Allgemeine Berichte | 17.09.2021

Erste konkrete Reaktionen nach dem verheerendem Juli-Hochwasser:

Großflächige Arbeiten zur Schaffung von Retentionsflächen

Bei Marienthal werden große Erd- und Kiesmassen abgetragen. Foto: WITE

Ahrtal/Antweiler/Marienthal. An der Ahr gibt es erste konkrete und sichtbare positive Reaktionen auf das verheerende Juli-Ahrhochwasser: So werden derzeit in verschiedenen Bereichen des gesamten Ahrlaufs Retentionsflächen geschaffen, oder wieder frei gemacht. So etwa in der Ahrschleife bei Marienthal, oder einige hundert Meter unterhalb dieser Stelle. Hier arbeiten bereits seit rund drei Wochen Lastkraftwagen sowie Bagger im Dauerbetrieb, um den Auenbereich der Ahr großflächig abzutragen und abzuflachen. Auch an der Oberahr gibt es entsprechende Forderungen der Ortsbürgermeister, der Ahr wieder ihr altes, breites Bett zurück zu geben. Ebenso nach einem regelmäßigen Rückschnitt des Uferbewuchses. Im benachbarten Belgien etwa gibt es hierfür ein staatliches Programm - und damit verbunden der Schaffung niedrigerer und zudem ökologisch wertvoller Kopfweiden.

Bei Marienthal werden große Erd- und Kiesmassen abgetragen. Foto: WITE

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Kommentare
19.09.202116:36 Uhr
Nils Berger

Es wäre als Nichtortkundiger nun auch hilfreich zu wissen, inwieweit in der Vergangenheit im Ahrtal quasi systematisch den Fluss offenbar Landfläche abgerungen, der Verlauf eingeengt und begradigt wurde. So kann ich dies nur vermuten.

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