Allgemeine Berichte | 11.08.2023, 13:55 Uhr

Den Transport übernimmt der Helfer-Stab

Baustromgeräte und Werkzeuge aus dem Ahrtal gehen nach Slowenien

Ahrtal/Region. Bereits wenige Tage nach der Flutkatastrophe in Slowenien, Österreich und Kroatien haben Spontanhilfe-Organisationen mehrere Hilfsgüter-Transporte in die betroffenen Gebiete auf den Weg geschickt. Netzwerke haben sich gebildet, Bedarfe werden vor Ort abgefragt und Transporter machen sich mit den bedarfsgerechten Spenden auf den Weg. Die Spontanhilfe funktioniert – ein weiteres Mal. Für viele der Spontanhilfe-Organisationen, die aktuell Hilfs- und Helfertransporte nach Slowenien organisieren ist es nicht der erste Einsatz in der Fluthilfe: Nach der Katastrophe im Ahrtal haben sich große Zusammenschlüsse von engagierten Gruppen gebildet, auf die nun ein weiteres Mal zurückgegriffen werden kann. Nachdem durch Fortuna Hilft e.V. schnell Kontakte in die betroffene Region geknüpft werden konnten, ging alles ganz schnell: Bedarfe wurden abgefragt, Bedarfslisten über soziale Medien verteilt, Spendensammlungen in Troisdorf bei Lohmar hilft e.V. und in Odendorf beim Bürgerverein Odendorf, in Dresden beim Zentrum Interkulturelle Verständigung Dresden (ZIVD) e.V. und an vielen weiteren Orten ermöglichen schnelle Hilfe. Bei der Vernetzung, Organisation und Akquise der Spenden unterstützt außerdem der Helfer-Stab. Dank dieser Gemeinschaftsleistung konnten bereits mehrere Transporte mit bedarfsgerecht gepackten Hilfsgütern in die betroffenen Regionen aufbrechen. Spontanhilfe ist schon immer schnell und flexibel – doch im Laufe der Zeit und besonders seit der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 ist sie auch vernetzt und kann so noch besser tätig werden. Ähnliche Aktionen in enger Zusammenarbeit hatten die Netzwerke bereits nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine und nach der Flutkatastrophe in Italien organisiert. Und auch dieses Mal ermöglicht das breite Bündnis der Freiwilligen mit Unterstützung der zahlreichen Spenden schnelle und unkomplizierte Hilfe. Doch wie in den anderen Einsätzen auch zählt das Netzwerk auf wichtige Kontakte vor Ort: Es gibt eine enge Abstimmung mit dem slowenischen Roten Kreuz und den Betroffenen Menschen vor Ort, um sicherzustellen, dass genau die Hilfsgüter gebracht werden, die auch benötigt werden, um die betroffene Region nicht mit Material zu belasten, dass vor Ort die Hilfsarbeiten behindert. Der nächste Transport von Hilfsgütern findet am Wochenende statt, in dem u.a. Baustromgeräte und Werkzeuge zur Beseitigung von Flutschäden, die im Ahrtal nicht länger benötigt werden und von den Menschen in den flutbetroffenen Regionen Sloweniens dringend benötigt werden, vom Helfer-Stab dorthin gebracht werden. Weitere Informationen unter www.rettesichwerkann.info.

Pressemitteilung des Helfer-Stabs

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