„Treff 81“ der Katholischen Kirchengemeinde Lahnstein, St. Martin
Jährliche Freizeit im Schwarzwald verbracht
Freizeit lebte vom gemeinsamen Erlebnis
Lahnstein. Zwischen Bollenhut und Kuckucksuhren, im größten Mittelgebirge Deutschlands, dem Schwarzwald, verbrachte der „Treff 81“, die Gruppe von Behinderten und weniger Behinderten aus der katholischen Kirchengemeinde Lahnstein, Sankt Martin, die jährliche Freizeit. Eine Woche verbrachte man in der Waldpension Hengsthof in Oberkirch/Ödsbach, einem Beherbergungsbetrieb, welcher sich auf gehandicapte Gäste spezialisiert hat. Dort gab es auch eine Kettcar-Garage sowie eine Holzkegelbahn. Auch diese Freizeit, mit jungen, neuen Betreuerinnen und Betreuern – Theresa Wagner und Adrian Zmelty hatten „Feuertaufe“ - lebte vom gemeinsamen Erlebnis. Gleich zu Beginn ging es zu den naturbelassenen Allerheiligenwasserfällen in Oppenau, wo die Wassermassen über sieben Stufen insgesamt 66 Meter in die Tiefe stürzen. Dort wurde auch eine frühgotische Klosterruine besichtigt. Typische Häuser (Schwarzwaldhöfe) und Trachten des Schwarzwaldes wurden im Vogtsbauernhof, einem Freilichtmuseum in Gutach bewundert. Durch den Kneippkurort Freudenstadt mit einem riesigen Marktplatz wurde mit der Bimmelbahn gefahren. Nicht nur Eisenbahnfan Sascha Scholz hatte seine Freude daran.
Glück der Erde auf dem Rücken von Pferden ausprobiert
Auf der Durbach-Ranch konnten einige das Glück der Erde auf dem Rücken von Pferden ausprobieren. Hier erfuhren die Teilnehmer viel über Pferde, welche dort auch Bestandteil von Reittherapien sind. Welten trafen aufeinander, als die rheinischen Frohnaturen sich im Gengenbacher Narrenmuseum mit dem Brauchtum und den Larven der schwäbisch-allemannischen Fasnacht vertraut machten. Im alten Wehrturm, in welchem das Museum untergebracht ist, ist angeblich auch der Schalk zuhause. Nicht „Helau“, sondern „Hoorig, Hoorig, Hoorig isch de Bär“ lautet der Narrenruf der dortigen Zunft. Nicht nur die Bühnen-Asse einstiger Treff-Fastnachtsfeiern, Mirco Schreiner und Jens Margeit, waren fasziniert vom farbenfrohen Mummenschanz und Narrensprung. In der Offenburger Fußgängerzone wurde geshoppt und in einem Café auch der „Gwedsche-Kuche“ und die berühmte Schwarzwälder-Kirschtorte verzehrt. Genau das richtige für die „Schleckermäuler“ Lothar Löhr und Michael Kurig. Für Unterhaltung sorgten ein Filmabend sowie das Grillen mit frischen Forellen, welche Herbergsvater Josef Huber servierte. Bei einer Pyjama-Party legten die Treff-Mitglieder ungewohnt gewandet eine flotte Sohle aufs Parkett. „Jeder hat irgendwo ein Handicap, der eine trägt’s offen, der andere versteckt“, das Lied der Freizeit wurde zur Gitarrenbegleitung von Betreuer Helmut Reuscher gesungen. Pater Wolfgang Jungheim feierte Gottesdienst und dankte Wettergott Petrus für das tolle Spätsommerwetter bei der Freizeit ohne Regen. Nicht wenige Eltern wurden bei der Rückkehr in Lahnstein durch ihre Kinder mit Schwarzwälder Kirschlikör beschenkt. Die Treff-Verantwortlichen Jürgen Pirrong und Ute Wagner freuten sich über das Lob der Eltern: „Wir möchten ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Geduld, Ihr Einfühlungsvermögen und Ihren großartigen und herzlichen Umgang mit unseren beeinträchtigten Söhnen und Töchtern aussprechen.“
Eine abwechslungsreiche Freizeit erlebte der „Treff 81“ aus Lahnstein.
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