Allgemeine Berichte | 10.06.2025, 14:51 Uhr

Bewegung, Rhythmus, Gänsehaut

Bundesfinale „Tanzen in der Schule“ begeistert in Thüringen

V.li. Lara Herzog, Emma Lembgen, Xenia Häuber, Vivien Dix, Miriam Wolke, Luisa Schmitt h.l.: Lizzy Theisen, Laurina Berisha, Olivia Dix, Alexandra Huiskens, Charlotte Neander, Greta Häring, Liv Kalter, Jilina Weber. Foto: Christina Neander
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VG Weißenthurm. Farbenfroh, energiegeladen und voller Ausdruck: Mehr als 700 Schülerinnen und Schüler aus elf Bundesländern kamen am 24.05.2025 in der Landessportschule Bad Blankenburg zusammen, um beim Bundesfinale „Tanzen in der Schule“ ihr Können zur Schau zu stellen. Organisiert wurde der deutschlandweite Finalentscheid vom Deutschen Tanzsportverband, der gemeinsam mit dem Thüringischen Tanzsportverband als Ausrichter die Großveranstaltung auf die Beine stellte.

In verschiedenen Wettbewerben präsentierten Schulmannschaften zu zweit oder in Gruppen vielfältige Tanzstile. Hierzu zählten beispielsweise Lateinamerikanische Tänze, Disco Fox, Salsa, Rock´n´Roll und Modern. Der Formationswettbewerb war dabei eines der Highlights des Finaltages: Hier traten Gruppen mit sechs bis 30 Tänzerinnen und Tänzern gegeneinander an – mit beeindruckenden Choreographien, die durch Technik, Musikalität und Kreativität überzeugten. Eine durch und durch hervorragende Leistung lieferte die Tanzgruppe „Herz Terz“ des Mittelrhein-Gymnasiums Mülheim-Kärlich ab, die unter der Leitung von Alexandra Huiskens bereits zum fünften Mal das Land Rheinland-Pfalz beim Bundesfinale vertreten durfte. Ausdrucksstark und technisch sauber setzten die Tänzerinnen ihre Choreographie um. Ihre originelle und emotional berührende Darbietung beeindruckte nicht nur das Publikum, sondern auch die Konkurrenz.

In der Summe belegte „Herz Terz“ mit dieser eindrucksvollen Leistung den fünften Platz – eine Platzierung, die verdeutlicht, wie stark die Konkurrenz in einem Bundesfinale ist. Gerade in dem Formationswettbewerb, mit einem Feld unterschiedlichen Stilrichtungen - wie Jazz und Modern Dance/Contemporary, Hip-Hop, Jumpstyle, Cheerleading und Breaking - und vor dem Hintergrund verschiedener Gruppengrößen ist die Bewertung für das Schiedsgericht eine große Herausforderung. „Die emotionale Wirkung und die tänzerische Botschaft der Schülerinnen hinterlassen eine unvergessliche Tanzerinnerung“, merkte Alexandra Huiskens an.

Nach den Wettbewerben tanzten die anwesenden Schülerinnen und Schüler der für das Finale qualifizierten Schulen gemeinsam und ausgelassen auf der großen Tanzfläche – frei von Konkurrenzdruck, voller Freude und mit einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl. Der Spaß und die Begeisterung für das Tanzen standen dabei im Mittelpunkt.

Das Bundesfinale hat wieder einmal gezeigt, wie viel Talent, Engagement und Leidenschaft in Schultanzprojekten steckt – und wie Tanz als Ausdrucksform junge Menschen verbindet, bewegt und begeistert.

V.li. Lara Herzog, Emma Lembgen, Xenia Häuber, Vivien Dix, Miriam Wolke, Luisa Schmitt h.l.: Lizzy Theisen, Laurina Berisha, Olivia Dix, Alexandra Huiskens, Charlotte Neander, Greta Häring, Liv Kalter, Jilina Weber. Foto: Christina Neander

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