Allgemeine Berichte | 21.03.2025

Burgennetzwerk Romantischer Rhein

Kooperation bringt Burgbesitzer und Touristiker zusammen

Auch zum Austausch und Netzwerken der Akteure untereinander bot der Nachmittag Möglichkeit.  Foto: privat

Sinzig. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Burgennetzwerks Romantischer Rhein, trafen sich kürzlich rund 30 Burgeigentümer, -pächter und Touristiker auf Schloss Sinzig. Bereits 2013 gegründet, dient das Projekt als Möglichkeit des interdisziplinären Austauschs und der gemeinsamen touristischen Inwertsetzung der Burgenlandschaft entlang des Romantischen Rheins zwischen Bingen/Rüdesheim und Remagen/Unkel.

Mehr als 60 Burgen und Schlösser prägen das Landschaftsbild des Mittelrheins. Hatten sie früher Aufgaben zur Verteidigung, zur Einnahme von Zoll oder zu repräsentativen Zwecken, dienen sie heute als Museum, Restaurant oder Hotel. „Umso wichtiger ist es, einen aktiven Austausch zu ermöglichen.“, so Kristina Neitzert, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH (RRT). Auf gemeinsame Einladung der RRT und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) trafen sich die Akteure aus der gesamten Region auf Schloss Sinzig. „Die fachliche Information gerade auch für die Denkmalbesitzer ist uns ein wichtiges Anliegen“ beschreibt Dr. Angela Kaiser-Lahme, Direktorin Burgen Schlösser Altertümer, die Aufgabe der GDKE im Rahmen des Burgennetzwerkes.

Auf der Tagesordnung standen nach den Begrüßungsworten durch Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig, Agnes Menacher, Leiterin des Heimatmuseums Schloss Sinzig, Dr. Angela Kaiser-Lahme und Kristina Neitzert, Fachvorträge zu diversen Themen.

Im ersten Vortrag informierte Herr Ing. Marcel Hommens, M. Eng., Sicherheitsingenieur, Brandschutzingenieur, Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz und Fachkraft für Arbeitssicherheit von der Defensio Ignis GmbH umfassend über das wichtige Thema Brandschutzkonzepte auf Burgen & Schlössern, angelehnt an das seinerseits u.a. umgesetzte Praxisbeispiel des Brandschutzkonzepts auf Schloss Arenfels.

Im Anschluss folgte ein Beitrag von Michael Dahlen von Dahlen Haustechnik zum Thema Heizungserneuerung und Energieeinsparung in Denkmalobjekten, ebenfalls anhand eines Praxisbeispiels, der seinerseits umgesetzten Wärmepumpe auf der Burg Gutenfels.

Der zweite Teil des Nachmittags widmete sich im Schwerpunkt touristischen Themen, zunächst präsentierte Katharina Schattner von der Romantischer Rhein Tourismus GmbH für die Burgbesitzer interessante Neuigkeiten und Kooperationsmöglichkeiten wie die Bilddatenbank der RRT GmbH, die Podcast-Reihe „Rheinflüstern“ sowie die neue digitale Burgenbroschüre.

Der Beitrag von Rolf Wölfert von der BUGA 2029 gGmbH nahm schließlich das für die Entwicklung der gesamten touristischen Destination wichtige Thema der Bundesgartenschau 2029 in den Fokus und informierte über den aktuellen Planungsstand sowie erste Gedanken zur Entwicklung touristischer Produkte.

Auch zum Austausch und Netzwerken der Akteure untereinander bot der Nachmittag Möglichkeit, bevor die Teilnehmenden abschließend eine kurze Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Nicht für die Ewigkeit- Brücken im Ahrtal“ erhielten.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dem Burgennetzwerk eine Plattform haben, die einen angeregten Austausch über aktuelle Probleme und mögliche Lösungsansätze unter Kollegen bietet.“, freut sich Kristina Neitzert. „Besonders danken möchten wir zudem der Stadt Sinzig sowie dem Heimatmuseum Schloss Sinzig für die große Gastfreundschaft.“ Dr. Angela Kaiser- Lahme schließt sich an: „Das große Interesse der Teilnehmer zeigt, wie wichtig ein solcher Austausch ist. Daher werden wir auch in Zukunft weitere Treffen organisieren. Wir kommen damit auch dem Wunsch der Burgeigentümer nach, sich fachlich weiterzubilden“. Erste Planungen für einen nächsten Termin im kommenden Frühjahr sind bereits angelaufen.

Auch zum Austausch und Netzwerken der Akteure untereinander bot der Nachmittag Möglichkeit. Foto: privat

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