Grüne Koblenz ziehen Bilanz
Ein Jahr voller Regenbogensocken, Klimaschutz und Verantwortung
Koblenz. In der neuen Podcastfolge „Grünzeugs“ ziehen die Koblenzer Grünen Bilanz.
Die Partei ist 2025 mit über 100 neuen Mitgliedern deutlich gewachsen, hat neue Ortsgruppen aufgebaut und mit Aktionen wie der Münzplatz-Demo und den Regenbogensocken sichtbare Zeichen für die Demokratie gesetzt.
Die Stadtratsfraktion hat parallel wichtige Anträge u.a. für Klimaschutz und Vielfalt in den Rat eingebracht– darunter acht konkrete Anträge von Begrünungsmaßnahmen bis zu Klimaanpassungsstrategien.
Ergänzt wird die Rückschau um Entwicklungen auf Landesebene, etwa die ausgeweitete Förderung kommunaler Klimaprojekte und die Stärkung der Demokratie in Rheinland-Pfalz. In der Podcastfolge richtet sich der Blick zugleich auf 2026: ein Jahr, das mit dem Landtagswahlkampf, neuen Vorhaben im Klimaschutz und weiteren Strukturentwicklungen in der Partei entscheidende Weichen stellen wird. Die Folge ist ab sofort überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.
Christopher Bündgen, Vorsitzender der Koblenzer Grünen, blickt auf die Entwicklungen des Kreisverbandes zurück: „Für uns bedeutet politisches Arbeiten vor allem, nah an den Menschen zu sein. Wir wollen Schritt für Schritt zu einer echten Vor-Ort-Partei werden, die nicht nur Entscheidungen erklärt, sondern zuhört, vermittelt und ansprechbar bleibt. Dazu gehört auch, Haltung zu zeigen, wenn unsere demokratischen Grundwerte infrage gestellt werden. Und ebenso wichtig ist es, den Austausch zwischen den demokratischen Kräften in Koblenz weiter auszubauen. Nur wenn wir miteinander sprechen und gemeinsam Verantwortung übernehmen, stärken wir das Vertrauen in unsere Demokratie und schaffen Lösungen, die in der Stadt wirklich tragen.“
Auch inhaltlich war 2025 ein prägendes Jahr: Die Stadtratsfraktion legte einen besonderen Fokus auf Klimaschutz und brachte acht Anträge mit direktem Klimabezug ein – von Klimaanpassungsmaßnahmen bis zur Begrünung des Zentralplatzes. Kim Theisen, Vorsitzende der Grünen Stadtratsfraktion, betont: „Klimaschutz entsteht nicht aus wohlklingenden Versprechen, sondern aus konkreter, nachvollziehbarer Politik vor Ort. Mit unseren Anträgen – etwa zur Begrünung des Zentralplatzes oder zu wirksamen Maßnahmen der Klimaanpassung – wollen wir Koblenz widerstandsfähiger machen und die Lebensqualität in der Stadt spürbar erhöhen. Zugleich gehört für uns dazu, dass Vielfalt sichtbar wird und Begegnungsräume entstehen. Deshalb setzen wir uns ebenso für Projekte wie ein Queeres Zentrum ein, das allen Menschen in Koblenz offensteht. Kommunalpolitik kann viel bewegen, wenn sie Klima, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe zusammendenkt – genau daran arbeiten wir als Fraktion jeden Tag.“
Neben der inhaltlichen Arbeit stand auch das Eintreten für demokratische Werte im Mittelpunkt. Mit der großen Demonstration auf dem Münzplatz und der Regenbogensocken-Aktion setzte die Partei sichtbare Zeichen gegen Extremismus und für eine offene Stadtgesellschaft. Janina Luipers, Co-Vorsitzende der Partei, unterstreicht: „2025 hat sehr deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, Haltung nicht nur zu formulieren, sondern sichtbar zu machen. Die große Resonanz auf unsere Regenbogensocken-Aktion hat uns bestärkt, weiter Zeichen für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander zu setzen – und wir freuen uns, dass die nächste Lieferung bereits eingetroffen ist und bald verteilt wird. Koblenz ist bunt, und wir wollen dazu beitragen, dass man das auch sieht. Gleichzeitig geht es uns darum, Menschen zusammenzubringen, die sich für Demokratie engagieren. Gemeinsam mit vielen Koblenzerinnen und Koblenzern Verantwortung zu übernehmen, ist für uns ein zentraler Teil politischer Arbeit.“
Carl-Bernhard von Heusinger, Landtagsabgeordneter und Direktkandidat der Koblenzer Grünen, blickt in der Folge vor allem auf Landespolitische Themen: „Wenn wir auf 2025 schauen, dann war es ein Jahr, in dem wir auf Landesebene wichtige Fortschritte erreicht haben: Mit dem neuen Klimaschutzgesetz haben wir klare Leitlinien gesetzt, die Orientierung und Verlässlichkeit schaffen. Und KIPKI hat gerade in diesem Jahr gezeigt, wie wirkungsvoll unbürokratische Förderung direkt vor Ort sein kann. Mit Blick auf 2026 wird deutlich, warum es erneut starke Grüne in der Landesregierung braucht: weil konsequenter Klimaschutz nicht warten kann, weil eine verlässliche Mobilitätswende vorangebracht werden muss, weil Demokratie Schutz und Stärkung braucht und weil gute Bildung die Grundlage für die Zukunft unseres Landes ist. Diese Aufgaben dulden kein Aussetzen – und sie verlangen eine Politik, die Mut, Kompetenz und einen klaren Kompass verbindet.“
Die vollständige Rückschau gibt es in der neuen Podcastfolge „Grünzeugs“, jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
Pressemitteilung Grüne Koblenz
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