Allgemeine Berichte | 12.10.2022

Mayens Marktmeisterin Yvonne Müller im Interview

„Die Mayener werden ihren Lukasmarkt schon wiedererkennen“

Großes Volksfest in Mayen erstmals von der neuen Marktmeisterin organisiert

Marktmeisterin Yvonne Müller mit ihrem Stellvertreter Bastian Kirch. Beide gibt es nur als eng zusammen arbeitendes Team, weil sie nur so erfolgreich sein können. Foto: WE

Mayen. Zwei lange Jahre mussten die Mayener und ihre Gäste auf den traditionsreichen Lukasmarkt verzichten wegen der Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen. Doch in Kürze startet die Traditionsveranstaltung wieder mit neuen Ideen, ohne Corona-Regeln und erstmals seit 30 Jahren von Yvonne Müller organisiert, Mayens neuer Marktmeisterin. Sie wurde übrigens 1991 als Mayenerin geboren und es war gleichzeitig das Jahr, in dem ihr Vorgänger Horst Krämer für so lange Zeit Marktmeister wurde. Hoffentlich ein gutes Omen für die künftige Arbeit.

Trotz aller Hektik, die eine solch große Veranstaltung nun einmal schon oder gerade im Vorfeld mit sich bringt, traf sich Frau Müller mit BLICK aktuell zu einem informativen Gespräch. Genauer gesagt trafen wir das Marktmeisterteam dazu, denn Frau Müller hatte ihren Stellvertreter Bastian Kirch mitgebracht. Übereinstimmend erklärten beide, sie würden nur als eng zusammen arbeitendes Team erfolgreich sein, weil es kaum leistbar wäre, im jederzeit möglichen Fall der Fälle „im vollen Galopp die Pferde zu wechseln“.

Neuigkeiten und Kontinuität

„Wir haben uns zunächst und wegen der langen Tradition ganz vorsichtig Gedanken gemacht über Änderungen an der Konzeption des 617. Marktes“ so Frau Müller eingangs. Als Erstes wurde dem Lukasmarkt-Flyer ein moderneres Aussehen verordnet, kostensparend in Eigenleistung durch die engagierte und computertechnisch versierte Kollegin Julia Velten realisiert. Auffällig sind darin auch eine ganze Reihe von Lukasmarkt-Fanartikeln abgebildet. Neben dem alljährlich sehr begehrten Pin könnte direkt auch der neu kreierte Schal zum Spitzenreiter avancieren, wie er ähnlich aus dem Mayener Karneval bekannt ist. Alle Fanartikel sind in der Touristinformation, der Buchhandlung Reuffel, dem Eifelmuseum oder den Erlebniswelten Grubenfeld bereits vorab käuflich zu erwerben. „Ganz sicher werden aber die Mayener ihren Lukasmarkt schon wiedererkennen“ so die übereinstimmende Meinung von Frau Müller und Herrn Kirch.

„In vielen Gesprächen“ so berichtet das Marktmeisterteam „nehmen wir die Vorfreude der Mayener auf „ihr großes Volksfest“ deutlich wahr. Und die Leute schätzen dabei auch die Kontinuität in vielen Bereichen. Bekannte Buden und Fahrgeschäfte beispielsweise auf dem gleichen Platz. Da bereitet es hin und wieder schon Schwierigkeiten, die Balance zu halten zwischen Neuem und Bewährtem. Aber wir haben uns viel Mühe gegeben, genau das zu erreichen.“

Neues Sicherheitskonzept

Der 617. Lukasmarkt hat auch ein neues Sicherheitskonzept bekommen. „Auf insgesamt 180 Seiten ist es festgehalten“ so das Marktmeisterteam „und es waren unzählige Abstimmungsrunden und Einzelgespräche nötig, um das vielfach auf neuen gesetzlichen Vorgaben beruhende Konzept mit der Kreisverwaltung, der Polizei, dem Sanitätsdienst sowie dem Ordnungsamt und vielen weiteren Stellen abzustimmen. Am augenscheinlichsten für die Besucher des Marktes werden Betonklötze sein, die an den Zugängen Fahrzeuge daran hindern werden, Unheil zu verursachen. Neben dem Ordnungsamt wird auch ein privater Dienst für Ordnung des gesamten Geschehens auf dem Markt sorgen. Und hoffentlich gar nichts werden die Gäste von der neuen, den gesamten Markt beschallenden Anlage mitbekommen, die nur im Notfall aktiviert wird.“

Am 4. Oktober kommen die ersten Schausteller nach Mayen, am 8. Oktober beginnt der Aufbau und am 15. Oktober um 11 Uhr wird der 617. Lukasmarkt eröffnet. Ohne jegliche Corona-Auflagen erwartet uns sicher ein so schönes Volksfest wie eh und je. Und für das Marktmeisterteam ist nach dem Lukasmarkt 2022 sofort wieder vor dem Lukasmarkt 2023.

WE

Marktmeisterin Yvonne Müller mit ihrem Stellvertreter Bastian Kirch. Beide gibt es nur als eng zusammen arbeitendes Team, weil sie nur so erfolgreich sein können. Foto: WE

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