Allgemeine Berichte | 09.09.2021

Die Mensa in Sinzig muss aufgrund der Hochwasserschäden abgerissen werden - richtig eingeweiht wurde sie jedoch nie

Die traurige Geschichte eines Sinziger Hauses

Die Mensa wird als Materiallager benutzt.Foto: ROB

Sinzig. Die Hochwasserkatastrophe hat Leid über das gesamte Ahrtal gebracht und viele traurige Geschichten geschrieben. Manche davon sind der breiten Öffentlichkeit bekannt, andere werden weniger beachtet. Eine davon ist die Geschichte der Sinziger Mensa, die als Vorzeigeobjekt der Stadt gedacht war. Auf 220 Quadratmetern sollten die Schülerinnen und Schüler der städtischen Regenbogen-Grundschule und der Barbarossaschule dort ihr Mittagessen einnehmen. Doch dann kam alle anders: Durch die Corona-Pandemie konnte die Mensa nie richtig eingeweiht werden. Und nun hat das Hochwasser das Gebäude vollständig zerstört. Ohne jemals wirklich benutzt worden zu sein, muss sie nun abgerissen werden. Das Gebäude ist ein völliger Totalschaden und dient zur Zeit nur als Lager- und Abstellfläche. Das Außenareal soll jedoch erhalten bleiben.

An nur wenigen Tagen konnten Schülerinnen und Schüler dort ihre Mittagspausen verbringen. Immerhin wurde das Gebäude als Ratssaal benutzt. Denn der eigentliche Versammlungsort von Stadtrat und Ausschüssen im obersten Stock des Rathauses erfüllte nicht die Corona-Voraussetzungen. ROB

Überall in der Mensa stand der Schlamm.Foto: ROB

Überall in der Mensa stand der Schlamm.Foto: ROB

Die sanitären Anlagen wenige Wochen nach der Flut. Foto: ROB

Die sanitären Anlagen wenige Wochen nach der Flut. Foto: ROB

Ein Rednerpult der Stadt Sinzig.

Ein Rednerpult der Stadt Sinzig.

Die Mensa wird als Materiallager benutzt.Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Fahrer für 3-Achs-Abrollkipper [m/w/d]
Image
Stellenanzeige
Räumungsverkauf
Stellenanzeige Fachbereichsleitung Finanzen
Stellenausschreibung Friedhofsverwaltung
Empfohlene Artikel
Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.Foto: privat
15

Es gibt eine Rubrik der kuriosen Feiertage, die im Internet abrufbar ist und für jeden Tag im Jahr eine Vielzahl interessanter oder auch nur amüsanter Feiertage auflistet. Für den 28. Juli wird in dieser Liste der Tag des Kaffeesatzes ausgewiesen, der bundesweit seit 2021 begangen wird. Ob es sich wirklich um einen Feiertag handelt oder nicht doch um einen initiierten Gedenktag, da nicht alle Kaffee trinken , das sei dahingestellt.

Weiterlesen

Die Innenstadt war stets gut besucht.
45

Remagen. Es stimmte einfach alles beim ersten Jakobsmarktsonntag in Remagen. Fand am Abend vorher die Wallfahrtseröffnung mit der Erhebung des Heiligen Hauptes großen Zuspruch, so erlebte der erste Jakobsmarktsonntag wohl sein bestes Jahr seit einigen Jahren. Nicht zuletzt sorgten dafür die sehr angenehmen Temperaturen. So ließen es sich wirklich Tausende Gäste aus Nah und Fern nicht nehmen, nach Remagen zu kommen und den ersten Jakobsmarktsonntag zu besuchen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
„La Dolce Mayen“ am 30. Juli in der Mayener Innenstadt
2132

Mayen. Mediterrane Atmosphäre, stimmungsvolle Musik und entspanntes Einkaufen: Unter dem Motto „La Dolce Mayen“ präsentieren „geMYnsam – Die INNENSTADTmacher“, MY-Gemeinschaft, Brückenstraßengemeinschaft zusammen mit der Stadt Mayen im Rahmen der Eventreihe „Schöner langer Donnerstag“ am 30. Juli von 17 bis 22 Uhr einen italienisch inspirierten Sommerabend in der Mayener Innenstadt.

Von Zoe Mertz aus Mayen

Weiterlesen

Foto: Polizei
3491

Der Mann soll eine Seniorin um ihr Geld betrogen haben:

18.07.: Foto-Fahndung in Neuwied: Wer kennt diesen Mann?

Neuwied. Am 16.06.2026 wurde eine 76-jährige Seniorin in Neuwied Opfer eines Betrugs. Gegen 11:30 Uhr kontaktierte sie ein bislang unbekannter Täter telefonisch und gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus. Kurz darauf erschien ein der Geschädigten unbekannter Mann an der Anschrift und erlangte ihre Bankkarte samt PIN.

Weiterlesen