Allgemeine Berichte | 05.02.2026

Starkes Engagement eine regionalen Unternehmens

Hightech für den Waldspielplatz: Laserdrohne ermöglicht präzises 3D-Geländemodell

Für die Vemessung des Waldspielplatzes war das Unternhemne „Luftinspektionen Westerwald“ mit einer besonderen High-Tech-Drohne im Einsatz.

Höhr-Grenzhausen. Ein weiterer bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum neuen Waldspielplatz am Flürchen ist erreicht: Dank des außergewöhnlichen Engagements der Firma „Luftinspektionen Westerwald“ aus Hillscheid konnte das zukünftige Spielplatzgelände mithilfe modernster Drohnentechnologie präzise vermessen werden.

Zum Einsatz kam eine hochmoderne DJI-Laserdrohne, die der Firma „Luftinspektionen Westerwald“ von der Firma „CopterTec“ zur Unterstützung zur Verfügung gestellt wurde. Von diesem Drohnentyp existieren derzeit lediglich vier Exemplare in ganz Europa. Mit einem Gewicht von rund 12 Kilogramm ist sie nicht nur technisch beeindruckend, sondern liefert auch spektakulär genaue Daten: Die eingesetzte Lasertechnologie ist so präzise, dass in den Aufnahmen theoretisch sogar ein einzelnes Blatt im Gelände nachträglich retuschiert werden könnte.

Das Hillscheider Unternehmen übernahm die vollständige Organisation des Einsatzes, koordinierte die technischen Abläufe und leitete den Überflug. Das gesamte Waldareal wurde aus der Luft erfasst, um eine exakte Geländemodulation zu erstellen. Auf Grundlage dieser Daten entsteht nun ein hochaufgelöstes 3D-Modell des Geländes, das als zentrale Planungsbasis für den naturnahen Abenteuerspielplatz dient.

Da es sich um eine besonders leistungsstarke Drohne und ein sensibles Einsatzgebiet handelt, musste der Überflug im Vorfeld gesondert bei den zuständigen Behörden angemeldet und genehmigt werden. Razvan Olinic, Geschäftsführer der „Luftinspektionen Westerwald“, betont: „Dieses Projekt hat uns sofort überzeugt. Mit moderner Technik einen Beitrag für Kinder und Familien in der Region zu leisten, ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Dass wir unsere Expertise hier ehrenamtlich einbringen konnten, freut uns sehr.“

Auch Fabian Briese, Geschäftsführer von CopterTec, unterstreicht die Bedeutung des Einsatzes: „Die eingesetzte Laserdrohne gehört aktuell zu den leistungsfähigsten Systemen in Europa. Zu sehen, dass diese Technologie nicht nur in Industrieprojekten, sondern auch für ein gemeinnütziges Vorhaben wie den Waldspielplatz genutzt wird, ist etwas ganz Besonderes.“

Große Anerkennung kommt auch vom Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“, das Träger des Projekts ist: „Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn regionale Unternehmen wie die Luftinspektionen Westerwald, Ehrenamt und Gemeinwesen zusammenarbeiten. Die gewonnenen Daten sind für die weitere Planung von unschätzbarem Wert und bringen uns dem Ziel eines einzigartigen Waldspielplatzes ein großes Stück näher.“

Die hochpräzisen Messdaten fließen nun direkt in die nächste Planungsphase ein und helfen dabei, den Spielplatz sicher, nachhaltig und optimal in die natürliche Waldlandschaft einzubetten. Der geplante Waldspielplatz am Flürchen ist ein Gemeinschaftsprojekt für Kinder, Familien und die gesamte Stadt. Die Umsetzung ist nur dank Spenden, Förderungen und ehrenamtlichem Engagement möglich.

