Allgemeine Berichte | 30.08.2021

40 Jahre Jugendtreff in Mendig

Jubiläumsausstellung in der Laacher See-Halle

Eröffnung durch Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und Jugendpfleger Serge Hertrich

Hintere Reihe v. links: Peter Stein, Alexander Müller, Achim Grün, Reinhard Dinges, Werner Offergeld, Serge Hertrich, Hans Peter Ammel. Vordere Reihe v. links: Marc Ruland, Birgit Meyreis und Bibiana Koch-Mittler. Fotos: FRE

Mendig. Anlässlich einer zwei Tage währenden Ausstellung zum 40-jährigen Jubiläum des Mendiger Jugendtreffs hieß Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel am vergangenen Wochenende in der Mendiger Laacher See-Halle zahlreiche geladene Gäste herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt der Kreisbeigeordneten Birgit Meyreis, die stellvertretend für Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte, dem SPD-Generalsekretär und Kreisvorsitzenden MYK, Marc Ruland, und dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Alexander Müller, der an diesem Tag seinen Geburtstag feierte und stellvertretend für VG-Bürgermeister Jörg Lempertz vor Ort war. Weiterhin begrüßte Hans Peter Ammel den 1. Beigeordneten der Stadt Mendig, Achim Grün, den Leiter der Realschule plus und Fachoberschule Mendig, Christian Waters, die Rektorin der Grundschule Mendig, Diana Pretz, Christian Lorenz, der sich als Sponsor an der Ausstellung beteiligt hatte, Harald Heinemann, 1. Vorsitzender der SG Eintracht Mendig-Bell und Verwaltungsteam-Mitglied des ersten Jugendtreffs, Werner Offergeld, Sozialarbeiter und erster Jugendfleger des städtischen Jugendtreffs, Reinhard Dinges (ehemaliger Kreisjugendpfleger) und nicht zuletzt einige Stadtratsmitglieder der CDU, SPD und der Grünen.

Selbstverständlich wurden bereits am Eingang der Halle die aktuellen Coronabedingten Sicherheits- und Hygienevorschriften genauestens eingehalten.

„Wir freuen uns, Ihnen diese Zeitreise durch die vergangenen 40 Jahre zu präsentieren, die von unserem Jugendpfeger Serge Hertrich gemeinsam mit einigen seiner Schützlinge, Mitarbeitern der Stadt und vielen Zeitzeugen zusammelgestellt werden konnte“, so Stadtbürgermeister Ammel.

Als vor über 40 Jahren der Ruf nach einem festen Treffpunkt für Jugendliche immer lauter wurde, sah die Stadt sich zunächst nicht in der Lage, dem Wunsch nach einem Jugendzentrum nachzukommen, da die Finanzierung einer solchen Einrichtung schier unmöglich erschien. Letztendlich fand sich jedoch mit der ehemaligen Schulbaracke auf dem Mendiger Marktplatz eine Räumlichkeit, welche die Stadt anbieten konnte. Für die Sanierung wurden damals 60.000 D-Mark bereitgestellt, sodass die Zukunft des ersten Mendiger Jugendtreffs gesichert war und am 12. August 1981 eröffnet werden konnte.

Ein Großteil der Renovierung wurde von den jungen Leuten in Eigenleistung erbracht und viele packten damals tatkräftig mit an, um auf den insgesamt 120 Quadratmetern zum Beispiel einen „Disco-Raum“ und eine „Tee-Stube“ zu gestalten, die im Anschluss von einem aus den eigenen Reihen gebildeten Team verwaltet wurden.

Ammel unterstrich: „Da es immer das Ziel der Stadt war, eine professionelle offene Jugendarbeit in Mendig zu etablieren, wurde mit Werner Offergeld, der erfreulicher Weise heute auch den Weg zu uns gefunden hat, ein ausgebildeter Sozialarbeiter gefunden, der diesen ersten Jugendtreff dann bis 1984 begleitete.“

Seitdem ist der Jugendtreff noch drei Mal umgezogen: Erst ins Stadthaus, dann 2008 ins „Alte Kino“ in der Pellenzstraße und schließlich 2017 in die hell und freundlich gestaltesten Räumlichkeiten in der Brunnenstraße. Diese Stationen wurden in der Ausstellung eindrucksvoll dokumentiert und spiegeln den Zeitgeist der jeweiligen Jahrzehnte wider.

„Danken möchten wir an dieser Stelle allen freiwilligen Helfern, zu denen viele Jugendliche, Ehrenamtler, Vereine und Privatpersonen zählen, die in den vergangenen vier Jahrzehnten die hauptamtlichen Jugendpfleger und die Stadt Mendig dabei unterstützt haben, unseren Kindern und Jugendlichen eine sichere und kreative Anlaufstelle bieten zu können, in der sie mit pädagogischer Unterstützung auf ihrem Weg ins Leben begleitet werden können. Auch wenn die offene Jugendarbeit inzwischen einen nicht unerheblicher Posten im Haushalt der Stadt darstellt, tragen alle Fraktionen die erforderlichen Maßnahmen immer wieder mit und wir alle sind davon überzeugt, dass jeder Euro der in unsere Jugendarbeit fließt, eine gute Investition ist“, betonte Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel.

Jugendpfleger Serge Hertrich sagte in einem Gespräch mit „BLICK aktuell“ zum Abschluss der Ausstellung am Sonntagnachmittag: „Es war mir eine Herzensangelegenheit, die offene Jugendarbeit in Mendig in den vergangenen 40 Jahren einmal zu dokumentieren. Ich freue mich sehr, dass die Ausstellung so gut besucht war. Nicht zuletzt wurde dadurch die Jugendarbeit in Mendig angemessen gewürdigt.“ FRE

Stellvertretend für VG-Bürgermeister Jörg Lempertz überreichte der Beigeordnete Alexander Müller –links- dem Jugendpfleger Serge Hertrich –Mitte- ein Jubiläumspräsent (Dart-Spiel).

Stellvertretend für VG-Bürgermeister Jörg Lempertz überreichte der Beigeordnete Alexander Müller –links- dem Jugendpfleger Serge Hertrich –Mitte- ein Jubiläumspräsent (Dart-Spiel).

Der ehemalige Stadtbürgermeister Ludwig Bell bei der Eröffnung des ersten Mendiger Jugendtreffs am 12. August 1981.

Der ehemalige Stadtbürgermeister Ludwig Bell bei der Eröffnung des ersten Mendiger Jugendtreffs am 12. August 1981.

Hintere Reihe v. links: Peter Stein, Alexander Müller, Achim Grün, Reinhard Dinges, Werner Offergeld, Serge Hertrich, Hans Peter Ammel. Vordere Reihe v. links: Marc Ruland, Birgit Meyreis und Bibiana Koch-Mittler. Fotos: FRE

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  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
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