen in der Region und setzen natürlich alle Kraft darein, dass dort wo Schulen und Kitas zerstört wurden, die Kinder in anderen Einrichtungen aufgenommen werden und dort auch von Schulsozialarbeitern Unterstützung bekommen. Der nachhaltige Wiederaufbau ist ein langer Weg, wir werden ihn im Schulterschluss mit dem Bund und den Kommunen gemeinsam meistern und immer an der Seite der Betroffenen stehen“, so die Ministerpräsidentin.
„Drei Monate nach der schrecklichen Flutkatastrophe sind erste positive Zeichen erkennbar“, bilanzierten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Klimaschutzministerin Anne Spiegel und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. „Die erste Zeit nach der Katastrophe war geprägt von dem furchtbaren Leid und den gigantischen Zerstörungen, aber auch von einer Welle der Hilfsbereitschaft, die es so noch nicht in unserem Land gegeben hat. Unternehmen helfen Unternehmen, Winzer helfen Winzern, Bürger helfen Bürgern, Rheinland-Pfalz hilft Rheinland-Pfalz. Unser Land steht in der Not fest zusammen.“
Neben den von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Hilfsgeldern in Höhe von 15 Milliarden Euro habe die außergewöhnliche Hilfs- und Spendenbereitschaft maßgeblich mit dazu beigetragen, dass enorme Kräfte für den Aufbau der Katastrophenregion mobilisiert werden konnten. „Schutt wurde weggeschafft, Notbrücken erstellt, die Versorgung mit Wasser und Lebensmittel gesichert, die Abwassersysteme wurden wieder aufgebaut, die Region ist wieder erreichbar und wir können ihren Aufbau und ihre Zukunft nun mit ganzer Kraft in den Blick nehmen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Klimaschutzministerin Anne Spiegel und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. 90 Tage nach der Flutkatastrophe seien Schmerz und Leid zwar noch präsent, aber es gebe auch zunehmend Hoffnung und Zuversicht.
Pressemitteilung Staatskanzlei
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