Allgemeine Berichte | 08.10.2025

Interkulturelle Woche in Wachtberg

Eine Woche voller Begegnung und Freude

Die 4. Interkulturelle Woche in Wachtberg war ein Fest der Begegnung, des Miteinanders und des Kennenlernens. Foto: privat

Wachtberg. Die 4. Interkulturelle Woche in Wachtberg war ein Fest der Begegnung, des Miteinanders und des Kennenlernens. Eine Woche lang herrschten Ausgelassenheit, Freude, Gespräche, Nachdenken, Tanz, gutes Essen und gemeinsames Spiel – alles, was ein gutes Fest ausmacht.

In Deutschland gibt es die „Interkulturelle Woche“ nun seit 50 Jahren. Das Motto der diesjährigen Jubiläumswoche lautete „dafür!“. In Zeiten des Gegeneinanders ruft es dazu auf, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen, Vielfalt als Reichtum zu verstehen und sich für gelebte Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.

Zur Eröffnung am 21. September 2025 übergaben Kinder aus vielen Ländern Hunderte gefaltete Papier-Tauben an Swen Christian, den Beigeordneten der Gemeinde Wachtberg, und Pfarrer Franz-Josef Lausberg von der katholischen Kirchengemeinde. Die Tauben waren gemeinsam mit der Origami-Gruppe „Drachenfalter“ während des SamstagsTreffs gefaltet worden. Sie standen als Zeichen für Frieden – hundertfach, Mahnung und Aufruf zugleich.

Anschließend spielte das „Kültürklüngel-Orkestar“ in der Aula der Hans-Dietrich-Genscher-Schule Musik aus aller Welt. Die Zuhörer tanzten und lachten, und trotz der verschiedenen Sprachen entstand eine gemeinsame Sprache: die der Freude am Zusammensein.

Am Mittwoch, 24. September 2025, fand „Is(s)t die Welt in Wachtberg“ statt. In der Lehrküche der Hans-Dietrich-Genscher-Schule roch es verlockend, während zahlreiche Menschen gemeinsam Gerichte kochten und genossen, die sie zuvor kennengelernt hatten. Freude am gemeinsamen Essen verband die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Beim „Zuhörcafé“ am Freitag, 26. September 2025, im Haus Helvetia gewährten Tauqir Ahmad aus Pakistan und Khatemah Sharafat aus Afghanistan Einblicke in ihre Lebenswege. Beide waren in ein Land gekommen, dessen Sprache sie nicht sprachen, das ihnen aber Möglichkeiten bot, sich zu entfalten. Ihr gemeinsames Lebensmotto lautete: nicht aufgeben und immer wieder neu versuchen. Interesse am anderen, Teilhaben an Lebensgeschichten und das Werden eines Teils des Gemeinsamen waren beim Zuhörcafé spürbar.

Am Samstag gab es bei der Spiel- und Spaßolympiade für Familien am Jugendhaus in Villip nur Gewinner – ganz wie der Name versprach: Spiel und Spaß für alle.

Ein Dank gilt allen, die sich engagiert haben, geholfen oder mit Freude teilgenommen haben. Die Veranstaltungen wurden durch Fördergelder des Landes NRW, Spenden des Ökumenischen Arbeitskreises und Beiträge von Wachtbergerinnen und Wachtbergern ermöglicht.

Das Organisationsteam – bestehend aus dem Sachgebiet Asyl, der Ehrenamtskoordination, der Jugendfachkraft der Gemeinde Wachtberg sowie dem Ökumenischen Arbeitskreis – plant, auch im nächsten Jahr die bundesweite Interkulturelle Woche wieder zu einem Fest zu machen.BA

Die 4. Interkulturelle Woche in Wachtberg war ein Fest der Begegnung, des Miteinanders und des Kennenlernens. Foto: privat

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