Allgemeine Berichte | 23.06.2020

Katholische Kita St. Peter, Sinzig

Eine Wiese über Nacht

Auf dem oberen Außengelände entstand eine Rasenfläche mit einem begrenzten Sandkasten. Foto: privat

Sinzig. Ein Wunder ist geschehen! So oder so ähnlich ist es den Kindern der kath. Kindertagesstätte St. Peter in Trägerschaft der kath. Kita gGmbH Koblenz vorgekommen, als sie am Montag aus der Glastür zum Außengelände blickten. Wo Freitag zuvor noch eine kahle braune Fläche das Gelände zierte, war über Nacht ein dicker grüner Grasteppich zu sehen.

Doch wie kam es dazu? Eine lange Geschichte, die mit einer, zwei oder vielleicht sogar mehreren Katzen aus der Nachbarschaft begann.

Es gab immer Tiere rund um die alteingesessene Einrichtung im Herzen der Stadt Sinzig. Die Vögel, die die Kinder gerne beobachten, zogen sogar ihre Brut in eigens dafür angebrachten Nistkästen groß. Eichhörnchen suchten sich ihr Futter vor den Augen des staunenden Publikums und die Kinder erlebten und erfuhren einen wertschätzenden Umgang mit allem, was „kreucht und fleucht“ unter Gottes Himmel. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Katzenmeute sich die Sandkästen zu eigen machten. Es blieb nicht mehr bei einer oder zwei Hinterlassenschaften, die man morgens schnell entsorgte, sondern die ganze Sandfläche war total kontaminiert. Es blieb nichts weiter übrig, als diese Spielbereiche zu schließen. Das verunreinigte Lieblingsspielmaterial wurde mit der tatkräftigen Hilfe vieler Eltern innerhalb von zwei Gartenaktionssamstagen rausgeschaufelt und entsorgt.

Aber damit ist das Problem ja noch nicht gelöst. Über neuen Sand im überdimensionalen Katzenklo hätten sich die Samtpfoten sicher sehr gefreut. Eine dauerhafte Lösung musste gefunden werden, um den Spielsand, den größten Schatz im kreativen kindlichen Spiel, zu schützen und zu bewahren. Viele Pläne wurden entworfen, die an der Umsetzung und der finanziellen Machbarkeit scheiterten, bis jetzt. Auf dem oberen Außengelände entstand, quasi innerhalb einer Woche eine Rasenfläche mit einem begrenzten Sandkasten, der sofort abgedeckt werden kann, wenn die Kinder ihn nicht mehr bespielen.

Jetzt heißt es gießen, gießen und nochmals gießen, damit der Rollrasen gut anwächst und die Kinder ihn bald nicht mehr nur mit den Augen bestaunen, sondern auch mit den Füßen betreten können.

In den Sommerferien wird dann der zweite Sandbereich im unteren Außengelände in Angriff genommen, denn auch hier warten die Kinder sehnsüchtig auf ihr liebgewonnenes Sandspiel.

Auf dem oberen Außengelände entstand eine Rasenfläche mit einem begrenzten Sandkasten. Foto: privat

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