Allgemeine Berichte | 26.05.2025

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Bermel

Einsatzbereit rund um die Uhr

Der Nachwuchs der Bermeler Feuerwehr zeigte vollen Einsatz.  Fotos: Daniel Hellen

Bermel. Blaulicht, Funkgerät und jede Menge Teamarbeit: Die Jugendfeuerwehr Bermel absolvierte am vergangenen Wochenende eine spannende 24-Stunden-Übung mit Übernachtung im Feuerwehrhaus. Dabei erwartete die jungen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ein straffes und einsatzreiches Programm mit realitätsnahen Szenarien.

Der Tag begann am Samstagmorgen um 7.30 Uhr mit dem Eintreffen der Jugendlichen, gefolgt von der offiziellen Dienstübernahme und der Überprüfung der Fahrzeuge. Nach einem stärkenden Frühstück stand ein Unterricht zur Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 (FwDV 3) auf dem Plan, der aber schon kurz darauf durch den ersten Alarm unterbrochen wurde.

Gleich acht realitätsnahe Einsätze hatten die Betreuer vorbereitet, ohne dass die Jugendlichen im Voraus davon wussten. Die jungen Feuerwehrmitglieder mussten unter anderem eine Rauchentwicklung im Waldgebiet am Heunenhof bekämpfen, einen Wohnungsbrand mit vermisster Person löschen und einen verunglückten Radfahrer auf dem Elztalradweg versorgen. Selbst Forstunfälle und ein Kellerbrand wurden simuliert.

Ein besonderer Einsatz forderte die Nachwuchskräfte am späten Nachmittag, als die Feuerwehr Ditscheid die Jugendfeuerwehr Bermel zur Unterstützung angefordert hatte. Im „Landschaftspark Steinbrüchel“ brannte die Grillhütte. Nur durch den Einsatz des B-Schlauch Anhängers der Jugendfeuerwehr Bermel, konnte die Wasserversorgung zur Einleitung wirksamer Löschmaßnahmen hergestellt werden. Kurz vor Ende der Übung um 6.30 Uhr mussten die Jugendlichen sogar einen „First Responder“-Einsatz mit Reanimationsmaßnahmen meistern – unter realistischen Bedingungen, aber natürlich unter Aufsicht der erfahrenen Ausbilder.

Trotz des straffen Zeitplans blieb auch Zeit für Gemeinschaft und Erholung. Ein Mittagessen in einem Döner Restaurant, Kaffeepause am Nachmittag, gemeinsamer Sport und ein gemütliches Abendessen sorgten für Ausgleich. Während der Bereitschaftszeiten hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu erholen – stets in Bereitschaft für den nächsten Einsatz.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen wurde das Feuerwehrhaus gemeinsam gereinigt und aufgeräumt, bevor die jungen Einsatzkräfte erschöpft, aber stolz nach Hause gingen.

„Die Übung war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen haben großartig zusammengearbeitet, Verantwortung übernommen und echte Einsatzsituationen mit Bravour gemeistert“, resümierte der Jugendwart Sebastian Theisen und Betreuer Stefan Gerhards. Die Aktion soll nicht nur die Ausbildung vertiefen, sondern auch Teamgeist und Kameradschaft fördern – ganz wie bei den „Großen“.

Unterstützt wurde die Aktion von den Kameraden der Feuerwehr Bermel und der Feuerwehr Ditscheid. Die Jugendfeuerwehr Bermel bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung.

Mehrere realitätsnahe Übungen und eine Übernachtung im Feuerwehrhaus gehörten zur 24-Stunden-Übung.

Mehrere realitätsnahe Übungen und eine Übernachtung im Feuerwehrhaus gehörten zur 24-Stunden-Übung.

Der Nachwuchs der Bermeler Feuerwehr zeigte vollen Einsatz. Fotos: Daniel Hellen

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