Ahrweiler hat wieder eine Ahrtorbrücke

„Eine Verbindung zueinander“

Zweispurige Brücke vom Typ „Krupp D“ wiegt mehr als 150 Tonnen

01.10.2021 - 10:35

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein wichtiger, infrastruktureller Meilenstein nach der Flutkatastrophe konnte jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben werden: Ahrweiler hat wieder eine Ahrtorbrücke! Dass dieser so wichtige Brückenschlag in einer überaus kurzen Bauzeit realisiert werden konnte, ist in erster Linie der Verdienst ehrenamtlich tätiger Einsatzkräfte des THW, die das Gros der notwendigen Arbeiten innerhalb von nur einer Woche in enger Kooperation mit dem Landesbetrieb Mobilität erledigten. Die Brücke vom Typ „Krupp D“ verfügt über zwei Fahrspuren die jeweils bis zu 30 Tonnen Last tragen können – bei immerhin 150 Tonnen Eigengewicht. „Brücken sind Verkehrswege, sie verbinden Menschen, sorgen für schnelleren Verkehr und besseren Warentransport. Diese Brücke ist zwar provisorisch angelegt, jedoch haben wir überall auf der Welt provisorische Brücken errichtet, die zum Teil schon fast 40 Jahre lang genutzt werden.


Den Menschen ein wenig Normalität zurückgeben


„Wir gehen im Ahrtal jetzt in unsere zwölfte Einsatzwoche im größten Inlandseinsatz der THW-Geschichte mit bislang mehr als zwei Millionen Einsatzstunden, fast allen 668 THW-Ortsverbänden und rund 14.000 Helfern. Wir hoffen, dass wir so den Menschen ein wenig Normalität zurückgeben können“, sagte THW-Vizepräsidentin Sabine Lackner. „Wir sind dankbar, dass sie uns – im wahrsten Sinne des Wortes – Brücken bauen. Sowohl für unsere Seele, als Verbindung zueinander, als auch auf die andere Ahr-Seite. Wir können dankbar nach vorne schauen, auch wenn noch sehr viel Aufbauarbeit vor uns liegt“, so der erste Beigeordnete des Kreises Ahrweiler, MdL Horst Gies. „Es ist die wichtigste Brücke in Ahrweiler. Bislang fehlte eine Verbindung zum Westen der Stadt, die es nun endlich wieder gibt“, freute sich auch der erste Beigeordnete der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Peter Diewald.

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juergen mueller:
Nachtrag: Weder vertikales noch horizontales "Stadtgrünchen" erfüllen die Voraussetzungen dafür, was man mit einem Beitrag zum Klimaschutz, Lebensqualität, Gesundheit etc. auch nur annähernd in Verbindung bringen könnte. Konstruktives Denken ist nicht jedem gegeben, auch den Freien Wählern offensichtlich...
juergen mueller:
Verkehrtes Denken "Freie Wähler". Jeden Tag werden in Deutschland ca. 60 Hektar Flächen verbraucht, in Siedlungs- u. Verkehrsfläche umgewandelt (auch in u. um Koblenz). Über die Hälfte davon versiegelt Versiegelung sorgt dafür, dass es in Städten wärmer ist/wird. Versiegelte Flächen z.B. verdunsten...
Tobi:
Guter Bericht. Schade, dass das Rote Kreuz bzw. Rettungsdienst oft bei den Berichten nicht benannt wird....
G. Friedrich:
Keine Kameras ? Kein Dienstpersonal, Wachen- irgendwas ? Nichts brennt von alleine in einer Garage....
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