Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler leidet auch über vier Jahre nach der Flutkatastrophe noch immer unter einer enormen Belastung
Bürgerstiftung soll Flut-Spenden sinnvoll einsetzen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich in seiner Sitzung am 15. September für die Gründung der „Bürgerstiftung Bad Neuenahr-Ahrweiler“ als rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts ausgesprochen. Als Mitglieder des ersten Stiftungsvorstands werden Jürgen Knieps, Gabriele Aßmann und Rudi Frick vorgeschlagen. Die Stiftung soll über eine Million Grundstockvermögen sowie eine halbe Million Gebrauchsvermögen aus bislang nicht verwendeten Flutspenden verfügen.
Bereits im März 2023 hatten CDU, Grüne, FDP, FWG und SPD einen gemeinsamen Antrag gestellt, die Gründungskosten für eine Bürgerstiftung im Haushalt einzustellen. Diese soll noch vorhandene zweckgebundene Spenden, die den Stadtrat nach der Flut erreicht haben und bislang noch nicht verausgabt wurden, für gemeinnützige Zwecke im Wiederaufbau einsetzen. Auch die Gewinnung weiterer Spendengelder für diese Verwendung kann über die Stiftung verwaltet werden. Nach dem Stadtrats-Beschluss im April 2023 startete die Verwaltung die entsprechenden Vorbereitungen und entwarf unter anderem eine Stiftungssatzung, die inzwischen mehrfach geprüft und finalisiert wurde.
Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler leidet auch über vier Jahre nach der Flutkatastrophe noch immer unter enormer Belastung durch deren Folgen, die sich unter anderem in der angespannten Haushaltslage bemerkbar machen. Durch die neue Bürgerstiftung können noch vorhandene Spenden verwendet und neue generiert werden, die unmittelbar den Menschen in der Stadt zugutekommen. Zum Beispiel auch durch finanzielle und materielle Unterstützung betroffener Personen oder die Umsetzung lokaler Projekte. Konkret sollen die Gelder zur Realisierung von Wiederaufbau- und Erneuerungsmaßnahmen, aber unter anderem auch für Erinnerungskultur sowie Bildung und Forschung, Umwelt- und Klimaschutz sowie Jugend-, Familien und Altenhilfe – also sehr vielfältige gemeinnützige Zwecke - eingesetzt werden.
Die finale Entscheidung über die Gründung trifft der Stadtrat am 6. Oktober.
Artikel melden
09.01.: Bus stürzt in Graben
- Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
- Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.
Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr
- HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
- K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...
Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?
- K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Lokalsport
Die TGO beim Leonardo Neujahrslauf Köln
Lahnstein. Trotz eisigen -7 Grad wagten sich die 3 Läufer der Turngemeinde Oberlahnstein, Alexander Krebs, Christina und Thorsten Pörtner, auf die schneebedeckte Strecke des Kölner Stadtwaldes.
Weiterlesen
Lahnstein. Die neue Verkehrsführung in Oberlahnstein verursacht neben unnötigen Buskilometern (BLICK aktuell berichtete) auch im individuellen Personennahverkehr zahlreiche vermeidbare Umwege und Fahrten durch den städtischen Bereich.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
First Lego League an der Marienschule
Vallendar. Am 31. Januar 2026 von 9 bis 17 Uhr findet in der Schönstätter Marienschule Vallendar die spannende First Lego League Challenge statt.
Weiterlesen
