Die ersten Tiny Houses stehen in Altenahr
Altenahr. Endlich sind die ersten eingetroffen: Die sogenannten Tiny Houses, die von der Flutkatastrophe Betroffenen vorübergehend ein Zuhause bieten sollen. Seit Freitag, 19. November, werden die mobilen Häuschen nach und nach angeliefert, die ersten zehn werden im Ortsteil Krälingen der Ortsgemeinde Berg aufgestellt. „Ich bin sehr froh, dass die Häuser jetzt nach und nach eintreffen“, sagte die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde, Cornelia Weigand. „Damit können immerhin bis zu etwa 250 Personen in einem beheizbaren Quartier untergebracht werden. Und es ist gelungen, die Häuser inmitten der gewachsenen Nachbarschaftsstrukturen und auch nah an Schule und Arbeitsplatz aufzustellen.“ Missy Motown aus dem Helferstab, die sich ganz besonders für Anschaffung und Aufstellung engagiert hat, war nach all der Vorplanung erleichtert, dass es „jetzt läuft“. Die wärmegedämmten Holzhäuser messen vier mal 8,5 Meter, haben also 34 Quadratmeter Grundfläche und verfügen über eine kleine Terrasse. Sie sind haben folgende Ausstattung:
- Küche mit allen Elektrogeräten: Kühlschrank, Backofen, Mikrowelle, Cerankochfeld
- Heizung: Luft-Wärmepumpe 3,25 kW Leistung (1,75 kW Aufnahme)
- Infrarot- bzw. Elektroheizung für Schlafräume
- Handtuchtrockner/Heizkörper im Bad
- Betten (mit Matratzen) und Schränke in den Schlafzimmern
- Schlafsofa im Wohnzimmer
- Bad mit Dusche, Waschbecken und WC
Altenahr konnte 64 Häuschen bestellen, jedes kostet einschließlich der Nebenkosten rund 100.000 Euro. Das Geld dafür kommt von der Aktion „Deutschland hilft“. Bis Anfang Dezember werden 44 Stück angeliefert, weitere 20, die barrierefrei sind, kommen Anfang 2022. Standorte nach derzeitigem Stand der Planung, der sich aber noch ändern kann: Ahrbrück, Kesseling, Dernau, Mayschoß, Kalenborn, Altenburg. Über 100 Haushalte haben Interesse an einem der Häuschen bekundet. Die Kriterien für die Vergabe werden am 25. November 2021 durch den Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Altenahr vorberaten. Auf Vorschlag der Verwaltung soll dann ein Komitee die Bedürftigkeit der Antragsteller prüfen
„Ich gehe davon aus, dass es nach der Aufstellung nur ein bis zwei Wochen bis zum Einzug der ersten Familie dauert“, ist Cornelia Weigand optimistisch.
Pressemitteilung
Cornelia Weigand
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