Allgemeine Berichte | 13.11.2025, 09:29 Uhr

Der Remagener Bürgermeister Björn Ingendahl äußert sich zur neuesten Entwicklung zum Krankenhaus Maria Stern:

Bürgermeister zur drohenden Krankenhaus-Schließung: „Schrecken, Bestürzung, Unverständnis“

Das Krankenhaus Maria Stern in Remagen.  Foto: ROB
1331

Remagen. Der Remagener Bürgermeister Björn Ingendahl äußert sich zur neuesten Entwicklung zum Krankenhaus Maria Stern: „Mit großem Schrecken und tiefer Bestürzung sehen wir der drohenden Schließung des Remagener Krankenhauses Maria Stern entgegen. Dieses Krankenhaus war über Jahrzehnte eine unverzichtbare Säule der Gesundheitsversorgung in unserer Stadt – ein Ort, der tausenden Bürgerinnen und Bürgern wohnortnahe medizinische Betreuung geboten und zugleich vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz ermöglicht hat. Die endgültige Schließung wäre ein schwerer Schlag für unsere Stadt und die gesamte Region.

Noch vor wenigen Wochen hatten wir Hoffnung geschöpft: Die avisierte Übernahme durch einen neuen Träger zum 1. November schien den Fortbestand des Krankenhauses zu sichern. Umso größer ist nun die Enttäuschung darüber, dass diese Hoffnung - meine eigene und die tausender Menschen in der Region - jäh enttäuscht wurde und der Standort offenbar vor dem Aus steht.

Unverständlich bleibt für mich, dass im Rahmen der Bundes-Krankenhausreform kleine, wohnortnahe Kliniken willentlich geopfert werden. Ich kritisiere ausdrücklich, dass diese Reform offenbar in Kauf nimmt, wichtige Krankenhäuser wie das in Remagen zu schwächen oder gar zu verlieren. Bund und Land sind hier dringend gefordert, ihre Politik zu überdenken und den Erhalt einer flächendeckenden, wohnortnahen Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Ich versichere den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt: Ich werde bis zur letzten Minute nicht nachlassen, bei allen Verantwortlichen und Beteiligten für den Fortbestand unseres Krankenhauses einzutreten. Ich kämpfe für Maria Stern und für die medizinische Versorgung in Remagen.“

Pressemitteilung

Björn Ingendahl,

Bürgermeister von Remagen

Das Krankenhaus Maria Stern in Remagen. Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Kreishandwerkerschaft
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Nachbericht Oktoberfest
Herbstbunt
Titelanzeige o. B. Vorauskasse
Empfohlene Artikel
Anfang September wurde das 40-jährige Jubiläum feierliche begangen. Foto: Sabine Glaser
44

Oberwinter. Was 1986 mit einer Idee, viel Idealismus und einer gehörigen Portion Tatkraft begann, ist vier Jahrzehnte später aus dem kulturellen Leben Oberwinters kaum mehr wegzudenken. Der Rathausverein Oberwinter feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen – und kann dabei auf eine Geschichte zurückblicken, die eng mit dem ehemaligen Rathaus, der Bewahrung der Ortsgeschichte und dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger verbunden ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel