Allgemeine Berichte | 07.02.2023

Mit Remagen und Oberwinter sind jetzt zwei Verkehrsstationen in Remagen barrierefrei

Bequem und ohne Hürden zum Zug

Über 37 Millionen Euro wurden in die Bahnhöfe Remagen und Oberwinter investiert - Historisches Dach an Bahnsteig 1 von 1860 wurde saniert

Durchtrennen das Band (v.l.) Britta Remahne, Achim Hallerbach, Mechthild Heil, Klaus Vornhusen, Katrin Eder, Horst Gies, Björn Ingendahl und Petra Schneider.  Foto: AB

Remagen. Zur offiziellen Einweihung der modernisierten Verkehrsstation Remagen trafen sich am Freitag Katrin Eder, Staatsministerin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher Zweckverband SPNV-Nord und Landrat Neuwied, Horst Gies, Erster Kreisabgeordneter des Kreises Ahrweiler und MdL, Björn Ingendahl, Bürgermeister der Stadt Remagen sowie Britta Remahne, Leiterin des Bahnhofsmanagements Koblenz der DB Station&Service AG. Sie machte sich vor Ort ein Bild vom Ergebnis der jüngsten Modernisierung in Remagen. Zunächst trafen sich die Vertreter von Bahn, Bund, Land, Kreis und Stadt im Jugendbahnhof, um sich dann ein Bild von der modernisierten Bahnstation in Remagen zu machen. Insgesamt wurden in Remagen über 25 Millionen Euro investiert. Hinzu kommen noch über 12 Millionen Euro, die in die Bahnstation Oberwinter investiert worden sind. Somit wurden über 37 Millionen Euro in die Erneuerung von Zugängen und Aufzugsanlagen, die Erhöhung der Bahnsteige, die Modernisierung von Sitzmöbeln und der Personenunterführung sowie für neue Beleuchtung und ein taktiles Leitsystem für bessere Orientierung investiert. Somit ist die Modernisierung der Verkehrsstation Remagen abgeschlossen und folgt damit dem Beispiel von Oberwinter, Remagens zweitgrößter Station, die bereits im letzten Jahr fertiggestellt wurde. Über 37 Millionen Euro haben Bund, Land, Deutsche Bahn und die Stadt Remagen in die beiden Bahnstationen investiert.

Bauzeit von viereinhalb Jahren

Nach einer Bauzeit von viereinhalb Jahren können Reisende und Besucher:innen somit nun auch an der Verkehrsstation Remagen in einem deutlich attraktiveren Bahnhofsumfeld und ohne bauliche Hürden zu ihrem Zug gelangen. Dafür wurden die beiden bestehenden Bahnsteige auf 76 Zentimeter erhöht. Mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck können zudem durch die erneuerten Aufzugsanlagen und den barrierefreien Zugang zum Gleis 1 alle Bahnsteige bequem und komfortabel erreichen.

Zudem wartet die modernisierte Station Remagen jetzt mit modernen Sitzmöbeln, einem umweltfreundlichen LED-Beleuchtungssystem, erneuerten Treppen und einer modernisierten Personenunterführung auf. Gleichzeitig hat die DB das historische Dach von 1860 am Bahnsteig 1 saniert und die zweite Bahnsteigüberdachung erneuert. Blinde und Sehbehinderte können sich dank der Lautsprecheranlage sowie des taktilen Wegeleitsystems im Bahnhof deutlich besser zurechtfinden. Und auch an die Mitarbeitenden vor Ort wurde gedacht: das Servicepersonal erhielt im Rahmen der Modernisierung eine neue Aufsichtskabine.

Bund und Deutsche Bahn finanzierten das Projekt mit rund 25 Millionen Euro. Weitere 12,7 Millionen Euro kamen bereits im letzten Jahr der zweitgrößten Remagener Station, dem Bahnhof Oberwinter, zugute. Auch hier wurden Bahnsteige angehoben, taktile Leitsysteme ergänzt und Rampen gebaut, sodass die Station seitdem barrierefrei zugänglich ist. Zudem wurden die Bahnsteigüberdachungen durch moderne Wetterschutzhäuschen ersetzt, Beleuchtungsanlagen und Ausstattung erneuert sowie die Personenunterführung saniert. Rund 10 Millionen Euro der dafür investierten Gelder stammten vom Bund, zwei Millionen Euro steuerte das Land Rheinland-Pfalz und 700.000 Euro die Stadt Remagen bei.

