Allgemeine Berichte | 05.05.2020

Heimische Tiere im Blick:

Igel bringen zweimal bis zu sieben Junge zur Welt

Ein Igelpärchen bei der nächtlichen Futtersuche.Foto: WITE

Kreisgebiet. Derzeit kann, in entsprechend ausgestatteten Gärten und Anlagen - etwa mit Laub-, Reisig- und Komposthaufen - nach Einbruch der Dunkelheit wieder der Igel beobachtet werden. Das eher scheue und nachtaktive Stacheltier ist auch bei Kindern gerne gesehen, allerdings mit etwas Abstand - eben wegen seines Stachelkleides. Zu finden ist der Igel neben Gärten und Parks auch in lichten Wäldern, dort mit genügend flachem Bewuchs, sowie in Streuobstwiesen. Nachdem der Igel seinen Winterschlaf beendet hat, beginnt er Anfang März mit seinen Aktivitäten. Ein festes Revier hat er nicht. Nur, wenn ein anderes Männchen dem Igel-Weibchen in der Paarungszeit zu nahe kommt, gibt es Auseinandersetzungen. Bei der Futtersuche machen die Igel nicht überhörbare, schmatzende und raschelnde Geräusche. Im Spätsommer verstärken sie dann ihre Nahrungseinnahme, um rechtzeitig Gewicht und ein Polster für die Überwinterung zu bilden. Im Herbst wird dann ein geeignetes Winterquartier gesucht. Die Nahrung besteht vor allem aus Regenwürmern, Insekten, (Nackt-)Schnecken, kleineren Schlangen sowie Fallobst. Der Igel bringt bis zu zweimal jährlich lebende Junge zur Welt. Ab März können dies bis zu sieben Igelkinder sein. Deren Stachelkleid ist bei der Geburt hell und noch weich. Nach etwa 14 Tagen öffnet der Nachwuchs dann seine Augen. Kontakt zur Mutter wird über Laute gehalten.

WITE

Ein Igelpärchen bei der nächtlichen Futtersuche.Foto: WITE

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