Allgemeine Berichte | 02.12.2024

Günter Peifer erhielt Goldene Möck

In der Laudatio von Vorjahrespreisträger Udo Güttner gewürdigt erhielt Günter Peifer von der Vorsitzenden des Rüwenacher Möck e.V. Marion Lipinski-Naumann die Ehrungsurkunde, die stellvertretende Vorsitzende Inge Becker überreichte die Anstecknadel. Foto: privat

Koblenz. Der langjährige Vorsitzende des ASV Rübenach Günter Peifer wurde mit der Goldenen Möck geehrt. Leidenschaft für Ehrenamt und Sport wird häufig in der Familie geprägt – so auch bei Günter Peifer. Sein Großvater, Vater und Onkel waren aktive Ringer. Nach dem Umweg über den Basketball wechselte er in seinem 20. Lebensjahr doch noch auf die Matte und begann zu ringen. Mit viel Ehrgeiz begann er fleißig zu trainieren und nahm im Folgejahr schon an den Stadtmeisterschaften teil. Seit Mai 1982 war er Mitglied im Vorstand und wurde zum Geschäftsführer gewählt. Er nahm damals die Herausforderungen an und arbeitete sich schnell in die Materie ein. Sein Großvater sagte ihm seinerzeit: „Der Verein muss weiter existieren.“ Das nahm Günter sich zu Herzen.

Schon früh hatte der Verein in der Randsportart Ringen Schwierigkeiten, wurde mehrfach im Ort sogar für tot erklärt. Um den Verein in Rübenach am Leben zu erhalten wurde eine Kampfgemeinschaft mit dem ASV Deutsche Eiche Boden gegründet. Günter sah immer die Zukunft im Verein durch die Jugendarbeit. Ihm war wichtiger, junge Sportler an das Ringen heranzuführen, als von anderen Vereinen einzukaufen. 1986 wurde er im Schwerathletikverband Rheinland in den Rechtsausschuss einberufen. 1991 wurde er stellvertretender Vorsitzender des ASV Rübenach. In diesem Jahr wurde auch die Wettkampfgemeinschaft mit dem ASV Eiche Metternich und dem ASV Siegfried Koblenz gegründet. Dafür musste sich Günter Peifer gegen viele Vorwürfe wehren, doch letztendlich war es eine Entscheidung mit Weitsicht und die Zukunft des Vereins wurde gesichert.

Obwohl Schifferstadt die Hochburg des Ringens war und ist, gelang es Peifer drei mal, den großen Preis der Bundesrepublik Deutschland nach Koblenz zu holen. Seit 1995 übernahm Günter dann die Position des ersten Vorsitzenden.

Unter seiner Führung war 2012 eines der erfolgreichsten Jahre, die zweite Mannschaft der Wettkampfgemeinschaft Metternich – Rübenach wurde Meister der Verbandsliga. Nach 37 Jahren Ehrenamt übergab er 2019, im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Rübenacher Ringer, gut vorbereitet den Vorsitz in junge Hände und sorgte auch hier wieder für den Fortbestand des Vereins. Seine Beliebtheit ist bis heute ungebrochen, seine geduldige, ruhige und warmherzige Art sowie sein diplomatisch und taktisch geschicktes Handeln wirken bis heute nach. Er bleibt weiterhin Ansprechpartner für den amtierenden Vorstand, weil für ihn der Ringersport nach wie vor ein wichtiger Bestandteil in seinem Leben ist.

In der Laudatio von Vorjahrespreisträger Udo Güttner gewürdigt erhielt Günter Peifer von der Vorsitzenden des Rüwenacher Möck e.V. Marion Lipinski-Naumann die Ehrungsurkunde, die stellvertretende Vorsitzende Inge Becker überreichte die Anstecknadel.

In der Laudatio von Vorjahrespreisträger Udo Güttner gewürdigt erhielt Günter Peifer von der Vorsitzenden des Rüwenacher Möck e.V. Marion Lipinski-Naumann die Ehrungsurkunde, die stellvertretende Vorsitzende Inge Becker überreichte die Anstecknadel. Foto: privat

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