Ersatzwasserversorgung wird am Hochkreuz Thür/Mendig ausgebaut
VG Mendig investiert in Wasserversorgung
Mendig. Um die Trinkwasserversorgung auch zukünftig zu sichern ist – mit Blick auf den Klimawandel – ein modernes Wassermanagement notwendig, dass in der Region zurzeit installiert wird. Aktuell wird dieses überregionale Versorgungsnetz mit einer Baumaßnahme am Hochbehälter Hochkreuz zwischen Mendig und Thür weiter umgesetzt.
Zur Ausgangslage: Die Verbandsgemeinde Mendig gewinnt ihr Wasser aus mehreren Gewinnungsanlagen und einer Aufbereitungsanlage. „Hier sind wir sehr gut aufgestellt und die Trinkwasserversorgung ist sicher. Erst bei einem Ausfall der Gewinnungsanlagen beziehungsweise der Aufbereitungsanlage würde eine Ersatzwasserversorgung gemeinsam mit dem Wasserversorgungszweckverband (WVZ) Maifeld-Eifel mögliche Engpässe ausgleichen“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig. Sollten deren Gewinnungsanlagen über einen längeren Zeitraum ausfallen, würde Wasser aus dem Rheinuferfiltrat aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm die Versorgungssicherheit gewährleisten. Im Wasserwerk Kruft wird dann Wasser aus dem Tiefbrunnen „Kruft I“ mit dem Ersatzwasser von Weißenthurm verschnitten. Das so produzierte Trinkwasser soll dann ab dem Wasserwerk Kruft als Ersatzwasser über die bestehende Transportleitung rückwärts bis zum Hochbehälter Gänsehals gefördert werden. Hierfür ist der Neubau von drei Pumpstationen erforderlich, unter anderem am Hochbehälter Hochkreuz zwischen Obermendig und Thür. Hier sind zurzeit die Baumaßnahmen für die Pumpstation im Gange. Mit der Fertigstellung – inklusive der Installation einer Trafostation für die Stromversorgung der Pumpen – kann Mitte September 2025 gerechnet werden. Die Baumaßnahme an der Übergabestelle „Wasserschöpp“ in Obermendig ist bereits abgeschlossen. Vom Hochbehälter Gänsehals wird zudem eine weitere Verbindung zum Leitungsnetz der Verbandsgemeinde Mendig gebaut. Die Maßnahmen für die Ersatzwasserversorgung im Bereich des WVZ Maifeld-Eifel und des Eigenbetriebs Wasser und Abwasser der VG Mendig werden vom Land Rheinland-Pfalz finanziell gefördert und sind mit rund drei Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen auf den Eigenbetrieb der Verbandsgemeinde Mendig rund 1,3 Millionen Euro.
„Es ist wichtig Vorsorge zu betreiben und die Wasserversorgung langfristig zu sichern“, umschreibt Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, den Anspruch an die Trinkwasserversorgung.
Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Mendig
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