Allgemeine Berichte | 20.09.2021

DLRG Vallendar

Im Zentralen Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste

Wie jedes Jahr begab sich auch diesen Sommer eine Wachmannschaft der DLRG Vallendar an die Ostseeküste um als Teil des zentralen Wasserrettungsdienstes den Sehlendorfer Strand zu bewachen. Quelle: DLRG Vallendar

Vallendar. Wie jedes Jahr begab sich auch diesen Sommer eine Wachmannschaft der DLRG Vallendar an die Ostseeküste um als Teil des zentralen Wasserrettungsdienstes den Sehlendorfer Strand zu bewachen. Dieser liegt in einer Bucht auf der halben Strecke zwischen Kiel und der Halbinsel Fehmarn, und grenzt an ein weitreichendes Naturschutzgebiet.

Dieser idyllische Strand ist schon lange kein Geheimnis mehr und zieht jeden Sommer aufs neue zahlreiche Urlauber und auch die Einheimischen an. Deswegen ist ein hohes Maß an Sicherheit gefragt, damit die Gesundheit aller gewährleistet werden kann. Die Wachgänger sind während ihres Einsatzes dafür zuständig, die Badegäste am Strand und im Wasser im Blick zu haben sowie über Strömungen und mögliche Gefahren zu informieren und aufzuklären. Für die vielfältigen Anforderungen muss das Team über verschiedene Fähigkeiten verfügen wie beispielsweise Kenntnisse im Sanitätswesen, eine Rettungsschwimmerausbildung und eine Sprechfunkunterweisung. Um im Ernstfall schnellstmöglichst agieren zu können werden während des Einsatzes Rettungsübungen durchgeführt, in denen ein Notfall simuliert wird und das Team zusammenarbeiten muss. Dies schult auch die Abläufe und den Umgang mit dem Boot und den Rettungsbrettern.

Der Einsatztag beginnt bei der Wachmannschaft der DLRG Vallendar immer mit einem gemeinsamen Frühstück - auf gemeinsame Aktivitäten für einen starken Zusammenhalt in der Gruppe wird sehr viel Wert gelegt. Von 9 Uhr bis 18 Uhr abends muss die Wache besetzt sein, hier ist hohe Aufmerksamkeit gefragt. Dieses Jahr war das Wetter an der Ostseeküste sehr durchwachsen, jede Wetterlage erfordert andere Schwerpunkte. An sehr windigen Tagen mit Schauern und kaum Sonne kommen zwar wenig Strandgäste, dafür tummeln sich in der Bucht zahlreiche Windsurfer und Segler. Einige davon überschätzen ihre Kräfte oder kentern und sind auf schnelle Hilfe angewiesen. An sonnigen Tagen hingegen versammeln sich etliche Menschen am Strand zum baden, trinken, gemeinsamen Volleyball spielen, Familien mit kleinen Kindern… da ist eine hohe Wachsamkeit gefragt, denn neben dem Meer mit seinen Strömungen stellt auch die Sonne eine Gefahr dar. Hitzeschläge, Dehydration und Sonnenbrände müssen frühzeitig erkannt werden und anschließend schnell agiert werden.

Mit dem Herunterlassen der Flaggen und dem Einholen des Bootes endet der Wachtag, An manchen Tagen bricht nun für 15 Minuten das Chaos aus, alle packen schnell ihre Tasche und es wird zu einer abendlichen Aktivität aufgebrochen. Dabei stehen viele Ausflüge zur Auswahl: das Ostsee Thermalbad, eine Wakeboard- und Wasserskianlage oder Lasertag in Kiel. Andere Abende hingegen werden entspannter am Strand bei einer Runde Volleyball oder Spike-Ball ausklingen gelassen. Auch gemeinsame Grillabende dürfen nicht fehlen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass diese zwei Wochen Wasserrettungsdienst trotz des manchmal anstrengenden Wachtags wahnsinnig wertvoll sind und jeder bereichert von der Reise zurückkehrt. Deswegen kann die Ortsgruppe auch Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue eine hoch motivierte Truppe aufstellen.

Bei weiterem Interesse verweist die DLRG gerne auf ihre Homepage mit einem detaillierten Ostsee Tagebuch sowie den zwei Instagram Kanälen.

Pressemitteilung der

DLRG Vallendar

Wie jedes Jahr begab sich auch diesen Sommer eine Wachmannschaft der DLRG Vallendar an die Ostseeküste um als Teil des zentralen Wasserrettungsdienstes den Sehlendorfer Strand zu bewachen. Quelle: DLRG Vallendar

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