10.000 Euro kamen für die Tafeln in der Region zusammen
„Gott am Ring“ war wieder ein voller Erfolg
Nürbrugring. Am Freitag kam das bunt gemischte Gott-am-Ring-Team aus 32 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden aus den Pastoralen Räumen Adenau-Gerolstein und Daun zum Nachtreffen zusammen. Gemeinsam wurde auf das nun schon seit 2015 stattfindende Seelsorgeangebot beim Musikfestival Rock am Ring zurückgeschaut. Das Team war während des Festivals über die ganze Woche 24 Stunden für alle Themen ansprechbar, die den Festivalbesucher*innen auf dem Herzen lagen.
Beim Nachtreffen tauschte sich die Gruppe darüber aus, was an den Tagen in den einzelnen Schichten im und um das Kirchenzelt passiert ist. „Einige Besucher*innen kamen ins Kirchenzelt, um sich aufzuwärmen oder verbrachten auch die ganze Nacht dort, weil das eigene Zelt durch den vielen Regen nicht mehr zum Schlafen geeignet war.“ berichtet Judith Mark, die seit vielen Jahren das Angebot ehrenamtlich unterstützt.
Die Ehrenamtliche Jennifer Wichter sagt: „Wie in den vergangenen Jahren ergaben sich auch durch die direkte Nachbarschaft zur Sanitätsstation des Roten Kreuzes einige Gespräche, beispielsweise wenn jemand aus der Gruppe behandelt werden musste. Darüber hinaus gab es aber auch viele lockere Gespräche von Neugierigen, die wissen wollten, was es mit „Gott am Ring“ auf sich hat.“.
Über die Jahre ist die Sammlung von haltbaren Lebensmitteln für die Dauner Tafel und den Adenauer Markt für Leib und Seele stetig gewachsen. Zahllose schwere Kisten, überwiegend gefüllt mit Konserven, wurden bereits unmittelbar nach dem Festival an die Tafeln übergeben. Mittlerweile konnte das Team auch das Leergut, welches die Besucher*innen gespendet haben, an den Pfandautomaten der Region umtauschen. Insgesamt kamen hier 10.000 Euro für die Dauner Tafel und den Adenauer Markt für Leib und Seele zusammen. Es ist dem Team deutlich anzumerken, dass sie sehr stolz auf diese Leistung sind. „Wir haben uns nicht erträumen können das Ergebnis vom Vorjahr zu verdreifachen! Wir sind den Festivalbesucher*innen, die ihr Pfand gerne für den guten Zweck gespendet haben, sehr dankbar“, sagt Silke Schmitz, die als Jugendpflegerin vom Generationenbüro der VG Adenau im Team mitarbeitet. In den Berichten der vielen Teammitglieder, die über 40.000 Dosen und Flaschen an unterschiedlichen Pfandautomaten eingelöst haben, wird der logistische Aufwand hinter der Aktion und das große Engagement deutlich. „Nach dem beeindruckenden Ergebnis aus dem letzten Jahr dachten wir mit drei wirklich großen Anhängern gut vorbereitet zu sein. Aber die hohe Spendenbereitschaft in diesem Jahr hat nochmal alles übertroffen, so dass wir spontan in Schuppen und Carports zwischenlagern mussten.“ erklärt Philipp Hein, der als Gemeindereferent und Mitglied des Leitungsteams des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein seit der Rückkehr von Rock am Ring an den Nürburgring im Jahr 2017 dabei ist.
Am Ende des Nachtreffens sind sich alle einig, dass sie im Juni 2026 wieder mit Gott am Ring am Nürburgring dabei sein möchten. Schon jetzt ist das Team gespannt, wie sich das Angebot bis dahin weiterentwickeln wird.
Foto: privat
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