Aktuell besteht zudem ein besonderer Anreiz: Die Else Schütz Stiftung unterstützt das Projekt, indem sie jede private Spende bis zu einer Gesamtsumme von 50.000 Euro verfünffacht. Jeder gespendete Euro entfaltet somit eine fünffache Wirkung. Wer den Bau des Waldspielplatzes unterstützen möchte, kann dies jetzt tun und so aktiv zur Verwirklichung dieses besonderen Ortes beitragen. Weitere Informationen dazu findet man unter www.juz zweiteheimat.de/waldspielplatz-am-fluerchen

Pressemitteilung Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“

Mithilfe der Drohne kann ein präzises 3D-Modell des Platzes geschaffen werden.

Mithilfe der Drohne kann ein präzises 3D-Modell des Platzes geschaffen werden. Foto: Daniel Kohn

Von diesem speziellen Drohnentyp sind in Europa gerade einmal vier Stück im Einsatz.

Von diesem speziellen Drohnentyp sind in Europa gerade einmal vier Stück im Einsatz. Foto: Christian Heller

Für die Vemessung des Waldspielplatzes war das Unternhemne „Luftinspektionen Westerwald“ mit einer besonderen High-Tech-Drohne im Einsatz. Foto: Daniel Kohn

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • bley: hallo Jochen, habe eurer Jubiläum in blick aktuell gesehen. Hoffe dir geht es immer noch gut. aus dem hohen Norden grüsst Kurt.
  • Rolf Stern : Die Rechtslage ist eindeutig und lässt keinen Raum für politische Wunschinterpretationen. Nach § 10 Abs. 2 KAG Rheinland-Pfalz sind Erneuerung, Verbesserung und Umbau öffentlicher Verkehrsanlagen beitragspflichtig.
  • Oliver Spielmann: Es sollte besser heißen, Neuwied zerstört Lebensraum. Spätestens jetzt müsste eigentlich dem Letzten Bürger ein Licht aufgehen, welcher Stellenwert unser Grossbaumbestand in den Quartieren hat. Möglicherweise...
Imageanzeige
Daueranzeige 2026
Geschäftspartner für Versandhandel
Karneval in Oberbreisig
Karneval im Brohltal
Karneval in Oberbreisig
Kreishandwerkerschaft
Veilchendienstagszug Mendig
Empfohlene Artikel

Höhr-Grenzhausen. Vom 11. bis 17. Januar 2026 reisten sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im Kannenbäckerland zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Petry und Frau Bernhard im Rahmen eines Erasmus+-Schüleraustauschs nach Castellón de la Plana in Spanien. Ziel der Fahrt war der Austausch mit der Partnerschule Caminás, das Kennenlernen der spanischen Kultur und die gemeinsame Projektarbeit rund um das Thema Essen.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Rennfahrer Rudolf Caracciola wurde am 30. Januar 1901 geboren

Der größte Sohn der Römerstadt Remagen wäre 125 Jahre alt geworden

Remagen. Er gilt als der größte Sohn der Römerstadt Remagen: Rennfahrer Rudolf Caracciola. Am 30. Januar 1901 geboren, gilt es im Jahre 2026, also 125 Jahre später, seiner zu gedenken. Rudolf Caracciola war bekannt als der größte Rennfahrer seiner Zeit und fuhr auf Mercedes-Benz Sieg auf Sieg ein. Sein wohl Aufregendster, der ihn auch im Kreis Ahrweiler unvergessen macht, ist der Sieg 1927 beim „Eifelrennen“, zur Eröffnung der „Nordschleife“ auf dem später weltbekannten Nürburgring.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Image
Holz Loth-Entsorgung
Karneval in der Region (Pellenz)
Karneval in Oberbreisig
Karneval in der Grafschaft
Karneval in der Grafschaft
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26
Bad Neuenahr-Ahrweiler feiert Karneval
Heimersheimer Karnevalsumzug, 14.02.26
Karneval in Oberbreisig
Karneval in der Region
Heizölanzeige
Karneval im Blick
Karneval in der Region
Karneval in Mendig