Heimat shoppen
Gutes Gewissen beim Einkauf
Region. Ein Trend nimmt immer mehr an Fahrt auf: Unverpackt-Läden bieten jede Menge, bloß keine Umverpackung. Teil 2 unserer Serie zu den „Heimat shoppen“-Aktionstagen im September.
Zu viel Verpackungsmüll ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb arbeitet unter anderem der Einzelhandel seit einigen Jahren daran, weniger sowie leichter zu recycelnde Verpackungen auf den Markt zu bringen. Einige Geschäfte gehen aber noch einen Schritt weiter und bieten ihre Ware gänzlich unverpackt an. Statistiken gibt es noch keine; das Wirtschaftsmagazin „enorm“ zählte Ende 2019 deutlich über 100 solcher Unverpackt-Läden, viele davon in größeren Städten. Allein in Rheinland-Pfalz könnten es ein Dutzend sein.
Einer davon: „Gutes unverpackt“ in Kirchberg im Hunsrück. Judith Vogt eröffnete das Geschäft vor drei Jahren, und zwar im Erdgeschoss ihres Elternhauses. Ihr Sortiment: Lebensmittel, Haushaltswaren und Dinge des alltäglichen Bedarfs. Von Obst und Gemüse über Getreide und Öl bis zu Wasch- und Putzmitteln, Zahnbürsten und Körperpflegeprodukten. Das Prinzip ist einfach: Die Kunden bringen eigene Behälter mit, wiegen sie und erhalten ein Etikett. Dann befüllen sie sie selbst mit der gewünschten Ware. An der Kasse wird das Gewicht des Leerbehälters abgezogen. „Dann zahlen die Kunden“, sagt Vogt, „und gehen ohne Plastikmüll nach Hause!“
Dank Mundpropaganda und sozialer Medien hat sich ihr Laden einen guten Ruf erarbeitet, die Kunden kommen von weit her. Herausforderungen gibt es trotzdem: der Einkauf ist aufwendiger, sie muss viele Hygienemaßnahmen umsetzen – und dann ist da noch Corona. „Gerade ist es wirklich hart“, sagt Vogt. Sie hofft, dass sich die Lage bald wieder entspannt – denn vor der Pandemie gab es einen sehr positiven Trend. Weil unverpackt angesagt ist.
Pressemitteilung der
IHK Koblenz
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