Cochem-Zell: Zehn neue Buslinien starten ab Mitte Dezember

Cochem-Zell: Zehn neue Buslinien starten ab Mitte Dezember

Symbolbild. Foto: pixabay.com

26.11.2021 - 16:32

Cochem-Zell. Im Bereich der Verbandsgemeinde Ulmen und der Region Cochem starten ab dem 12.12.21 10 Buslinien mit einem erweiterten Angebot, darunter die regionalen Linien 700 und 777 in der Zuständigkeit des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord). Hierbei werden die Fahrpläne folgender, zum „Linienbündel Mosel-Maare“ gehörenden Buslinien erneuert:


700 RegioBus:Gerolstein – Daun – Ulmen – Cochem

705 RegioBus: Lutzerath – Gevenich – Dohr – Cochem

706 Beuren / Lutzerath – Alflen – Faid – Brauheck / Cochem

707 Ediger-Eller Ferienpark – Brauheck – Dohr – Cochem

715 RegioBus: Lutzerath – Wollmerath – Auderath (– Ulmen)

716 Bad Bertrich – Beuren – Lutzerath – Alflen

717 RegioBus: Meiserich – Ulmen

718 Vorpochten – Ulmen

719 Gevenich – Lutzerath – Alflen – Kaisersesch

777 RadBus: Gerolstein – Daun – Ulmen – Cochem

Kernelemente des neuen Verkehrskonzeptes und den damit einhergehenden Verbesserungen sind die sogenannten „Knotenpunkte“ am Bahnhof Cochem, am Schulzentrum Lutzerath, am Bahnhof Ulmen, am Zentralen Omnibusbahnhof in Daun, am Bahnhof Gerolstein und in der Kirchstraße in Alflen. Hier treffen sich Busse verschiedener Linien aus unterschiedlichen Richtungen in abgestimmten Zeiträumen und ermöglichen so einen optimierten Umstieg auf andere Buslinien. Hierdurch entspannt sich ein attraktives Netz mit einer Vielzahl gut erreichbarer Fahrtziele.

Der RegioBus 700 Cochem – Ulmen- Daun – Gerolstein verbindet täglich im 60-Minuten-Takt Mosel und Vulkaneifel. In Cochem und Gerolstein (derzeit aufgrund der Flutschäden nur mit Schienenersatzverkehr mit Bussen bedient) stellt er den Anschluss zur Eisenbahn von/nach Köln, Trier und Koblenz her. Im Sommerhalbjahr ist er an den Wochenenden alle zwei Stunden als RadBus Mosel-Maare 777 unterwegs. Darüber hinaus werden montags bis freitags zusätzliche RadBus-Fahrten angeboten. Die Fahrten sind mit einem Anhänger ausgestattet, der 20 Fahrräder transportieren kann. Der RadBus Mosel-Maare 777 ist das Nachfolgeprodukt des beliebten RadBusses Vulkaneifel (Linie 500).

Zwischen Lutzerath und Cochem sowie zwischen Lutzerath und Ulmen werden die bisherigen Anruf-Verkehre in regelmäßige Busangebote umgewandelt und die Linien zum RegioBus 705 sowie RegioBus 715 aufgewertet. Sie sind täglich im 2-Stunden-Takt unterwegs.

Der Ferienpark Moselhöhe in Ediger-Eller und das Gewerbegebiet Brauheck erhalten mit der Linie 707 eine direkte Busverbindung nach Cochem. Davon profitieren auch die Orte Dohr und Brauheck: Gemeinsam mit dem RegioBus 705 entsteht zwischen Cochem, Brauheck, Dohr und dem Ferienpark Moselhöhe ein stündliches Busangebot.

Zwischen Meiserich, dem Eifel-Maar-Park und Ulmen ist der neue RegioBus 717 täglich im 2-Stunden-Takt im Einsatz. Montags bis freitags erhält der Ulmener Ortsteil Vorpochten mit der Linie 718 erstmals ein regelmäßiges Busangebot im 2-Stunden-Takt. Auf beiden Linien kommen überwiegend Minibusse (13-Sitzer) zum Einsatz.

Die neuen Buslinien waren in Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Cochem-Zell, dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord, zuständig für die Linien 700 und 777) und dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) im Ausschreibungswettbewerb an die DB Regio Bus Mitte GmbH aus Mainz vergeben worden.

Pressemitteilung VRM

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Katie:
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Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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