Kreis-Chorverband Mayen e.V.

Jubiläumskonzert nach bewegter Geschichte

23.10.2019 - 08:50

Polch. Aufgrund verschiedener politischer Wirren in der Nachkriegs-Zeit ging erst der 25. September 1949 als Gründungstag in die Chronik des Verbandes ein. Im Hotel „Sterngarten“ in Mayen schlossen sich damals 39 Vereine zum Sängerkreis Mayen zusammen.

Nach der Umbenennung des Sängerbundes Rheinland-Pfalz in Chorverband Rheinland-Pfalz folgte der Sängerkreis Mayen-Koblenz/Mayen dieser Entwicklung. Eine nochmalige Korrektur des Namens erfolgte aus Solidaritätsgründen zu den anderen Kreisverbänden und zum Chorverband Rheinland-Pfalz auf dem Verbandstag in Eich am 18. März 2006 in Kreis-Chorverband Mayen e.V..

Heute sind ihm 53 Chöre angeschlossen mit 1.458 Sängerinnen und Sängern sowie 2.394 fördernden Mitgliedern. Die Chöre sind beheimatet in den Städten Mayen und Andernach sowie den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz und Vordereifel. Am 17. Mai 2013 erhielt der Kreis-Chorverband Mayen den Kulturförderpreis „forum artium plaudit“ des Landkreises Mayen-Koblenz für herausragenden Einsatz in der Musik- und Kulturförderung.


70 Jahre Kreis-Chorverband Mayen wurden mit einem Jubiläumskonzert gewürdigt


Im Forum der Stadt Polch eröffnete Vorsitzender Peter Weiler das Konzert und begrüßte den Schirmherrn, Landrat Dr. Alexander Saftig und den Präsidenten des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Karl Wolff. Peter Weiler machte eindringlich darauf aufmerksam, die Chöre zukunftssicher zu gestalten. Landrat Dr. Saftig als Förderer des Chorgesanges untermauerte diese Forderung. Alle Chorgattungen für Erwachsenenchöre waren vertreten. Mit Dirigent Jürgen Rieser eröffnete der Frauenchor Cantabile im MGV Maifeldgruß Mertloch den musikalischen Reigen. Überwiegend neuzeitliche Chormusik mit „Can’t help falling in love“, „Love me tender“, „I fell pretty“ (West Side Story), „Endlose Nacht“ (König der Löwen) und „Viva la musica“ von Ilze Arne (1953 in Lettland geboren) wurden frisch vorgetragen und erreichten regen Applaus.

Der Junge Chor Singsucht im ARS MUSICA Ochtendung mit Chorleiter Marco Herbert vertritt den jungen gemischten Chor. Präzise und dennoch einfühlsam interpretierten Chor und Chorleiter als Einheit „Halleluja“ von Leonard Cohen, „Stemning“ von Wilhelm Peterson-Berger, „Music“ von John Miles im Arrangement von Oliver Gies, „The Parting Glass“ (Traditional) und „Laudate“ von Knut Nystedt. Viel Applaus war Zeugnis von hohem Wohlgefallen der Konzertbesucher.

Der reine Männerchor wurde vom Polcher Männerchor 1906/47 imposant repräsentiert. Unter der Leitung von Chorleiter Marco Herbert vernahmen die Zuhörer „Komm Trost der Welt“, „Durch schwere Zeiten“ von Udo Lindenberg, „Der Wanderer“ im Satz von Georg Sorg, „Benia calastoria“ von Bepi de Marzi und „Hush! Somebody’s Callin‘ My Name“ im Arr. von Brazeal W. Dennard.

Mit über 70 SängerInnen bot der Projektchor „Bregenz“ 2019 mit Kreis-Chorleiterin Barbara Nöst-Butz in zwei Auftritten den Zuhörern zum Abschluss seines Bestehens sein komplettes Repertoire. Im ersten Teil die weltliche Literatur mit „Der Chor“ von Pavel Brochin, „Musica, die ganz lieblich Kunst“ von Johannes Jeep (1614), „Tourdion“ von Pierre Attaingnant, „Hirtenlied“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ von Friedrich Silcher, „Plovi, plovi“ im Satz von Rado Simoniti und „Goodnight, sweetheart“ im Arr. von Robert Sund.

Auf der Bühne folgten Dankesworte an die Hauptverantwortlichen der Konzertreise. Sie richteten sich insbesondere an Kreis-Chorleiterin Barbara Nöst-Butz und Kreis-Geschäftsführer Lothar Käsgen für ihre herausragenden ehrenamtlichen Leistungen. Das Projekt „Konzertreise Bregenz“ fand damit sein offizielles Ende. Im Foyer des Forums saß man anschließend noch bei angeregten Gesprächen beisammen und auch alle ReiseteilnehmerInnen bedankten sich bei dem Vorsitzenden Peter Weiler, Schatzmeister Leo E. Kröll und Geschäftsführer Lothar Käsgen mit Präsenten.

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