Freude über gelungenes Werk

Beim Treffen der Vertreter von Bahn, Bund, Land, Kreis und Stadt im Jugendbahnhof Remagen verliehen alle ihrer Freude über das gelungene Werk Ausdruck.

Katrin Eder Staatsministerin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität:„Das Schienennetz ist das Rückgrat der Verkehrswende in Rheinland-Pfalz. Damit Menschen auf klimafreundliche Mobilität umsteigen, braucht es neben dem guten Angebot eine attraktiv ausgebaute Infrastruktur. Die Remagener erhalten nun zwei rundum modernisierte Stationen, die barrierefrei erschlossen sind. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit - Mobilität muss allen Menschen gleichermaßen ermöglicht werden.“

Dr. Klaus Vornhusen:„Wir wollen gemeinsam immer mehr Menschen für die Schiene begeistern, um die Mobilitätswende in Rheinland-Pfalz voranzutreiben. In die Stationsprojekte Remagen und Oberwinter investieren Bund, Land, Stadt und DB deshalb insgesamt rund 37 Millionen Euro! Gut angelegtes Geld, das den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort und insbesondere auch den Schülern, Berufspendlern und Touristen, die die zukünftig barrierefreien und modernisierten Stationen nutzen, zugutekommt.“

Achim Hallerbach: „Heute ist ein großer Tag für Remagen, unsere Region und Rheinland-Pfalz. Es begeistert mich, dass wir mit der feierlichen Einweihung der modernisierten und barrierefrei gestalteten Verkehrsstation Remagen gemeinsam die Fertigstellung des wichtigen Bahnhofsprojekts im Norden unseres Landes würdigen. Als Ergebnis der umfassenden Aufwertung des Bahnhofs sind die Aufenthaltsqualität und die Zugänglichkeit deutlich verbessert, was den Fahrgästen direkt zugute kommt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass dadurch noch mehr Menschen zur Nutzung der Bahn motiviert werden können, und ich erwarte, dass wir die Modernisierung der Bahnstationen im SPNV-Nord weiter voranbringen.“

Horst Gies:„Der Bahnhof Remagen ist als wichtigster Verkehrsknotenpunkt im Schienenverkehr im Kreis Ahrweiler von besonderer Bedeutung. Er verbindet die linksrheinische Schienenstrecke Köln-Koblenz mit der Ahrtalbahn und bildet somit das Eingangstor für unser schönes Ahrtal. Dies macht ihn nicht nur für viele Berufspendler wie mich, der häufig mit dem Zug nach Mainz fährt, für Schülerinnen und Schüler oder auch Studierende zu einer wichtigen Verkehrsstation. Vielmehr bietet er Reisenden auch die Möglichkeit, schnell und ohne Umstieg in deutsche Großstädte oder in- und ausländische Ferienregionen zu reisen. Umso mehr freuen wir uns, dass der Bahnhof Remagen nach einer mehrjährigen Umbauphase den Passagieren jetzt als moderner und barrierefreier Haltepunkt zur Verfügung steht.“

Björn Ingendahl:„Für die Stadt Remagen sind die Bahnhöfe in Remagen und Oberwinter, aber auch in Rolandseck, ein klarer Standortvorteil. Mit den vielen Verbindungen Rheinauf und Rheinab tragen die Pendlerinnen und Pendler aus unserer Stadt aktiv zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz bei. Als Stadt werden wir in den nächsten Jahren die intermodale Mobilität insbesondere an den Bahnhöfen ausbauen und damit den ÖPNV und klimafreundliche Mobilitätsarten stärken.“

Britta Remahne: „Mit den beiden modernisierten Verkehrsstationen schaffen wir neue Anreize für die Nutzung einer umwelt- und klimafreundlichen Fortbewegung. Ich bedanke mich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit, die die Projekte Remagen und Oberwinter auszeichnet und wesentlich zu ihrer erfolgreichen Umsetzung beigetragen hat.“

Im Anschluss an die Reden schritten die Teilnehmer zur Tat und durchschnitten das rote Band, das den erfolgreichen Abschluss der Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Remagen markiert.

AB

Durchtrennen das Band (v.l.) Britta Remahne, Achim Hallerbach, Mechthild Heil, Klaus Vornhusen, Katrin Eder, Horst Gies, Björn Ingendahl und Petra Schneider. Foto: AB

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