Initiative „Fußball-Familie hilft Flutopfern“

Ex-Fußballprofi übergab Spenden an flutgeschädigte Unternehmen

Ex-Fußballprofi übergab Spenden an flutgeschädigte Unternehmen

Marco Sailer (l.) und Jens Johanni (3.v.l.) überreichten den beiden Geschäftsführern der Firma Huther, Jörg (2.v.l.) und Alfred Huther, einen Spendenscheck in Höhe von 2.850 Euro. Foto: SN

24.01.2022 - 10:50

Heimersheim/Ahrbrück. Über eine Finanzspritze konnten sich kürzlich vier von der Flutkatastrophe betroffene Unternehmen freuen. Am Mittwoch, 19. Januar überbrachten die Begründer der Initiative „Fußball-Familie hilft Flutopfern“, Jens Johanni und Marco Sailer, der Kfz-Werkstatt & Lackiererei Huther (Heimersheim) sowie den Firmen speciaLight Veranstaltungstechnik (Hönningen), Froschkönig Kinderland und Elektrotechnik Berzen (beide Ahrbrück) Spendenschecks in Höhe von jeweils 2.850 Euro. Die Spendengelder haben Johanni, der in Pfungstadt (Kreis Darmstadt-Dieburg) als Gebietsverkaufsleiter für das Ahrweiler Softwareunternehmen Horst Klaes GmbH & Co. KG tätig ist, und der ehemalige Bundesligaprofi Marco „Toni“ Sailer in Kooperation mit dem Bürgerverein Ahrbrück e.V. akquiriert.

Der Plan dazu entstand schon kurz nach der Flut. „Wir haben dann beschlossen, eine eigene Spendenaktion über den Fußballfan-Bereich aufzubauen, weil ich da den ein oder anderen Kontakt habe“, erzählt Marco Sailer. Erste Spendengelder wurden Ende November letzten Jahres ausgezahlt. Unter anderem dank einer fünfstelligen Spendensumme aus einer Trikot-Auktion von Sailers früherem Klub SV Darmstadt 98 sind seither weitere rund 14.400 Euro auf dem Spendenkonto (Inh.: Bürgerverein Ahrbrück e.V.; IBAN: DE90 5775 1310 1000 5639 06; Verwendungszweck „Flutopfer“) zusammengekommen. 20 Prozent der Spendeneinnahmen erhält der Bürgerverein Ahrbrück e.V. für den Wiederaufbau der örtlichen Infrastruktur; die restlichen 80 Prozent werden an kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Ahrtal verteilt.

Für besagte Unternehmen ist diese Hilfe auch über ein halbes Jahr nach der Flut noch wichtig. Zwar läuft der Betrieb etwa in der Kfz-Werkstatt Huther mittlerweile wieder, aber „es fehlen noch an allen Ecken Kleinigkeiten“, wie Geschäftsführer Jörg Huther berichtet, „und dafür können wir das Geld gebrauchen.“ Ihr Hilfsprojekt möchten Jens Johanni und Marco Sailer darum fortführen. „Wir wünschen uns, dass die Aktion von vielen Menschen verbreitet wird“, sagen sie, „damit wir noch viel mehr Geld verteilen können.“

Weitere Infos unter www.fussballhilftflutopfern.de.

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