Brunnen auf dem Marktplatz in Mayen ist undicht und muss repariert werden
Marktbrunnen bleibt weiter außer Betrieb
Mayen. Der Marktbrunnen in Mayen, der seit 40 Jahren in Betrieb ist, weist mehrere Probleme auf. Neben der veralteten Technik gibt einen erheblichen Wasserverlust, der nach Angaben der Stadt 1.000 bis 2.000 Liter pro Tag beträgt, manchmal auch mehr. Bisher war unklar, wohin das Wasser genau fließt.
Durch Kamerabefahrungen konnte nun festgestellt werden, dass das Wasser aus den oberen sichtbaren Becken durch undichte Stellen in das Becken unter dem Brunnen läuft und von dort kontrolliert über die Überläufe in den Abwasserkanal abfließt. Um dieses Problem zu beheben, plant die Stadt, die oberen Becken abzudichten und anschließend mit Steinplatten abzudecken. Außerdem sollen die Wasserzu- und -abläufe durch Druckproben auf nicht sichtbare Undichtigkeiten (Haarrisse) überprüft werden. Wenn diese Druckproben keine Schäden ergeben, sollen anschließend die Armaturen und Motoren erneuert werden. Abschließend wird die Elektroinstallation erneuert.
Wenn das Vergabeverfahren erfolgreich verläuft, soll im September die Abdichtung des Oberbeckens erfolgen. Danach ist eine Testphase von 2 bis 3 Wochen vorgesehen, um festzustellen, ob es noch zu Wasserverlusten kommt. Wenn die Becken dicht sind, sollen nach dem Lukasmarkt die Steinplatten verlegt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Temperaturen auch nachts nicht dauerhaft unter 10 Grad fallen. Sollte die Witterung das Verlegen der Platten nicht zulassen, könnten die Arbeiten voraussichtlich erst im späten Frühjahr abgeschlossen werden.
Wie die Stadt Mayen auf Anfrage mitteilte, wird während der gesamten Bauzeit ein Zaun um den Marktbrunnen errichtet. Dies sei zwingend notwendig, um eine Beeinträchtigung der bisherigen Arbeiten durch Dritte zu verhindern.
CF
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